Der FCI ist wieder da – die Aufholjagd ist eingeläutet

Nachdem 1:0 in Darmstadt, war die Frage, ob dieser Sieg nur ein Kammerflimmern war oder jetzt der „Patient“ FCI wieder gesundet nach weiteren Punkten jagt. Am vergangenen Samstag bewiesen die Schanzer dass mit ihnen wieder mehr als zu rechnen ist im Abstiegskampf.

Maik Walpurgis sah bei seiner Heim-Premiere als Schanzer-Coach ein starkes Spiel der Schanzer. Die Truppe erweckte den Eindruck, wieder Spaß am Fußball zu haben, gezielte Angriffe, starkes Pressing und zahlreiche Torchancen, so lässt sich das Spiel zusammenfassen. Das 1:1 am Ende, spiegelt aber nicht den dominanten Auftritt der Schanzer wieder. Dreimal Aluminium und ein verschossener Elfmeter standen am Ende zu Buche. Ein klarer Sieg wäre drin gewesen. Oder auch ein knapper mit 2:1. Doch am Ende war das Glück nicht auf der Seite der Ingolstädter. Die alte Fußball-Weisheit schlug wieder zu. Und so würgte die Wolfsburger Millionentruppe irgendwie den Ball noch ins Tor von Hansen. Nach einer kleinen Druckphase, der sonst schwachen Wolfsburger, war die Antwort der Schanzer umso imposanter. Mit Lukas Hinterseer und Dario Lezcano kamen nochmal zwei Offensivkräfte ins Spiel. Was sich auch bemerkbar machte. Nach einer schulreifen Kombination vor dem Sechszehner traf Leckie aus fünf Metern nur den Pfosten. Pascal Groß beherzter Schuss traf ebenso Aluminium.

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Es war zum Verzweifeln. Pascal Groß ärgert sich nach seiner vergebenen Großchance, kurz vor Spielende. Bilder: Roland Geier

 

Trotz des Verlustes von zwei Punkten boten die Schanzer einen mitreisen Auftritt im Sportpark. Die Richtung stimmt, die Schanzer haben gezeigt, dass sie den Kampf angenommen haben. Und die Liga hat gesehen, die Schanzer sind wieder so eklig wie im Vorjahr. Das Ziel muss, so habe ich während des Spiels gegen Wolfsburg gesagt: „wieder das ekligste Team der Liga zu werden.“ Jeder Gegner soll die Lust am Fußball genommen werden. Walpurgis hat wieder Konzept und Spaß in die Truppe gebracht. Und auch ein gutes zielgerichtetes Offensiv-Spiel. Der Trainerwechsel, der zu spät kam, trägt Früchte.

Das nächste Kellerduell steht bereits am Samstag an. Die Schanzer reisen zum SV Werder Bremen. Auch die Bremer kämpfen aktuell mit sich selbst. Hier sind auf jeden Fall Zähler, wenn nicht sogar ein Sieg drin. Die Bremer gehören jedenfalls zu den Lieblingsgegnern unserer Schanzer. Beide Vergleiche in der Vorsaison konnten gewonnen werden (1:0, 2:0). Ein gutes Omen also, für diese wiederbelebte, engagierte Truppe.

Der FCI ist wieder da! Und wie! Die Aufholjagd für ein drittes Jahr Bundesliga ist offiziell gestartet.

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