Letzter Aufgalopp. Schanzer nochmal mit einer schweren Aufgabe

Der letzte Aufgealopp. Der FCI muss am Samstag zum Aufsteiger 1. FC Saarbrücken. Das wird zum Jahresabschluss nochmal eine schwere Aufgabe.

Das Tabellenbild gleicht sich langsam an das an, was Experten und die Trainer der Liga prognoszitiert haben. Dresden steht auf Platz eins mit fünf Punkten, Vorsprung. Zweiter sind die Schanzer (bei einem Spiel weniger). Nachdem der FCI in Meppen 2:0 verlor folgte ein 1:1 gegen Lübeck und ein 1:0-Sieg gegen Hansa Rostock. Der FCI hat sich wieder stabilisiert und ist in der Tabelle da, wo er sich selbst auch sieht.

Nun geht es also gegen den 1. FC Saarbrücken. Jahrelang scheiterte Saarbrücken, in der Relegation zur 3. Liga und ist nun endlich wieder zurück im Profi-Fußball. Bundesweit sorgte Saarbrücken vergangene Saison im DFB-Pokal für Furore. Die Saarländer flogen bis ins Halbfinale und das als Viertligist. Und Torwart Daniel Batz wurde mit fünf gehaltenen Elfmetern (vier im Elfmeterschießen) im Viertelfinale gegen Fortuna Düsseldorf zum Helden.

Nun also sorgt Saarbrücken also für Furore in der 3. Liga. Der FCS benötigte in der 3. Liga keine Anlaufzeit und marschierte lange Zeit als Tabellenführer vorneweg. Der FCI darf gewarnt sein. Aber zuletzt riss der Erfolg beim FCS ein bisschen ab. Seit fünf Spielen sind die Saarländer sieglos. Der letzte Sieg war ein 2:0 gegen Viktoria Köln.

Der FCI hingegen kann zufrieden sein. Dem Tabellenbild nach, ist alles im Lot. Doch trotzdem hat die Mannschaft immer noch massive Probleme das Spiel einfach zuzumachen. Gegen Hansa spielte der FCI, Rostock größtenteils an die Wand. Doch das erlösende 2:0 erzielte das Team nicht. Und so hatte Hansa bis zum Abpfiff die Chance einen Punkt zu entführen. Was angesichts der Chancen in der Nachspielzeit fast gelang.

Große Hoffnung auf mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor macht die Rückkehr von Dennis Eckert Ayensa. Seine Verletztung ist auskuriert. Er könnte vor allem in der Restrunde, die bereits am 08. Januar 2021 gegen Duisburg beginnt, ein richtig wichtiger Faktor werden. Marc Stendera braucht immer noch Zeit um dauerhaft über 90 Minuten eingesetzt werden. Oral betont gebetsmühlenartig „Wir müssen vorsichtig mit ihm umgehen.“ Was Oral damit meint, ist jedenfalls rätselhaft. Gegen Mannheim, Magdeburg, Bayern II, Meppen und Lübeck spielte Stendera durch. Gegen Hansa wurde er in der 70. Minute ausgewechselt.

Ein anderer Spieler jedenfalls sorgt für leichte Entzückung. Der Zauberlehring Merlin Röhl erzielte in seinem vierten Profi-Spiel nun sein erstes Tor und hat sich in den Mittelpunkt im Mittelfeld gespielt. Oral lobt in zu Recht in höchsten Tönen. In der aktuellen Form führt jedenfalls kein Weg an ihm vorbei.

Verzichten muss der FCI wahrscheinlich auf Stefan Kutschke. Er zog sich Rostock einen Nasenbeinbruch vor. Er bekommt zwar eine Maske, aber ob er wirklich spielen kann, ist noch unklar. Auch hinter Marc Stendera steht noch ein Fragezeichen.


Für den FCI gilt es, gegen den Aufsteiger zu gewinnen um auf einem Aufstiegpslatz zu überwintern um weiter auf dem Kurs „2. Liga“ zu bleiben. In der Winterpause jedenfalls muss der Fokus auf einer spielerischen Weiterentwicklung gehen. Dem Gegner immer so lange im Spiel zu halten, kann sich jedenfalls irgendwann bitterböse rächen.

Das Spiel am Samstag um 14:00 Uhr übertragen mit dem Saarländischen Rundfunk (SR), Südwestrundfunk (SWR), Bayerisches Fernsehen (BR) gleich drei öffentlich-rechtliche Sender. Außerdem ist das Spiel bei Magenta Sport zu sehen.

Alle Bilder: Roland Geier

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