Wechselregel in der 3. Liga: Die Schanzer sollten nochmal aktiv werden!

Die neue Spielzeit in der 3. Liga ist kaum sechs Spieltage alt, schon droht neues Ungemach. Während die ersten beiden Bundesligen, die unter dem Dach der DFL (Deutsche Fußball Liga) organisiert werden, auch diese Saison fünfmal Spieler wechseln dürfen, entschieden sich die Klubs der 3. Liga wieder zur alten Regelung mit drei Wechseln zurückzukehren. 

Viele Vereine argumentieren mit Mehrkosten für Punktprämien und Hotelübernachtungen. Verantwortliche des FC Ingolstadt 04 meldeten sich zuletzt immer wieder zu Wort und sprachen auch davon, dass hier die Gesundheit der Spieler gefährdet wird. Die Argumentation ist schlüssig. Die Saison muss im Rekordtempo durchgezogen werden. Englische Wochen, Länderspielreisen, Nachholspiele wegen Corona-Infektionen und ein insgesamt enger Terminplan sorgen dafür, dass die Vereine ohnehin schon die Belastung der Spieler sehr genau steuern müssen. Eine Rückkehr zu fünf Wechseln wäre da durchaus vernünftig. Zumal Ingolstadts Trainer zuletzt zu Recht darauf hinwies, dass die Trainer ja nicht alle Wechsel ausschöpfen müssten. Die Kadergröße würde außerdem nur von 18 auf 20 Spieler steigen. Der FCI respektiert die Entscheidung, wird aber weiterhin für eine bessere Lösung, denkbar wären auch vier Wechsel als Mittelweg, öffentlich und bei seinen Mitkonkurrenten werben. Das wäre im Interesse aller Vereine, aber vor allem der Spieler.  

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