PROlive – Ich packe meinen Rucksack und nehme mit

Gestern war Rucksack packen angesagt, bei mir zuhause – für die England Großfahrt. Diesmal die große Frage: bekomme ich alles, was mit muss in den Rucksack rein. Man bedenke, es muss Kleidung für 15 Tage rein und natürlich sollte man auf das englische Wetter vorbereitet sein. Also lieber einen Pullover mehr als zu wenig mitnehmen.
So da stand ich nun. Mit der Frage, wie krieg ich das alles da rein. 15 Unterhosen, 17 Paar Socken (denn man was ja nie), 1 Jeans (eine zieh ich beim Hinfahren an, Platzproblem!), zwei Badetücher, drei Pullover (das englische Wetter ist unberechenbar), 17 T-Shirts (sollten doch mal heißere Tage kommen), Waschzeug, AB-Päckchen, Essenszeug, Regenjacke, zwei Kluften, ein Halstuch, Flipflops.
Mit System versuchte ich alles reinzubringen, was man reinbringen konnte. Doch am Ende, war der Rucksack voll und es waren noch Sachen übrig, die rein sollten. Dann half alles nicht, ein kleiner Rucksack musste noch dazu zum normalen Gepäck gepackt werden. Dort kamen dann die Pullover noch rein + Kurzarmkluft. Das Handgepäck kam dann noch zusätzlich dazu. Da fängt die Großfahrt schon mal ziemlich chaotisch an.
Heute, schaute ich dann den Wetterbericht für London nach. Samstag: Regen, Sonntag: bewölkt (2o Grad), Montag: Regen, Dienstag: Regen, Mittwoch: bewölkt.
Schön abwechslungsreich. Typisch englisch.
Grundlegend ist das besten Lager-Regen-Outfit, VCP-Pullover mit Kapuze und Regenjacke. Die Jeans wird bei Regen ohnehin nass. Und so wie´s aussieht. Das Glück haben wir wohl gepachtet. Wir kommen Sonntag morgens an, gerade da wo die Regenwahrscheinlichkeit bei 4% liegt. Das wäre das erste Lager seit dem Landeslager 2008, wo wir nicht im Regen aufbauen mussten. Landeslager Aufbau: Regen, Pfingstlager 2009 Aufbau: Regen. Und England? Scheinbar gut.
Denn es gibt nicht blöderes als im Regen aufzubauen. 1. du wirst nass, 2. du hast dann überhaupt keine Lust mehr überhaupt was zu machen, wenn alles steht, 3. die Stimmung ist im Keller und das ist bei 75 Leuten schon echt blöd, 4. du willst unbedingt aus deinen nassen Sachen raus, 5. du kannst schon mal das wühlen anfangen im Rücksack und nach trocknen Sachen suchen, 6. der geplante Lagerfeuerabend würde am Dienstag „ins Wasser fallen“ und, und, und.
Nur ein Pfadi, muss mit diesem Wetter auskommen. Nur der Haken, Großfahrten werden am Wetter gemessen. Ist das Wetter meistens schlecht, das Programm dann dünner gesät, ist eine Großfahrt nicht gut. Ist das Wetter meistens top, es kann viel Programm stattfinden, wird die Großfahrt gut.
Aber bevor am Samstag die Großfahrt, musste ich noch einmal in die Schule. Der letzte Schultag, der 31. Juli 2009.
Definitiv war klar, welche Noten ich im Zeugnis habe, welche Bemerkung ich bekomme. Nur noch die Kirche musste rumgebracht werden, ehe ich um 10:35 Uhr gemeinsam mit dem Rest der Klasse „ciao“ sagen konnte. Nach einem kurzen vorlesen vorne am Altar, war der Gottedienst schon fast rum. Danach kurzes Spielen im Klassenzimmer und dann gab es recht unspektuakulär das Zeugnis. Und dann Serwus bis 15. September 2009.

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