Mit Wille und Konzentration in die Restrunde

Spiel folgt auf Spiel. Die Schanzer starten nach einer Mini-Winterpause am Sonntag mit einem Heimspiel gegen Duisburg in die Restrunde der 3. Liga. Es wird eine intensive Restrunde. Es stehen jede Menge englische Wochen bevor. Aktuell muss der FCI nur ein Nachholspiel bestreiten. Ob es noch mehr werden, wird sich zeigen. Bisher blieb der FCI weitestgehend von Nachholspielen verschont.

Die Zielsetzung ist klar. Die Schanzer wollen aufsteigen. Dynamo Dresden hat nach einem holprigen Start sich eingegroovt und grüßt von oben. Der FCI hat bisher eine ingesamt starke Saison gespielt. Der FCI geht als bestes Heimteam in die Restrunde. Auswärts hapert es dafür bisher gewaltig. Aber spielerisch ist noch einiges an Luft nach oben beim FCI. Bei Eckstößen sind die Schanzer bisher schlecht. Ecken sind bisher kein Gefahrenfaktor. Die teilweise lässig gelupften Ecken, können auch gleich über die Seitenlinie geschossen werden. So effektiv sind sie. Hier muss dringend an mehr Gefahr gearbeitet werden. In den letzten Partien vor der Mini-Winterpause zeigte sich vor allem eins beim FCI: in der zweiten Halbzeit spielte das Team oft mit Standgas. Die Mannschaft ließ den Gegner oftmals wieder ins Spiel zurückkommen und hielt nicht mehr so konsequent dagegen. Offensiv wurden oftmals die Bemühungen ganz eingestellt. Hier ist ebenfalls noch ein großes Potenzial vorhanden. Die Spielanlage der Schanzer ist noch ein bisschen unreif. Hier muss mehr Flexibilität ins Spiel. Mehr Gefahr, mehr Unberechenbarkeit.

Ein wichtiger Faktor könnte Dennis Eckert Ayensa werden. Nach überstandener Verletzung, zeigte er sofort wie wichtig er für das Offensivspiel ist. Fatih Kaya klopft an, kommt allerdings weder an Merlin Röhl noch an Filip Bilbija vorbei. Maximilian Beister hat nur noch eine Chance den Durchbruch zu schaffen. Er muss endlich konstant Leistung zeigen. Und nicht nur, wenn er gut drauf ist, die Lufttemperatur passt und der Ball nicht zu nass ist. Marc Stendera deutete bisher immer wieder sein Klasse an. Doch bisher reichte die Fitness noch nicht. Er könnte ebenfalls in der Restrunde ein wichtiger Unterschiedspieler für den FCI sein. Ilmari Niskanen hat ebenso noch Luft nach oben. Vielleicht blüht er nun ordentlich auf, nachdem er einiges an Eingewöhnungszeit benötigte. Robin Krauße wird sich seinen Platz im Mittelfeld wieder erkämpfen müssen. Nachdem Thomas Keller auf der Sechs gut spielte und zuletzt aushilfsweise auf die Innenverteidiger-Position rückte.

Die Restrunde ist wieder eine Reise ins Unbekannte. Das Ziel ist klar: auf jeden Fall aufsteigen. Für die Schanzer und alle anderen 19 Mannschaften wird die Restrunde wieder eine intensive Zeit. Am Ende wird das Team oben stehen, dass sich irgendwie durch die Saison hangelt. Optik ist jedenfalls nicht entscheidend. Sondern dass die Siege mit Willen und Einsatz zu Stande kommen.

Die Liga selbst hat dem FCI einen sehnlichen Wunsch erfüllt. Nachdem Tomas Oral öfters die vorübergehende Rückkehr zu fünf Wechseln gefordert hatte, haben nun die Manager der Mannschaften laut Kicker mehrheitlich für fünf Wechsel votiert. Damit konnte sich der FCI, der am „lautesten“ die Rückkehr forderte, sich durchsetzen. Der neue Beschluss greift zum 20. Spieltag, sprich mit Beginn der Rückrunde.

Die Favoritenrolle gegen den Tabellenvorletzten MSV Duisburg hat ganz klar der FCI inne. Doch was sagt in dieser engen Liga schon der Tabellenplatz?

Fotos: Roland Geier

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