Troy! Packen wir es an!

Aus „Troy“ von den Fantastischen Vier“

„Du hattest gute Zeiten
Wir waren mit dabei
Wir werden dich begleiten
Wir bleiben troy“

Ich war rund zwei Tage kaum ansprechbar. Ich war in mich gekehrt, genervt und traurig. Der Abstieg hat tiefe Narben in mir hinterlassen, die immer noch nicht ganz verheilt sind. Aber es kommt das Fieber zurück. Die Lust auf diese dritte Liga.

Der Abstieg hatte auch eine Umstrukturierung zur Folge. Viele Spieler sind jetzt nicht mehr da, es gibt einen neuen Sportdirektor, der jetzt Technischer Leiter heißt, ein neues Trainergespann, neue Gesichter für den Kader und hoffentlich auch noch dringende Veränderungen im Aufsichtsrat. Das dies passieren muss, war nach dieser insgesamt katastrophalen Saison auch klar.

Es sind viele junge hungrige Spieler in die Profi-Mannschaft gerückt, der große Aderlass blieb bisher aber größtenteils aus. Es hätte jedenfalls noch schlimmer kommen können. Es sind aber noch Nachbesserungen beim Kader nötig.

Jetzt ist auch der Spielplan endlich da. Endlich kann man seine Auswärtsfahrten planen und seinen Kalender wieder auf den Kopf stellen.

Ja diese 3. Liga tut weh. Verdammt weh sogar. Doch die Liga wird auch ein Abenteuer für uns. Gegen viele Gegner hatten wir bisher noch gar keine Pflichtspiele. Damit verbunden sind auch neue Städte und Stadien, die es zu erkunden gibt. Wir dürfen einmal nach Köln, yeah! Wir haben Derbys in unmittelbarer Nähe. Einmal Giesing, einmal München und einmal Unterhaching. Und in Weinland Würzburg dürfen wir auch reisen.

In der Liga kickt ein ehemaliger Europapokalsieger der Pokalsieger (1. FC Magdeburg), mehrere Deutsche Meister (1860 München, 1. FC Kaiserslautern, Eintracht Braunschweig) und DFB-Pokal-Sieger (1860, Uerdingen, Kaiserslautern). In dieser Liga kicken klangvolle Namen, manche mit einer glorreichen Vergangenheit und tristen Gegenwart. Und auch das macht diese Liga reizvoll.

Ja die 3. Liga tut weh. Doch es kann nicht immer nur aufwärts gehen. Es kann nicht immer alles bella sein. Und gerade in schlechten Zeiten ist es umso wichtiger, dabei zu sein. Zu unterstützen, Flagge zu zeigen.

Das werde ich auch in der 3. Liga tun. Ihr hoffentlich auch. Es wartet eine spannende Saison auf uns. Eine Saison in der Geduld gefragt ist. Eine Saison in der neue Spieler sich als Führungsspieler und Publikumslieblinge herauskristallieren können.

Es geht nur gemeinsam. Lasst es uns gemeinsam anpacken! Die Schanzer in Liga 3 brauchen jeden Unterstützer! Denn ganz egal, Liebe kennt keine Liga. Troy!

Aus „Leuchtturm“ von Nena

„Ich geh mit dir wohin du willst
Auch bis ans Ende dieser Welt“

Ein Gedanke zu “Troy! Packen wir es an!

  1. Dies ist die Quittung zweier Jahre, in denen alle Hinweise, die auf schlechtere Zeiten hindeuteten ignoriert wurden. In der eine absolute Fehleinschätzung der eigenen Stärke vorherrschte, in der Zeit in der man auf Leute vertraute denen die sportliche Qualifikation absolut fehlte und dies von Leuten nicht erkannt wurde, die Tagtäglich sich mit ihnen im Gespräch befanden. Bereits in Dezember 2017 zeichnete sich für mich ab, das der gute Tabellenstand ein absolute Blender war, in der sich aber alle sonnten und nicht sahen was da auf sie zurollte. Spätestens nach der Niederlage in Regensburg, hätte die Presse, die Fans, aber auch die Verantwortlichen sehen müssen, hoppla da läuft was verkehrt. Bis zum Schluß hatte man das abstiegsgespennst im Nacken, aber vertraute auf dem selben Mann, der im Prinzip den stärksten Kader in der Liga täglich schlechter machte. Am 28.04. 2018 habe ich zu Träsch gesagt, wenn der Verein so weiter machen würde, er spätestens in 2 bis 3 Jahren sich in der 3 oder 4 Liga befinden würde. Das dies schneller vonstatten ging, ist auch eine Leistung und überraschte sogar mich. Hier wurde in den letzten beiden Jahren aus guten Fußballern, schlechte, egoistische, unmotivierte Fußballern kreiert und da habe ich deventiv ein Problem damit dies so hinzunehmen, als ob nichts gewesen wäre. Ich erwarte einen Verein, der in Demut ohne Vollmundigkeit, der mit den Fans wirklich eins ist, so wie es schon mal war, bevor der größenwahn Einzug gehalten hat. Immer erst reagieren, nie die Richtung vorgeben, so lautet die device beim FC.

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