Schrei ma drei! Derbysieg gegen den FCA!

Im Nachhinein ist die Zahl drei die magische Zahl nachdem FCA-Derby. Ganz nach der Watt-Regel „Schrei ma drei“: 3 Tore erzielt und der 3. Derbysieg gegen die Fuggerstädter. Am Sonntag könnte dann der dritte Bundesliga-Sieg in Folge winken, das gab´s bei unseren Schanzern noch nie. Aber jetzt erstmal nochmal zum Derbysieg.

Meine 95. Auswärtsfahrt führte ausgerechnet zum Derby. Also es musste was Großes werden. Die Truppe wusste, wie viel auf dem Spiel steht und sie wusste auch, wie wichtig ein Derbysieg für die Fans ist. Mit einem Sieg würden wir die Fuggerstädter richtig tief in den Abstiegssog ziehen.

Doch bereits vor dem regulären Anpfiff hatte ich genug vom FCA. 10 Euro Parkgebühren (eine absolute Frechheit. Augsburg ist nicht München), einmal gefühlt um das halbe Stadion laufen, Bezahlkarten im Gästebereich (finde ich ehrlich gesagt auch eine Zumutung) und dann erstmal im Mundloch stehen, anstatt im Fanblock selbst.

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Trotzdem spielten unsere Schanzer gut auf. Vom FCA wenig bis Nichts. Und dann kam ein Tor aus dem Nichts. Sonny Kittel schob artistisch und zielstrebig zum 1:0 ein. Es war sein erstes Tor in der Bundesliga und die verdiente Führung für die Schanzer. Der FCA spielte konfus. Ohne Gegenwehr, ohne Kampf und ohne Leidenschaft. Die Stimmung im Gästeblock war dagegen großartig. Auch kein Wunder. Keine Viertelstunde später schlug unser Krieger vor, der sich später sogar an die Spitze der Ingolstädter Torjäger schieben sollte. Almog Cohen köpfte zum 2:0 ein. Zuerst erkannte ich nicht, wer überhaupt getroffen hat, das spielte auch keine Rolle. Und der Augsburger Stadionsprecher behielt es auch nicht für nötig den Torschützen zu verkünden. Mit dieser tollen Führung ging es in die Kabinen. Das Team wurde mit allerhand Gesang und Applaus vorerst verabschiedet.

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Erzielte völlig verdient sein erstes Bundesliga-Tor, Wirbelwind Sonny Kittel. Bilder: Roland Geier

 

Auch im zweiten Durchgang spielten die Schanzer besser und zielstrebiger. Man merkte deutlich, dass ihnen die 2:0-Führung ein gewisses Selbstvertrauen gibt. Und so versuchte das Team auf das dritte Tor zu drücken. Was auch gelang. Wieder war es Cohen der unwiderstehlich einköpfte, der Ball knallte an die Latte und dann ins Tor. Ein großartiges Tor. Der Jubel war grenzenlos. Beim Team. Bei den Fans. Das könnte wohl die größte Derbyschmach für die Augsburger überhaupt werden. Es sah nach Debakel für die Schwaben aus. Doch der FCI begann wieder einmal seinen eigenen Erfolg zu gefährden. Roger versuchte mit einem Fallrückzieher zu klären und traf dabei Augsburgs Jii im Gesicht. Klare Sache: Elfmeter. Diesen verwandelte Verhaegh zum Anschluss. Danach begann wieder ein seltsames Schauspiel, das wir aber von unseren Schanzern schon die ganze Saison kennen. Selbst bei einem Vorsprung, doch noch ins Schlittern zu geraten. Das 3:2 war irgendwie konfus. Keine Ahnung was Hansen dachte, jedenfalls ging er zu zögerlich zum Mann, dann erhielt Altintop den entscheidenden Querpass zum Tor. Sowohl die Abwehr als auch unsere Nummer eins machten dabei keine gute Figur. Noch circa 15 Minuten waren zu spielen und es begann irgendwie das Zittern. Auch deshalb weil Hinterseer nicht in der Lage war, den Ball ins Tor zu bugsieren. Der FCA machte zwar ordentlich Druck. Doch am Ende reichte es doch. Die Schanzer siegten furios in diesem vehementen und emotional wichtigen Derby in Augsburg. Es ist der dritte Derbysieg gegen den FCA. Gegen keinen anderen Rivalen haben wir jemals dreimal gewonnen. Für den FCA wird der Druck größer im Keller. Und wir befinden uns weiter im Aufwind. Der Derbysieg war unglaublich wichtig. Und das auch noch bei meiner 95. Auswärtsfahrt. Mehr geht nicht? Ja, sicher: der Klassenerhalt. Und letztlich wird dieser Sieg gegen Augsburg nur ein Zwischenschritt sein. Aber sollten die Schanzer am Ende tatsächlich drin bleiben, was auch mehr den je möglich ist, wird dieses Spiel ein sehr wichtiger Zwischenschritt gewesen sein.

 

DERBYSIEGER! DERBYSIEGER!

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