#SGEFCI: Ist die SGE ein Lieblingsgegner?

Gehört Eintracht Frankfurt zu den Lieblingsgegnern der Schanzer? Diese Frage kann man tatsächlich nicht so eindeutig beantworten. In sechs Begegnungen verloren die Schanzer nur einmal (nach regulärer Spielzeit). Einmal konnten die Schanzer gegen die SGE gewinnen. Viermal trennten sich beide Teams im Einklang, Remis. Also es gibt schlechtere Bilanzen. Aber auch deutlich bessere. Von einem Angstgegner kann man aber getrost nicht sprechen.

Trotzdem könnte dieses Spiel am Samstag in Frankfurt/Main ein heißer Ritt werden. Tabellendritter gegen den Vorletzen. Eigentlich ist die Sache ja klar, wie es ausgeht. Doch vor allem nachdem letzten Spieltag, zeigt sich in dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Nur nochmal zur Erinnerung. Der HSV besiegt Leipzig. Darmstadt schlägt Dortmund. Alles Ergebnisse mit diesen keiner gerechnet hat. Und solche Partien gab es schon öfters in dieser Saison. Also sollte die SGE gewarnt sein.

„…Trainer Kovac hat es geschafft aus der bunten gemischten Truppe einen eingeschworenen Haufen zu machen…“

Die Schanzer nehmen es mit dem Überraschungsteam der Saison auf. Vergangene Saison wehrten sich die Hessen mit Händen und Füßen gegen den Abstieg. Man erinnere sich vielleicht noch an den großen Kellergipfel Hannover gegen Frankfurt. Am Ende retteten sich die Frankfurter in die Relegation. Und da hatte nach zwei mäßigen Spielen die SGE dann die Oberhand. Im Rückspiel gewann die SGE 1:0. Nachdem im Hinspiel die Partie 1:1 endete. Dieses Jahr starteten die Hessen so richtig durch. Trainer Kovac hat es geschafft aus der bunten gemischten Truppe einen eingeschworenen Haufen zu machen. Dementsprechend liefert die Mannschaft ihre Ergebnisse ab. Auch bisher tut sich kein Einbruch auf. Aber was noch ist, kann ja noch werden. Das die SGE aber noch richtig abstürzt in der Tabelle, scheint aktuell unwahrscheinlich.

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Erstes Bundesliga-Tor zuhause. Erster Bundesliga-Sieg vor heimischen Publikum. Das sind die guten Erinnerungen an die SGE. 

Für unser Team ist es trotzdem ein richtungsweisendes Spiel. Die kommenden Gegner sind unangenehm. Mönchengladbach, danach geht es nach Hoffenheim und Dortmund. Und es gibt auch etwas wiedergutzumachen. Das Hinspiel gegen Frankfurt verloren die Schanzer mit 0:2. Dieses Spiel reihte sich in die vielen muht- und konzeptlosen Auftritte der ersten Hinrunde-Hälfte ein. Maik Walpurgis konnte der Mannschaft ein neuen Spirit einhauchen. Die Truppe ist variabler. Und spielt kontrolliert in der Defensive und ärgert ihre Gegner wieder mit ständigen pressen. Auch die zweiten Bälle erobert das Team wieder konsequent. Das Spiel gegen Bayern war ein Rückschlag. Auch wenn eine Niederlage gegen den Rekordmeister nichts Überraschendes ist. Trotzdem wäre ein Punkt drin gewesen. Wäre da nicht dieser Sekundentod gewesen. In 1,5 Minuten brachte sich das Team um den Lohn von 90 Minuten. Und da die Gegner auch nicht dienlich für die Schanzer spielten, sind Punkte in Frankfurt wirklich Pflicht. Auch um den Anschluss nicht zu verlieren und weiter fleißig jedes Pünktchen zu sammeln. Denn es sieht trotzdem nach einem Abstiegskampf aus, der bis zum 34. Spieltag geht. Schlag auf Schlag.

„…Die Schanzer schossen nicht viele Tore. Aber sie holten Punkt um Punkt…“

Die Defensive steht bei den Schanzern. Aber ein Bereich im Spiel hakt, nach wie vor. Die Offensive. Auch letztes Jahr war Ingolstadt das Team des Minimalismus. Die Schanzer schossen nicht viele Tore. Aber sie holten Punkt um Punkt. Auch kein Wunder, wenn es läuft wie geschnitten Brot, ja dann gehen die Dinger halt man rein. Und da reicht oftmals ein Tor um drei Punkte zu holen. Wenn man allerdings das Feld von hinten aufräumen muss und dafür sorgen möchte dass die Null steht, dann gehen die Bälle vorne eben nicht rein. Laut Trainer Walpurigs war der Torabschluss in den letzten Wochen im Fokus der Trainingseinheiten. Die Grundrichtung stimmt. Aber jetzt müssen Tore und Punkte her. So ist die Divise für Samstag. Die SGE ist unangenehmer Gegner. Die Frankfurter sind zumal zuhause noch ungeschlagen (!) Aber es ist etwas drin. Das zeigt die Liga, Woche für Woche. Und Ingolstadt selbst. Es wird Zeit die Bilanz gegen die Adler aufzupeppen. Ein zweiter Sieg wäre wichtig. Und gute Erinnerungen gibt es ja ohnehin. Die SGE war der Gegner der das erste Mal dran glauben musste bei einem Heimspiel der Schanzer in der Bundesliga. 2:0 stand es am Ende. Der erste Sieg, die ersten Heimtore in der Bundesliga-Geschichte. Und Pascal Groß durfte sich als erster Bundesliga-Heimtorschütze ins Geschichtsbuch des FCI eintragen. Das Groß treffen kann, bewies er gegen den HSV. Hier traf sogar noch sehenswert. Vielleicht gelingt es ihm über ein Jahr später wieder gegen Frankfurt einzunetzen. Wir werden sehen.

 

Kurz&Kompakt – das Spiel #FCISGE in Zahlen

Wer fehlt: Moritz Harmann (Einblutung im Oberschenkel), Stefan Lex (Innenbandteilabriss)

Wer ist wieder da: Martin Hansen und Marcel Tisserand

 

Top-Torschützen SGE: Meier (5 Tore), Fabian und Hrgota (beide 3)

Saison-Bilanz SGE:  10 Siege – 5 Remis – 5 Niederlagen – 35 Punkte (25:18 Tore) – Tabellenplatz drei

Heimbilanz SGE: 9 Spiele – 3 Remis – 0 Niederlagen (21 Punkte) – Platz 5

Auswärtsbilanz FCI: 10 Spiele – 2 Siege – 1 Remis – 7 Niederlagen (7 Punkte) – Platz 14

 

Blog-Beiträge zu früheren Partien gegen Frankfurt:

Die Serientäter bleiben Serientäter – SGE vs. FCI 1:1

FCI – SGE 1:1 – Schanzer kassieren in der Nachspielzeit bitteren Ausgleich

 

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