Konsequent – Matip fehlt in Alicante

Die Schanzer haben mit Beginn des neuen Jahres mit einigen Personalentscheidungen aufgehorcht. Darunter auch die Entscheidung das Marvin Matip nicht mit ins Trainingslager ins spanische Alicante reist.

Neben Marvin Matip bleiben auch Robert Leipertz und Osayamen Osawe zuhause. Außerdem fehlen Patrick Sussek und Nico Rinderknecht. Beide gehören nun dem Kader der U21 an. Mit nach Alicante reisen Jonatan Kotzke (Spielführer U21) und Fatih Kaya.

Die nun komplette Degradierung von Marvin Matip ist hart. Allerdings ist sie auch konsequent. Seit dieser Saison hinkt Matip seinen Leistungen massiv hinterher. Auch die Auseinandersetzung mit einigen Fans in Sandhausen, wo er sie angeblich als „Asozial“ bezeichnete, trug dazu bei dass das Ansehen von Matip massiv sank.

Roberto Pätzold saß Matip gegen den Hamburger SV auf die Bank. Mit der Kapitänsbinde lief Almog Cohen auf. Matip verließ diesen Bankplatz auch nicht mehr. Die Binde behielt verdientermaßen Cohen. Ob Matip auf der Bank sitzt oder gänzlich im Kader fehlt, macht für mich keinen Unterschied. Die gänzliche Absetzung ist eine konsequente Entscheidung. Langverdienter Spieler und Spielführer hin oder her. Auch für Matip gilt das Leistungsprinzip. Zumal Matip als Kapitän eine noch größere Vorbildfunktion hat, als seine Mitspieler. Diese Vorbildfunktion ließ er mit seinen Äußerungen in Sandhausen gänzlich vermissen.

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Harald Gärnter äußerte sich auf der Internetseite des FC Ingolstadt wie folgt zu den Personalentscheidungen: „Die Entscheidung, dass Marvin Matip nicht in Spanien dabei ist, fiel uns natürlich schwer, denn wir wissen um die Verdienste unseres Kapitäns, der sich zudem immer vorbildlich verhalten hat. Aber in der aktuellen Situation unserer Schanzer können wir dies nicht berücksichtigen und wollen im Kader neue Impulse setzen. Die Entscheidungen haben wir nach gemeinsamer und reiflicher Überlegung getroffen. Wir wünschen den Spielern, dass sie schon bald neue Aufgaben finden.“

Zuletzt wurde Robert Leipertz zum wiederholten Male mit seinem Ex-Verein 1. FC Heidenheim in Verbindung gebracht. Bisherige Wechsel verhinderte der FCI bisher. Nach der Verpflichtung von Hannover-Leihgabe Philipp Tschauner wird auch ein Wechsel von Marco Knaller immer wahrscheinlicher. Außerdem ist der FCI scheinbar auf der Suche nach einem erfahrenen Innenverteidiger. Die Abwehr des FCI ist aktuell die Schießbude der zweiten Liga.

Bilder: Roland Geier

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