Mehr Kampf weniger Krampf – die Baustellen des FC Ingolstadt

Die Saison hat kaum begonnen, da werden schon die Kritiker laut. Nach der 3:0-Klatsche im Pokal gegen den VfR Aalen, kam keiner in der Mannschaft gut weg. Im Spiel gegen Aalen offenbarte der FC Ingolstadt seine Schwächen.

Standardsituationen, keine Tore selbst erzielen und selbst welche kassieren
Bei Standardsituationen sahen die Schanzer in Aalen, richtig schlecht aus. Das 1:0 für Aalen, resultierte aus einer Ecke. Auch in der vergangenen Saison zeigte Ingolstadt Anfälligkeit bei Standards. Und Ingolstadt selbst – ist auch bei Standards nur minder gefährlich. Freistöße und Ecken gehören nicht zu den Stärken des Teams. Selbst bei 15 Ecken, entsteht daraus kein Tor, zumindest fühlt es sich bei jedem Spiel so an. Diese Schwäche kann allerdings trainiert werden. Paderborn zeigte vergangene Saison, wie Gefahr bei Standards aussieht.

Ballbesitz aber keine Effektivität
Gegen spielerische starke Teams wie Hertha BSC Berlin, Paderborn oder St. Pauli tat sich Ingolstadt leichter als mit Kampfmannschaften. Die Schanzer selbst versuchen ihre Spiele mit spielerischen Mitteln zu lösen. Doch das reicht nicht. Nur wenige Mannschaften in der zweiten Liga haben das Zeug oben mit zu spielen und dabei die meisten ihrer Spiele mit Spielqualität zu gewinnen. Vergangene Saison glänzte dadurch Greuther Fürth und Paderborn. Vor zwei Jahren war es Hertha, die mit ihren Offensivfußball größtenteils die Liga verzauberten. Doch der FC Ingolstadt muss vor allem ein Attribut sich schnellstmöglichst aneignen. Kämpfen bis zum Umfallen. Nur so hat man in dieser Liga eine Chance. Denn Aalen stellte sich gut auf Ingolstadt ein, machte die Räume eng und spielte auf Konter. Genauso werden viele Mannschaften in der Liga agieren. Ballbesitz bringt im Spiel recht wenig, wenn daraus keine Tor resultieren.

Unsichere Abwehr
Auch die Abwehr offenbarte ihre Schwächen gegen Aalen. Besonders wenn es schnell ging, war die Organisation in der Vierer-Abwehrkette schlecht. Auch das muss sich ändern.

Vielleicht kommt bereits am Sonntag eine Trotzreaktion gegen den FSV Frankfurt. Der Angstgegner der Schanzer, der ausgerechnet vom ehemaligen Trainer Möhlmann trainiert wird.

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