Führt der offensive Minimalismus zum Aufstieg?

Nach der herben 4:0-Pleite im Spitzenspiel gegen Dynamo Dresden hat der FCI die richtige Antworten gegeben. Im Nachholspiel gewannen die Schanzer 3:0 gegen den KFC Uerdingen, gewannen 2:1 gegen Türgücü München, 2:1 gegen Wehen-Wiesbaden und trennten sich am Mittwoch 1:1 gegen den SC Verl. Damit bleibt der FCI in einigen Spielen vor einem treu: dem Minimalismus in der Offensive. Oftmals verpasst der FCI oft die Chance Spiele früher zu entscheiden. Doch nachdem Dresden-Spiel ist der FCI auf einem guten Weg wieder aufzusteigen. Was nicht nur an der eigenen Stärke liegt, sondern auch an den Gegnern. Die Verfolger 1860 München, Saarbrücken und Wehen-Wiesbaden konnte der FCI regelrecht abschütteln. Der Vorsprung vor dem Spiel am Samstag beträgt auf Platz vier, satte neun Punkte. Nachdem es so schien, dass Dynamo Dresden enteilt, beträgt der Rückstand auf den Tabellenführer vier Punkte. Mit dem Tabellenzweiten Rostock ist man punktgleich.

In den kommenden Wochen müssen die Schanzer also weiter ihren Stiefel runterspielen. Der Vorsprung auf Platz vier muss gehalten werden. Durch eigene Siege können die Schanzer den Druck auf Hansa und Dynamo erhöhen. Denn eine Relegation möchte sich der FCI hoffentlich ersparen. Ich weiß nicht, ob ich eine dritte Relegation in Folge packen würde.

Doch vor allem der Minimalismus vor dem Tor könnte zum Aufstieg führen. Nach 28 Spielen hat der FCI bisher 40 Tore erzielt. 2014/2015 stieg der FCI souverän in die Bundesliga auf. Doch vor dem Tor zeigte sich der FCI auch öfters eher „knapp.“ Nach 28 Spielen in der erwähnten Saison standen beim FCI 43 Tore auf dem Konto. Am Ende stieg das Team auf.

Die Abwehrleistung taugt dagegen nicht als Referenz. In der Meister-Saison kassierte der FCI nach 28 Spielen, 22 Gegentore. In dieser Saison musste Fabijan Buntic schon 30-mal hinter sich greifen.

Heißt also was? Die Schanzer dürfen gerne in Zukunft öfters mehr Tore schießen. Aber wenn die Schanzer weiter so minimalistisch und knapp ihre Siege einfahren, steht die Weiche wohl auf Aufstieg. Die Jungs haben es 2014/2015 jedenfalls vorgemacht. Der Rest ist Geschichte.

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