Karten und Zuschauer: Schanzer landen im Mittelfeld

Zweimal Gelb-Rot und viermal Rot. Bei Platzverweisen zeigte sich der FCI alles andere als zimperlich. Thomas Keller sah gleich zweimal die Rote Karte. Maximilian Beister und Peter Kurzweg wurden je einmal des Platzes verwiesen. Marcel Gaus und Dennis Eckert Ayensa sahen je einmal die Ampelkarte.

75 Gelbe Karten sammelte das Team. Doch dieser auf den ersten Blick recht unfairen Bilanz, landet der FCI damit im Mittelfeld der Fairplay-Tabelle. Spitzenreiter was Platzverweise angeht, war in der vergangenen Saison Großaspach (6 Rote Karten), gefolgt von Uerdingen (5). 

In der Fairplaytabelle wird eine Gelbe Karte mit einem Punkt bewertet, Gelb-Rot mit drei Punkten und Rot mit fünf Punkten.

Die fairste Mannschaft war Duisburg mit 61 Gelben und 2 Roten Karten.

Die komplette Fairplay-Tabelle findet ihr hier: https://www.kicker.de/3-liga/fc-ingolstadt-04-7659/karten/2019-20/38

Zuschauer

Der Sportpark feiert sein 10-jähriges Jubiläum. In der vergangenen Spielzeit sahen 5982 Zuschauer die Partien des FCI. Im Zuschauerschnitt (von mir), sind aber nur die Partien mit Zuschauer berechnet. Der Kicker weist den Zuschauerschnitt mit den Geisterspielen aus. Wenn die Geisterspiele eingerechnet werden, sahen 4959 Menschen die Partien der Schanzer. Oder eben auch nicht.

Das bestbesuchteste Spiel war das Spiel gegen 1860 (14697 Zuschauer), gefolgt von Kaiserslautern (7.738) und Jena (7.235). Am wenigsten Besucher lockte das Heimspiel gegen Viktoria Köln (4.976). Beim Zuschauerschnitt liegt der FCI ebenfalls im Mittelfeld. Die Zugpferde waren vergangene Saison (inklusive Geisterspiele): Braunschweig (13.600), Kaiserslautern (13.191), Magdeburg (11.531) und 1860 (10.211). Am wenigsten Zuschauer kamen zu den Spielen der Klubs: Unterhaching (3.439), Viktora Köln (2.050), Großaspach (1.906) und Bayern II (1.877). 

In der Saison 2018/2019 (2. Bundesliga) kamen im Schnitt 8979 Zuschauer in den Sportpark. Nur Sandhausen lockte mit 6473 Zuschauer im Schnitt, weniger Personen ins Stadion. In der 2. Liga gelang aber sechsmal vor über 10.000 Zuschauer zu spielen. Gegen Regensburg (10038), St. Pauli (10164), Darmstadt (10190), Köln (11042), Dresden (11208) und gegen den HSV (13500).

Die neue „Benchmark“ ist die 7.000-Marke in der 3. Liga.

Wann Spiele wieder mit Zuschauer ausgetragen werden, ist jedoch offen. Derzeit laufen Planungen von DFB und DFL, wie ein Spielbetrieb mit Zuschauern ermöglicht werden kann. Der Saisonstart wird wahrscheinlich ohne Zuschauer stattfinden. Zumal sich die Corona-Lage wieder anspannt.

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