Aufstiegsrennen: Drei Teams unter sich

Der TSV 1860 München hat dem FCI einen guten Dienst erwiesen. Die Löwen gewannen am Montag-Abend gegen den Tabellenführer Dynamo Dresden mit 1:0. Für 1860 war dieser Sieg sehr wichtig. Denn damit hielten die Giesinger den Rückstand auf Platz drei bei neun Punkten. Für die Schanzer hat der Sieg eine sehr positive Auswirkung. Denn der Rückstand auf den Tabellenführer Dresden beträgt nur noch einen Punkt.

Die Spitzengruppe um Dresden, Rostock und Ingolstadt zieht in der dritten Liga oben einsam seine Kreise. So eine geschlossene Spitzengruppe gab es selten. Möglicherweise gab es sowas noch überhaupt nicht. Das sollte beim FCI aber nicht den Reflex der leichten Bequemlichkeit auslösen. Gegen Waldhof Mannheim retteten die Schanzer die drei Punkte mit Ach und Krach ins Ziel. Denn im zweiten Durchgang sah der FCI kaum Land. Fatih Kaya verpasste im zweiten Durchgang, die Partie zu entscheiden. Es war die einzige große Chance der Schanzer in den zweiten 45 Minuten.

Dennoch macht das Tabellenbild durchaus Hoffnung, dass es dieses Jahr mit dem Aufstieg klappt. Einzig Sorge bereitet, der Tabellenplatz. Die Schanzer liegen wie festbetoniert auf Platz drei. Was vor allem daran liegt, das Hansa Rostock (bei einer besseren Tordifferenz) keine Fehler macht. Die Schanzer müssen also weiter wie eine Schweizer Uhr, Punkt um Punkt, Sieg um Sieg einfahren, um mit Rostock gleich zu bleiben bzw. sie irgendwann zu überholen. Wie schon im letzten Beitrag erwähnt hält sich meine Lust auf eine dritte Relegation in Folge in Grenzen. Zumal mit dem SV Sandhausen, Eintracht Braunschweig oder VfL Osnabrück wirklich schwere Gegner warten würden. Und oftmals sahen die Schanzer in vielen Partien, gegen die eben erwähnten Teams nicht gut aus.

Doch noch sind einige Spiele abzuspulen. Insgesamt neun Partien stehen noch auf dem Programm. Im April geht es gegen nur gegen Teams die gegen den Abstieg kämpfen: Magdeburg, Bayern II, Meppen, Lübeck und Zwickau. Während es im Mai gegen drei Teams aus der Spitzengruppe oder dem Verfolgerfeld geht: Rostock, Saarbrücken und 1860.

Trotzdem darf nicht aus den Augen verloren werden, dass sich schon wieder so ein leichter Schlendrian eingeschlichen hat, auch wenn die Ergebnisse vermeintlich passen. Gegen Verl gelang es dem Team nicht aus einer 88-minütigen Unterzahl, Kapital für drei Punkte zu schlagen. Stattdessen kassierte man spät den Ausgleich. Gegen Waldhof verteidigte man die Angriffe der Mannheimer weg, aber sowas geht nicht immer gut.

Deswegen heißt es für die nächsten Wochen, weiter Vollgas und voller Fokus auf das Ziel: mindestens Platz zwei!

Bilder: Roland Geier

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