England mal anders. Maxl in seinem very english Rückblick

England ein Land, das in einigen Bereichen, deutlich anders ist als Deutschland und mitteleuropäische Länder.
Es beginnt beim Verkehr. In England herrscht Linksverkehr, das heißt man fährt auf der linken Seite, nicht rechts wie in Deutschland. Erstmal ungewohnt, besonders beim Kreisverkehr. Doch bleiben wir beim Verkehrsverhalten der Engländer. In London. Unsere Gruppe steht an einer Fußgängerampel, mitten in der Stadt. Es ist rot, alle Engländer gehen über die Straße, weil kein Auto kommt. In Deutschland undenkbar. Bei uns wartet man brav bei rot, an der Ampel, egal ob ein Auto in Anfahrt ist oder nicht. Verkehrte Welt. Natürlich gibt es auch ein paar brave Engländer, die im Getümmel, bei rot stehen bleiben. England wacht er um 8:00 Uhr richtig auf. In Deutschland haben die Geschäfte um 7:00 Uhr meistens schon ihre Ladentüren geöffnet. Auf der englischen Insel öffnen die meisten Geschäfte erst um 8:30 Uhr. Um 7:00 Uhr ist in der Stadt noch richtig viel los, nur vereinzelt laufen ein paar Geschäftsleute an einem vorbei. So gesehen in der ostenglischen Stadt Norwich. Londons U-Bahn-System der „Underground“ ist ein Wahnsinns-Verkehrssystem. Es geht fast zweistöckig unter die Erde, riesig lange Rolltreppen führen runter zu den Bahnsteigen. Die U-Bahnen fahren im 2-Minuten-Takt, schnell von Ziel zu Ziel. Und das immer pünktlich. Der Londoner Underground ist der pure Wahnsinn. Auch die normalen Verkehrszüge fahren stets pünktlich. Auch im Medienverhalten ist England, ein wenig anders. Hier gibt es viele Zeitungen, handlich zum Lesen, gratis zum mitnehmen. Und teilweise, sind die Zeitungen zum „mitnehmen“ informativer und sachlicher als die, für die man zahlen muss. In Deutschland kennt man den üblichen Morgenablauf. Erst zum Bäcker, dann zum Metzger und dann zum Supermarkt. In England fallen zwei Schritte weg. Es gibt auf der Insel keine Bäckerei und auch keine Metzgerei. Alles kann im Supermarkt kaufen. Supermarkt im wahrsten Sinne des Wortes. Denn TESCO bestimmt in England den Markt. Selten dass man einen Aldi findet. Es gibt kein klassisches Brot, wie wir es hier kennen. In England gibt es nur „helles“ Brot, vor allem kleiner, alles abgepackt. Am Stück bekommt man hier wenig. Semmeln gibt es nicht wirklich. Was der Engländer zum Leben braucht, bekommt er im Supermarkt. Wieso erst zum Metzger und dann zum Bäcker rennen? Das englische Pfund, ich hab es verflucht. Die Münzgrößen lassen einen „Euroländer“ schier in die Verzweiflung rennen. Die 2-Pence-Münze ist sechseckig und viel, viel größer als unsere 2-Euro-Münze. Die 1-Pfund-Münze ist dagegen so groß wie unsere 20-Cent-Münze. Wer „klein“ zahlen will in England, muss erst seinen Geldbeutel durchwuhlen, bis er die richtigen Münzen gefunden hat. Allerdings hat das Pfund für uns seine Vorteile. Das britsche Pfund (offiziell Pfund Sterling), ist aktuell schwach. Man kann billig einkaufen, in England. Und das zahlt sich beispielsweise bei Kleidungsstücken richtig aus. Ich griff selbst zu und kaufte ein Paar Schuhe und ein tolles T-Shirt, für 15 Pfund. Das Engländer gegenüber Deutschen unfreundlich sind oder generell eher grantigerer Menschen sind, ist völliger Quatsch. Die einzigwahren „Grantler“ bleiben die Deutschen. Denn die Engländer, sind freundlich, besonders zu Pfadfindern. Die Pfadfinder sind auf der Insel gern gesehen und jederzeit willkommen. Der englische Akzent. Fast in jeder anderen Region, haben die Engländer verschiedene Akzente, die sich in Aussprache und Geschwindigkeit unterscheiden. Man muss manchmal schon genau hinhören, was der nette Herr, den meint. Die Häuser in England, sind wie man sie immer im Fernsehen sieht. Backstein ohne Putz an den Außenwänden. Trotzdem wirken die Häuser schön und gemütlich. London ist mittlerweile zu einer Überwachungsstadt geworden. Nach den Terroranschlägen vor wenigen Jahren, reagierte die Regierung mit CCTV. Das Überwachungssystem ist überall. In jedem U-Bahn-Schacht, in jedem Geschäft, in jeder Ecke der englischen Weltmetropole. London ist safe. Für uns sehr gewöhnungsbedürftig. Für die Engländer scheinbar kein Problem mehr. In Norwich haben wir unsere Rücksäcke an einen Baum gelehnt. Und sind etwa 20 Meter zu der anderen Gruppe, am anderen Baum an diesem Platz gegangen. Eine Polizistin wies uns daraufhin, wir sollen doch die Rücksäge dorthin mitnehmen, wo wir stehen. Sehr krass. Was in England bei einem Frühstück gegessen ist. Ist ebenfalls für uns sehr ungewohnt. Bei einem klassischen englischen Frühstück dürfen Bones und Mushroomes nicht fehlen. Schwammerl und Bohnen zum Frühstück, naja. Englischer Tee, schmeckt super, davon durften wir uns bei unserem „English Day“ auf der Großfahrt überzeugen. Das war´s nun von der England Großfahrt. Ich hoffe, ihr habt nun einen Einblick auf das Erlebte bekommen. Eine Reise nach England lohnt sich.

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