Schanzer geben die richtige Antwort

Nach der Bauchlandung gegen Bayern II (1:2) hat der FCI seine Sieglos-Serie (6 Spiele) beendet. In Unterhaching gewann der FCI mit 2:1. Damit bleibt der FCI weiter im Aufstiegsrennen.

Das Spiel war durchaus spannend, die Gangart manchmal ruppig. Es wurde hingegangen wo es wehtut und zwar von beiden Teams.

Doch bereits nach 13 Minuten hieß der Pechvogel: Freddy Ananou. Er verursachte mit einer ruppigen Grätsche (er wurde nur ermahnt) den Freistoß, den er später als Eigentor ins Tor köpfte. Damit lag Unterhaching früh in Führung.

Doch die Spielvereinigung die sehr hoch vom FCI attackiert wurde, hatte ansonsten offensiv wenig zu bieten. Eckert Ayensa stand jedenfalls goldrichtig, als eine Kopfrückgabe von Stahl genau bei ihm landete. Ayensa machte sich auf und davon und überwand Unterhachings Torwart Mantl zum Ausgleich. Der FCI war zu diesem Zeitpunkt die bessere Mannschaft. In der 32. Minute erhielt der FCI einen Elfmeter. Zu diesem trat Kapitän Stefan Kutschke an. Er gilt normalerweise als sicherer Elfmeterschütze. Doch dieses Mal jagte er den Ball oben rechts weit übers Quergebälk. Die Führung wurde also kläglich vergeben. Ansonsten zeigte Kutschke auch eine durchschnittliche Leistung. Kurz vor der Halbzeit hatte Stahl per Volley nochmal eine Chance für Unterhaching.

Im zweiten Durchgang gehörte die erste Chance den Hachingern. Nach einer Ecke verfehlte der Kopfball von Stahl knapp das Ziel. Aber dann rumpelte es, aber so richtig. Aus 27 Metern netzte Maximilian Wolfram sehenswert per Freistoß ein. Damit war der FCI in Führung. Wolfram so scheint es jedenfalls, nimmt seinen zweiten Anlauf beim FCI. Tomas Oral stellte ihn nun zum zweiten Mal auf, während er bei Saibene nur eine Nebenrolle spielte. Seine Standardqualität zeigte er jedenfalls eindrucksvoll.

Danach passierte nicht mehr viel. Unterhaching hatte noch zwei Halbchancen mit Distanzschüssen. Die Schanzer zogen sich ein bisschen zurück und verwalteten die Führung bis zum Ende.

Mit diesem wichtigen Sieg hält der FCI Anschluss an die Aufstiegsplätze. Das Aufstiegsrennen war noch nie so eng, wie in dieser Saison. Trotzdem muss die Leistung richtig bewertet werden. Der FCI erspielte sich nicht massenhaft Chancen, sondern nutzte sie dieses Mal konsequent. Defensiv stand das Team wesentlich stabiler. Und auch die kämpferische Komponente war stark. Gegen Bayern II zeigte sich das Team in der ersten Hälfte sehr passiv und ging gar nicht in die Zweikämpfe. Insgesamt ein Sieg der verdient war. Aber mehr auch nicht.

Der FCI muss weiter hart arbeiten und darf keinen Millimeter nachlassen. Denn das Feld in der Tabelle ist eng. Die kommenden Gegner Großaspach, Chemnitz, Münster sind aus dem Tabellenkeller und darum umso gefährlicher. Denn für sie geht es in den letzten Spielen um sehr viel.

Titelbild: Symbolfoto von Roland Geier

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