Einen Punkt gewonnen, einen Tabellenplatz verloren

Trotz einer über weite Strecken guten Leistung gegen Hansa Rostock, ist der FCI der Verlierer des Spieltags im Aufstiegsrennen. Beim Spitzenspiel gegen Hansa müssen sich die Schanzer mit einer Punkteteilung (1:1) zufrieden geben, weil es dem Team nicht gelang trotz klarem Chancenplus das Spiel vorzeitig für sich entscheiden. Damit rutscht der FCI drei Spiele vor dem Saisonende auf Platz vier. Das Abrutschen auf Platz vier ist umso bitterer, da der TSV 1860 München mit 36 eine klar bessere Tordifferenz vorzuweisen hat als der FCI (10). Zum Saisonende benötigen die Schanzer sowohl für den Direktaufstieg als auch für den Relegationsrang den Taschenrechner und Unterstützung von der Konkurrenz.

Lange sah es sehr gut aus im Ostseestadion. Im Spitzenspiel hatte der FCI über weite Strecken die Nase vorne. Rostock kam kaum zur Entfaltung und kam offensiv zu keinerlei Aktionen. Durch einen Kopfball von Eckert Ayensa ging der FCI im zweiten Durchgang in Führung und lehnte sich dann zurück. Am Ende zu deutlich. Denn Rostock kam wieder zurück ins Spiel. Der FCI präsentierte sich nicht mehr so konsequent in der Defensive, aber auch offensiv blieben Impulse auf das 2:0 zu spielen aus. So kassierte man den Ausgleich durch ein Missverständnis zwischen Fabijan Buntic und Björn Paulsen. Die Kiste war wieder ausgeglichen, der FCI ging nochmal ins Risiko, doch die großen Torchancen blieben aus.

Hansa Rostock bleibt damit auf einem direkten Aufstiegsplatz. Der FCI rutscht durch den Sieg des TSV 1860 (3:0 gegen Kaiserslautern) auf Platz vier ab. Drei Spieltage vor Schluss, steht der FCI damit deutlich unter Druck. Die Schanzer benötigen jetzt nicht nur drei Siege (im besten Fall) sondern möglicherweise auch Hilfe von der Konkurrenz. Am 38. Spieltag steht dann der große Showdown gegen 1860 München an. Am Samstag geht damit der Blick nicht nur in den Sportpark sondern auch zur direkten Konkurrenz. 1860 muss nach Wiesbaden, der FCI empfängt Saarbrücken. Hansa spielt zuhause gegen Zwickau und Dynamo hat Viktoria Köln zu Gast. Die 3. Liga biegt auf die Zielgerade ein. Es bleibt oben weiter eng.

Der Frust jedenfalls sitzt vor allem mit Blick auf die Tabelle, tief.

Titelbild: Roland Geier. Symbolbild vom Hinspiel.

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