Christiansens Wechselwunsch kommt zur Unzeit

19 Einsätze hatte Max Christiansen in der vergangenen Saison. Dieses Jahr stand der Mittelfeldspieler und Olympia-Silber-Medaillen-Gewinner sechsmal auf dem Feld.

Vor dem Spiel gegen Frankfurt äußerte sich dann der Mittelfeldspieler öffentlich über Wechselgedanken. Wenn es so weiter gehe, müsse er sich Gedanken machen. Also ein Wechsel steht im Raum. Wenn man nicht sogar von einem konkreten Wechselwunsch sprechen kann.

„…Während Bauer nach seiner Rückkehr gleich Richtung Bremen reiste, blieb Christiansen…“

Doch seine Äußerung kam zur Unzeit. Ausgerechnet in der Woche des wichtigen Spiels gegen Eintracht Frankfurt und in Zeiten des harten Abstiegskampfes. Die Schanzer führen nach wie vor einen Existenzkampf, der womöglich bis zum 34. Spieltag gehen kann. Und die Truppe haut sich aktuell beispiellos rein. Matip spielte ebenso mit Schmerzen gegen Frankfurt bis zum Ende, wie Almog Cohen. Der Sechser spielte ab der 20. Minute mit Knieschmerzen, durch. Max Christiansen war letztes Jahr eine der „jungen Wilden.“ Robert Bauer und er waren die neuen Hoffnungen im Team. Robert Bauer spielte gleich so gut, dass ihn sich Werder Bremen unter den Nagel riss. Christiansen reiste wie Bauer ebenfalls zu den Olympischen Spielen nach Rio. Während Bauer nach seiner Rückkehr gleich Richtung Bremen reiste, blieb Christiansen. Dieser wurde ebenfalls umworben. Unter Kauczisnki kam Christiansen kaum zum Einsatz. Unter Walpurgis spielten sich allen voran Alfredo Morales und Almog Cohen wieder in den Vordergrund. Beide sind, wenn sie voll fit sind und bleiben, gesetzt als Doppel-Sechs. Für Christiansen scheint kein Platz mehr zu sein.

„…Gut möglich das Christiansen nun in Ungnade gefallen ist…“

Natürlich hat Christiansen berechtigt, Bock auf mehr Einsätze. Die er braucht, soll er weiter für die U-Nationalmannschaft berücksichtigt werden. Doch davon ist er nach dieser Äußerung noch weiter entfernt. Maik Walpurgis meinte nachdem Spiel gegen Frankfurt nur: „Jeder Spieler hat die Möglichkeit sich im Training zu zeigen.“ Und er verwies auch darauf, dass er jedem Spieler im Kader brauche. Und das Team im Vordergrund stehe. Gut möglich das Christiansen nun in Ungnade gefallen ist. Nach dieser Äußerung, zu diesem Zeitpunkt aber auch kein Wunder. Es riecht nach einem Wechsel am Ende der Saison. Trotzdem hat der talentierte Mittelfeldspieler einen schlechten Zeitpunkt gewählt. In Zeiten, in denen vor allem eine geschlossene Teamleistung nötig ist um gemeinsam das große Ziel zu erreichen: den Klassenerhalt. Das Christiansen zu diesem Ziel noch viel als Spieler auf dem Platz beitragen wird, scheint noch unwahrscheinlicher zu werden, als jemals zu vor.

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