Die Schlacht von Cottbus für sich entschieden

Das Nachbarschaftsduell in der Tabelle entschied der FC Ingolstadt 04 mit 2:1 in Cottbus für sich. In einer rassigen, hartumkämpften Partie hatten die Schanzer am Ende das bessere Ende für sich.
Von einem Sechs-Punkte-Spiel war die Rede. Nach der bitteren Niederlage im DFB-Pokal-Achtelfinale in Wolfsburg, musste nun ein Dreier auswärts her. Die Schanzer begann offensiv. Bereits nach zehn Minuten hatte Moritz Hartmann die erste Chance. Österreichs Nummer eins, Almer wehrte erfolgreich ab. Nach 15 Minuten war es dann soweit. Caiuby zog einfach mal ab und der Ball landete im Kasten. Unhaltbar von einem Cottbuser Verteidiger abgefälscht, gingen die Schanzer in Führung. Bereits drei Minuten später, musste Özcan (Österreichs Nummer zwei) reagieren. Den Schuss von Bohl wehrte er erfolgreich ab, nachdem ihn Stiepermann in Szene setzte. Das Spiel blieb spannend. Cohens Schuss per Direktabnahme aus 25 Metern, konnte Almer nur mit dem Fingerspitzen über die Latte bugsieren. Wenige Minuten später stand wieder Österreichs Nummer eins im Mittelpunkt. Einen Rückpass verliert Almer die Ballkontrolle, der Ball kullert über die Linie, dann drischt ihn Almer weg. Der Schiedsrichter entschied auf weiterspielen. Allerdings war der Ball klar hinter der Linie. Ralph Hasenhüttl betonte nachdem Spiel: „Wir brauchen die Torlinientechnologie. Alles andere macht keinen Sinn. Der Linienrichter hatte eine gute Sicht und war sich nicht sicher, ob der Ball drin war.“ Cottbus reagierte mit dem Ausgleich. In der 28. Minute köpfte Banovic nach einem Freistoß von Stiepermann ein. Caiuby und Gunesch waren zu weit vom Gegenspieler entfernt. Das Spiel wurde zunehmend härter und aggressiver. Zahlreiche Nicklichkeiten und Fouls prägten nun das Spiel bis zur Halbzeitpause. Es kamen Knasmüllner (für Morales) und Roger (für Cohen) ins Spiel. Knasmüllner erster Ballkontakt war zugleich eine erste Torchance. Freistehend vor dem Torwart schoss er ans Außennetz (55.). In der 63. Minute zeigte Özcan wieder sein Können. Einen Kopfball gegen Sanogo lenkte er mit den Fingerspitzen, hauchdünn über das Quergebälk. Jetzt war richtig Dampf im Kessel. Cottbus stand mit dem Rücken zur Wand und tat alles das Spiel zu seinen Gunsten zu drehen. In der 77. Minute gingen aber die Schanzer wieder in Führung. Nach einem Zuckerpass von Hofmann, schob Hartmann eiskalt zum 1:2 ein. Sein dritter Auswärtstreffer in Folge. Auswärtsspiele scheinen dem Stürmer wohl ähnlich wie seinen Mannschaftskollegen zu liegen. Danach rannte Cottbus an und brachte Ingolstadt immer wieder in Verlegenheit, hatte aber keine zwingenden Chancen mehr. Die Schanzer retteten den letztlich verdienten Sieg über die Zeit. In den Schlussminuten musste sich Danny da Costa rassistischen Äußerungen stellen. Der Stadionsprecher reagierte sofort.  Sowas wird nicht toleriert! Schade dass es sowas immer wieder gibt!
Die Schanzer beenden nach einem Kraftakt im Stadion der Freundschaft die Hinrunde auf Platz 13. In der Auswärtstabelle steht man nach der Hinrunde nun auf Platz vier. Was die Heimbilanz angeht ist man allerdings Schlusslicht, was auch die schlechten Zuschauerzahlen nach sich zieht. Die Schanzer zeigten eine starke Leistung. Und auch in der Liga gab es zuletzt immer super Aufritte zu sehen (ausgenommen das Heimspiel gegen Sandhausen). Besonders stark präsentierten sich heute Marvin Matip, Moritz Hartmann und der eingewechselte Christoph Knasmüllner. Am Sonntag geht es wieder gen Osten zu Erzgebirge Aue. Am 23. Dezember empfängt man beim ersten Unter der Woche Spiel  seit 2009 schließlich den 1. FC Kaiserslautern.

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