Alles gut!

Es läuft beim FCI. Oder läuft es wieder? Tabellenplatz zwei, seit sechs Spielen ungeschlagen. Nach der ersten Delle in der Saison hat sich das Team gefangen und weiterentwickelt. Offensiv wurde an der Chancenerarbeitung und auch der Verwertung gearbeitet. Defensiv wirkt das Team stabiler, weil sich jetzt mal ein Verbund einspielen konnte. Unter Saibene hat sich nun eine Stammelf herauskristallisiert. Eine Stammelf in der Spieler wie Maximilian Wolfram oder Maximilian Beister nicht stehen. Sie konnten bisher nicht vollends überzeugen und müssen sich nun übers Training einen Startelfplatz erspielen. An Marcel Gaus und Fatih Kaya ist jedenfalls aktuell kein vorbei kommen. Eckert Ayensa scheint der Glücksgriff des FCI gewesen zu sein. Er trifft, arbeitet und bereitet vor. Er ist das Kaliber Stürmer, was wir

Nach 15 gespielten Spielen stellen die Schanzer die zweitbeste Offensive (32 Tore). Die Defensive zählt mit 19 Gegentoren auch zu den besten der Liga (Halle 15, Braunschweig 19, Rostock 19, Duisburg 20). In der Tabelle ist und bleibt es nach wie vor eng. Eine Lokomotive in der Liga, tut sich noch nicht hervor.

Es ist gut so wie es ist. Und umso schöner ist, dass der FCI noch Luft nach oben hat, was das Spiel angeht. Defensiv darf es gerne mal ein bisschen geordneter sein. Auch bei eigenen Standards fehlt es oftmals an Präzision und Gefahr.

Nach der Niederlage im Grünwalder Stadion gegen Bayern II ging Stefan Kutschke mit klaren Worten voran. Schon schellten zumindest bei mir die Alarmglocken. Er bemängelte zwischen den Zeilen ein Mentalitätsproblem, einen Zwist in der Mannschaft. Nach der Niederlage, spielte man gegen Haching 0:0 und schlug Großaspach mit 5:1. Es folgt ein schwaches 1:1 gegen Chemnitz. Das 3:2 gegen Münster war dann die Initialzündung für die aktuelle Serie. Braunschweig, einer der Aufstiegsfavoriten wurde mit 3:0 in kürzester Zeit überrollt. Gegen Zwickau gewann das Team mit 4:2. Gegen Münster bewies man Moral und dreht einen Rückstand und gegen Zwickau zeigte man sich ebenfalls sehr effektiv.

Alles gut? Auf jeden Fall. Auch die Verantwortlichen umschiffen das Wort „Aufstieg“ geschickt. Es bleibt beim formulierten Ziel im oberen Drittel mitzuspielen. Es wurde gelernt aus der Doppel- und Dreifachkorrektur vor zwei Spielzeiten. Aus oben mitspielen und da sein, wenn die Großen patzen wurde der Aufstieg, um dann doch wieder (gezwungenermaßen) zum Ziel Klassenerhalt umzuschwenken. Auch weil die Liga  sehr eng ist, sollte es bei dieser Zielformulierung bleiben. Man könnte natürlich jetzt hergehen und den Aufstieg ausrufen? Aber warum. Die Ergebnisse passen, aktuell. Das Team hat zusammengefunden und ohnehin gilt der FCI sowieso als einer der Top-Kandidaten auf  die Rückkehr in die zweite Liga. Das Ziel Aufstieg so konkret zu formulieren könnte nur lähmen. Bescheidenheit an den Tag legen, konzentriert am eigenen Spiel arbeiten und beharrlich den aktuellen Kurs gehen, ist meiner Auffassung nach der richtige Weg.

Und trotzdem darf man jetzt nicht aus dem Blick verlieren, dass die nächsten Aufgaben schwer sind. Waldhof Mannheim, SV Meppen und 1. FC Magdeburg sind die nächsten Gegner der Schanzer. Es läuft. Es darf gerne so weitergehen, liebe Schanzer.

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