DJW Sommermärchen 2006 – Auch Schweden kann Deutschland-Express nicht stoppen

Foto: Geier

Die Achtelfinalspiele der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Die neue DIE JUNGEN WILDENblog Serie DJW SOMMERMÄRCHEN 2006, der nächste Teil.

Podolski schießt furiose Deutschen ins Viertelfinale
Deutschland – Schweden 2:0
Auch die Großen deutschen Fußballstars früherer Zeiten, spendeten respektvoll Applaus. Lobhymnen aus aller Welt prasselte auf die deutsche DFB-Elf ein. Es waren zwölf Minuten in München gespielt. Deutschland war 2:0 vorne. Die Deutschen rannten die Schweden in einer Viertel Stunde nieder. Die komplette erste Halbzeit eine Omage an brillianten Offensivfußball mit Folklore und Fortúne. Zweimal Tor Podolski, zweimal Vorarbeit Klose. Das Sturmduo Klose & Podolski wirbelte in München. Beide Spieler sollten ein Jahr später in der Allianz-Arena ebenfalls auch im Verein gemeinsam auf dem Platz stehen – beim FC Bayern München. Michael Ballack dagegen schoss und schoss und traf nicht. Er verzweifelte am schwedischen Schlussmann Isaksson. Den entgültigen Knock-out verpasste sich das „Drei-Kronen-Team“ selbst. Als Henrik Larsson in der 52. Minute einen Elfmeter über´s Quergebälk jagte. Deutschland steht im Viertelfinale, furios gespielt.

Stimmen zum Spiel (Quelle: Süddeutsche Zeitung, WM-Bibliothek 2006)

„Der Moment ist gekommen, wieder mal einen großen Gegner zu schlagen“, Oliver Bierhoff, Manager der DFB-Auswahl.

„Die Nationalmannshow: Deutschland dreht Schweden durch die Mühle“, As Spanien

Ich habe diese Mannschaft, selten so stark gesehen, wie in dieser ersten Halbzeit,
Franz Beckenbauer

Rodrigeuz ist der Held des Abends – Argentinien kommt in der Verlängerung weiter
Argentinien – Mexiko 1:1/2:1 n. V.

Er war der Mann des Abends: Maxi Rodriguez, schoss sein Nationalteam ins Viertelfinale. Sein Hammerschuss aus halbrechter Position an die Unterkante der Latte, war das Ticket für Argentinien in die Runde der letzten acht. Es war ein hitziges Spiel in Leipzig. Mexiko ging in Führung durch Marquez, doch Urgestein Crespo glich aus. Die Verlängerung sollte einen Sieger finden. Nach 98 Minuten war dann jener Rodriguez zur Stelle und lies Mexiko und die Fußballwelt staunen. Die Gauchos sind weiter und treffen auf Deutschland.

Portugal im munteren Kartenspiel von Nürnberg
Portugal – Niederlande 1:0
Nicht das durchaus vielversprechende Spiel Portugal vs. Niederlande stand im Mittelpunkt. Sondern die Karten mit Farben Rot und Gelb-Rot. Das Viertelfinalspiel zwischen Portugal und den Niederländern sollte als kartenreichstes WM-Spiel in die WM-Geschichte eingehen. Viermal zog der Schiedsrichter Gelb-Rot. Costinha und Deco sahen von Portugal, Gelb-Rot. Boulaharouz und van Bronckhost gingen bei „Orangje“ frühzeitig zum Duschen. Der Favorit Niederlande ist nach einer mittelmäßigen sparsamen Vorrunde ausgeschieden. Portugal darf weiter vom WM-Titel träumen.

Ronaldo knackt den Müller-Rekord
Brasilien – Ghana 3:0
Es war ein historischer Nachmittag schwülwarmen Dortmund. Ronaldo ging auf Rekordjagd. Nach fünf Minuten schiebt Ronaldo nach einem Steilpass gehen Ghana ins leere Tor ein. Ein historisches Tor. Es ist sein 15.WM-Tor. Damit ist Ronaldo der beste WM-Torschütze aller Zeiten und er hat damit den Uraltrekord von Gerd Müller geknackt. Ghana die als einzige afrikanische Mannschaft die Vorrunde überstanden mussten gegen Brasilien die Segel streichen. Am Ene hieß es 3:0 für die Selecao. Mission Titelverteidigung geht weiter.

Erfahrung siegt gegen Jugend

Frankreich – Spanien 3:1
Es war ein Topduell im Achtelfinale in Hannover. Spanien, die jungen Wilden mit Torres & Villa gegen Frankreichs „Equipe Tricolore“ den erfahrenen Hasen wie Zidane oder Vieria. Die Spanier gingen in Führung durch einen Elfmeter. Doch Frankreich schlug spät aber trotzdem umso stärker zurück. Ribery glich kurz vor der Pause aus. Vieria schoss 17 Minuten vor dem Ende zur 2:1-Führung ein. Den Erfolg krönte das Genie Zidane in der Nachspielzeit mit seinem 3:1.

Beckham!
England – Ecuador 1:0
Auch England löste seine Flichtaufgabe. Die Three Lions gewannen dank eines Beckham-Freistoßes mit 1:0. Danach musste sich Beckham auf dem Feld übergeben, die Bilder gingen um die Welt.

Schweiz mit englischen Syndromen
Ukraine – Schweiz 0:0/3:0 i. E.
Die Schweizer Eidgenossen schienen in Köln, eine englische Krankheit bekommen zu haben. Die Elfmeterverschießkrankheit. Bereits bei der EM 2004, flog England im Elfmeter-Knockout raus. Beckham haute 2002 einen Elfmeter Meter weit über´s Tor. Die Schweizer verschossen alle Elfmeter. Und die Ukraine zog regelrecht kampflos ins Finale. Das einzige positive, die Schweizer fahren ohne Gegentor heim in die Heimart.

Grosso gibt Oscar-Bewerbung ab

Italien – Australien 1:0
Filmreif war Grossos Jahrhundertschwalbe gegen Australiens Neill. Es war ein ganz normaler Zweikampf, bis der Italiener auf einmal in der fünften Minute der Nachspielzeit fiel. Elfmeter! Es war kein Elfer aber egal. Francesco Totti verwandelte abgeklärt und die Azurri kamen weiter.

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