„Jetzt haben wir acht Endspiele“

Wir bleiben Träger der Roten Laterne. Unser FCI hat sein viertes Spiel in Folge verloren und darf sich wieder „Verlierer des Spieltags“ nennen. Durch das Remis von Magdeburg und durch den Sieg von Sandhausen spitzt sich die Lage im Keller weiter zu. Wieder einmal ließ der FCI beste Chancen liegen und brach in den letzten 30 Minuten komplett auseinander. Hier ein Kurzbericht zum Spiel mit ein paar Stimmen.

„Wir müssen mit diesem Gerede aufhören, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben. Wir machen vorne die Tore nicht und das ist was zählt“, sagte Philipp Tschauner nachdem Spiel. Und Tschauner forderte auch ein Umdenken in der Länderspielpause: „Bei jedem sollte das Kopfkino jetzt angehen. Es soll jeder merken, dass der Laden lichterloh brennt. Wir haben jetzt acht Endspiele.“ In der Tat haben bereits die beiden kommenden Partien, zuhause gegen Sandhausen und in Duisburg haben für den FCI absoluten Endspielcharakter. Das rettende Ufer sowie der Relegationsplatz sind vier Punkte entfernt. Die Leistung gegen Paderborn macht jedenfalls wenig Mut, das der FCI den Klassenerhalt noch schaffen kann. Zwei Szenen stehen dafür exemplarisch. Beim 1:0 konnte Zingerle aus bester Position Lezcanos Schuss abwehren. Den Abpraller schob zwar Kerschbaumer dann über die Linie, doch trotzdem muss man hier die Frage nach der letzten Entschlossenheit stellen. Nachdem der FCI durch einen Doppelschlag durch Paderborn mit 1:2 in Rückstand geriet, hatte Lezcano den Ausgleich auf den Fuß. Doch wieder schoss er aus fünf Metern Zingerle frontal an. Diese Chancen müssen einfach sitzen. Während Sandhausen, St. Pauli mit 4:0 abschießt, vergeben wir die besten Möglichkeiten. Und das auch noch bei der zweitbesten Offensive der Liga (55 Tore vor dem Spiel).

Insbesondere nach der Führung igelte der FCI sich ein. Die Schanzer suchten nicht mehr konsequent die Zweikämpfe, was Jens Keller auf der Pressekonferenz massiv bemängelte. „Die Mannschaft wollte das 1:0 über die Zeit bringen und hatte Angst etwas zu verlieren“, sagte Keller. Genau jenes passive Verhalten ermöglichte erst, das Paderborn das bis dato gut in Schach gehalten wurde, wieder ins Spiel kam. Der SCP spielte geduldig aber zielstrebig Richtung Ingolstädter Tor. Beim 1:0 durch Klement aus 20 Metern, konnte sich der Torschütze schön um die eigene Achse drehen. Beim 2:1 waren Gaus und Träsch extrem passiv. Beim 3:1 wurde der Ball nicht geklärt.

Und so stehen die Schanzer wieder ohne Punkte da. Zwei Spieler werden nach der Länderspielpause gegen den SV Sandhausen fehlen. Marcel Gaus und Benedikt Gimber holten sich heute ihre fünften gelben Karton ab. Es gibt viel Anlass zur Sorge, aber wenig Sachen die für Zuversicht sorgen.

 

Restprogramm FCI

SV Sandhausen (H)

MSV Duisburg (A)

Holstein Kiel (H)

Arminia Bielefeld (A)

Dynamo Dresden (H)

Hamburger SV (A)

SV Darmstadt 98 (H)

1.FC Heidenheim (A)

 

 

 

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