Wir sind die Neuen: „…das Hauen und Stechen um die oberen Plätze wird sehr hart werden…“

Eine neue Serie im Blog geht an den Start. In der Serie „Wir sind die Neuen“ stellen sich die Zweitligaaufsteiger hier vor. Losgeht´s mit Holstein Kiel. Frauke vom Blog http://www.calcio-culinaria.de/ beantwortete meine Fragen.

Die Bilanz gegen Kiel lässt sich bei zwei Vergleichen in der dritten Liga sehen. Die Schanzer siegten einmal zuhause mit 1:0. Einmal endete die Partie 2:2. In der kommenden Saison gibt es also wieder Vergleiche mit den Nordlichtern. Vorhang auf für Holstein Kiel:

 

Wie hast du die Saison deines Klubs in der vergangenen Saison erlebt?

Im Grunde kann man die Saison in drei Abschnitte unterteilen. Der holprige Saisonstart und die Entlassungen des Trainers, die unbeständige Zeit danach, in der wir zeitweise hinterfragt haben, ob der Trainerwechsel sinnvoll war und dann nach dem wirklich schlechten Spiel gegen Osnabrück die Kehrtwende. Obwohl man von Anfang an überzeugt war, dass das zusammengestellte Team etwas leisten kann, hat man sich vermutlich erst im Endspurt so richtig verliebt.

 

„..Von der Infrastruktur her ist aus unserer Sicht viel in Ingolstadt möglich…“

 

Wie nervenaufreibend waren die letzten Jahre deines Klubs für dein Nervenklavier?

Aufstieg, Abstieg, Aufstieg, fast Abstieg, fast Aufstieg in der Relegation und am Ende tatsächlich der Gang in die 2. Bundesliga – so kann man die letzten acht Jahre in Kiel zusammenfassen. Ich denke das sagt schon alles, oder?

 

Mit welchen Hoffnungen und Erwartungen gehst du in die kommende Saison mit deinem Klub?

Die Hoffnung ist, dass das, was das Team in der letzten Saison ausgemacht hat auch in der 2. Bundesliga Bestand hat und dass über das Kollektiv der Klassenerhalt gelingt.

 

„…Es scheint nicht unrealistisch, dass wir am Ende über dem Strich stehen…“

 

Auf welche Spiele freust du dich besonders?

In erster Linie natürlich auf die Vereine, gegen die wir schon sehr lange (also mindestens eine Generation) nicht mehr gespielt haben. Fürth und Nürnberg sind da als Beispiele zu nennen. Auch auf solche, die in Kultstadien stattfinden, wie zum Beispiel Bochum oder ehemalige Weggefährten der jüngeren Vergangenheit. Als wir 2010 in Ingolstadt – noch im alten Stadion – gespielt haben, waren wir vor der Begegnung im Weißbräuhaus zum Herrnbräu. Ein Besuch, den wir unbedingt wiederholen wollen.

 

Die Schanzer haben bisher sechs Jahre in der zweiten Liga verbracht und sind nun wieder zurück im Unterhaus. Werfe bitte mal einen Blick in die Glaskugel, was denkst du, wie wird die Saison der Schanzer verlaufen?

Um ehrlich zu sein haben wir die Augen in der vergangenen Saison auf der dritten Liga gehabt und aktuell beschäftigen wir uns natürlich mit der eigenen Vorbereitung. Von der Infrastruktur her ist aus unserer Sicht viel in Ingolstadt möglich. Doch das Hauen und Stechen um die oberen Plätze wird sehr hart werden.

 

Wo denkst du, wird dein Klub am Ende der Saison stehen?

Es scheint nicht unrealistisch, dass wir am Ende über dem Strich stehen.

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