Die letzte Relegationself weiß wie es geht

Wer weiß, vielleicht bedient sich Tomas Oral um Hilfe bei den letzten „Relegationshelden.“ Die Relegationshelden von einst, wissen nicht nur wie man ungeschlagen und ohne Gegentor zwei Relegationspartien gewinnt, sondern sie wissen auch wie man Wehen-Wiesbaden abschießt. Die letzten beiden Partien gegen den SVWW bestritt der FCI in der Drittliga-Saison 2009/2010. In beiden Spielen gelang dem FCI ein 5:1-Kantersieg. In Wiesbaden traf Ralf Keidel spektakulär aus 40 Metern.

Er war einer der Torschützen beim letzten Kantersieg in Wiesbaden: Ralf Keidel. Bild: Roland Geier

Insgesamt ist die Bilanz gegen die Hessen gut. Insgesamt sechs Mal traf man aufeinander. Je zweimal in der 2. Liga, in der Regionalliga Süd und in der dritten Liga. Dreimal ging der FCI als Sieger vom Platz, zweimal endete die Partie Remis, einmal gewann Wiesbaden. Der einzige und letzte Sieg des Drittligisten datiert aus dem Jahr 2007. Damals hieß der SV Wehen-Wiesbaden noch SV Wehen-Taunusstein, ehe der Klub nach Wiesbaden Umzug.

Für Wehen-Wiesbaden mit Ex-Schanzer Manuel Schäffler (32 Spiele, 16 Tore) und FCI-Leihgabe Agyemang Diawusie (14 Spiele, 2 Tore) ist es eine Premiere in der Relegation. Die Schanzer dagegen treten bereits zum zweiten Mal in der Relegation an. Nach einer furiosen Saison in der dritten Liga 2009/2010 musste der FCI aufgrund einer Patzer vor allem gegen Teams aus dem Tabellenkeller den Umweg über die Entscheidungspartien gehen. Damaliger Gegner war der FC Hansa Rostock. Beide Partien gewann der FCI (1:0, 2:0).

Relegationserprobt, auch wenn es schon zehn Jahre her ist. Stefan Leitl, Andreas Buchner und Malte Metzelder begraben den zweifachen Torschützen: Fabian Gerber unter sich. Bild: Roland Geier

Historie und Statistik hin oder her. Die Situation ist jetzt eine ganz andere. Die Schanzer haben sich nachdem sie dem Abstieg entgegen taumelten sich die Relegationsspiele mühsam, aber verdient erspielt. Der SV Wehen-Wiesbaden geht mit ordentlich Rückenwind in die Partien. Mit einem Punkt hinter dem Karlsruher SC beendete man die Saison. Mit 71 Toren stellen die Hessen die beste Offensive der Liga. Allerdings kassierte die von Rüdiger Rehm trainierte auch 47 Gegentore.

Einen fußballerischen Augenschmaus darf wohl kaum erwartet werden. Für beide Teams geht es um sehr viel. Bei den Schanzern wird der Fokus darauf liegen sich auswärts eine gute Ausgangslage für das Heimspiel kommenden Dienstag zu erarbeiten.

Zum Modus: Es gilt in der Relegation die aus dem Europapokal bekannte Auswärtstorregel. Bei gleicher Trefferzahl nach Hin- und Rückspiel setzt sich die Mannschaft durch, die auswärts mehr Tore erzielt hat. Wenn im Rückspiel nach 90 Minuten keine Entscheidung gefallen ist, kommt es zu einer Verlängerung. Fällt auch dort keine Entscheidung, geht es ins Elfmeterschießen. Seit der Wiedereinführung der Relegation (2./3. Liga), war noch nie ein Elfmeterschießen nötig. Zweimal fiel die Entscheidung aufgrund der oben genannten Auswärtsregel. Zweimal gingen die Relegationspartien in die Verlängerung.

In den Partien kommt der Videobeweis zum Einsatz. Geht es in die Verlängerung darf ein vierter Spielerwechsel vorgenommen werden.

Wer das Auswärtsspiel am Freitag nicht live in Wiesbaden verfolgen kann, das ZDF überträgt die Partie live.

Die Ticketinformation des FC Ingolstadt findet ihr hier: https://www.fcingolstadt.de/news/9254-relegation-gegen-wehen-wiesbaden-so-bekommst-du-dein-ticket/

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