Auf nach Düsseldorf

KFC Uerdingen 05, das könnte klingen wie ein kleiner Dorfverein aus Nordrhein-Westfalen der mit Millionen eines Gönners in die 3. Liga befördert wurde. Das mit den Millionen stimmt, der Rest nicht. Der KFC Uerdingen ist Ex-Bundesligist, das Grotenburgstadion legendär und jeder der die Bundesliga zwischen 1960ern und den 1990ern verfolgte, kennt den Klub. Ein Blick auf unseren Gegner am Samstag in Düsseldorf, gegen den wir Premiere feiern.

Beginnen wir erstmal beim Trainer. Heiko Vogel trainiert den KFC, nicht zu verwechseln mit der Fast-Food-Kette. Er ist beim FCI kein Unbekannter. Er war Co-Trainer von Thorsten Fink.

14 Jahre verbrachte Uerdingen in der Bundesliga. Der Klub steht damit auf Platz 25 der ewigen Tabelle der Bundesliga.

Von 1953 bis 1995 hieß der Klub FC Bayer 04 Uerdingen. Uerdingen war neben Bayer 04 Leverkusen der zweite Werksklub. Der Klub, der eigentlich aus dem Krefelder Stadtteil Uerdingen kommt feierte mit dem DFB-Pokal-Sieg 1985 den Erfolg der Vereinsgeschichte. 1995 beendete die Bayer AG sein Engagement bei Uerdingen und es begann der Niedergang, der bis sechsklassige Verbandsliga Niederrhein. Nachdem Aufstieg in die Regionalliga West folge der Aufstieg in die 3. Liga.

Der starke Mann beim KFC ist Michail Ponomarew. Er ist Präsident des e. V. und hält 97,5 % an der KFC Uerdingen Entertainment GmbH. Skurill wurde es vergangene Saison. Stefan Krämer führte Uerdingen auf Platz drei der 3. Liga und wurde zur Winterpause entlassen. Es übernahm Norbert Meier, der nach einem bescheidenen Rückrundenstart ebenfalls entlassen wurde. Es übernahmen kurzzeitig die Co-Trainer Stefan Reisinger und zu guter letzt Frank Heinemann.

Für die diesjährige Saison gehört Uerdingen zum erweiterten Favoritenkreis auf den Aufstieg ins Unterhaus.

Da das Grotenburgstadion saniert wird, spielt der KFC „auswärts“ seine Heimspiele. Vergangene Jahr spielten man in Duisburg, dieses Saison im über 50.000 Zuschauer fassenden Stadion von Fortuna Düsseldorf. Doch auch bei der Sanierung des Stadions scheint es scheinbar unterschiedliche Ansichten zu geben im Stadtrat und beim Investor.

https://www.krefeld.de/de/inhalt/stellungnahme-zur-sanierung-des-grotenburg-stadions/

Und nun zum Sportlichen. Der Kader ist durchaus mit promimenten Namen besetzt. Kevin Großkreutz, Weltmeister von 2014 schnürt für Uerdingen die Schuhe, Jan Kirchhoff die große Innenverteidiger-Nachwuchshoffnung ist Spielführer. Frank Evina, FC Bayern-Talent ist mit vier Treffen der bisherige Top-Torschütze. Ebenfalls im Kader stehen Dominic Maroh und Stefan Aigner und Ex-Schanzer Osayamen Osawe.

Für Maximilian Beister gibt es ein Wiedersehen mit seinen Ex-Kollegen. Er wechselte diese Saison von Krefeld an die Donau.

Spiele gegeneinander gab es bisher noch nicht. Es ist also am Samstag ein Premieren-Duell. Nach Plan verläuft die Saison für Uerdingen bisher nicht. Das Team steht auf Platz elf. Nach einem Auftaktsieg gegen den Halleschen FC, folgte eine Niederlage gegen Bayern II und zwei Remis gegen Unterhaching und Großaspach. Die Schanzer reisen als ungeschlagener Tabellenführer an den Niederrhein.

Es ist also viel drin. Ich bin gespannt und freue mich auf die Partie am Samstag. Anstoß ist um 14:00 Uhr.

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