Die „Halbzeit-Bilanz“: die Abwehrspieler

Die Bundesliga-Hinrunde der Saison 2016/2017 ist zu sechszehn, siebzehnteln zu Ende. Zeit eine Bilanz zu ziehen, wie sich unsere Spieler geschlagen haben.  Weiter geht es jetzt mit den Abwehrspielern.

ABWEHR

1. BL - Saison 2016/2017 - FC Ingolstadt 04 - Dortmund
Aufsteiger der Hinrunde: Außenverteidiger Forent Haderjonaj. Bilder: alle Roland Geier

Forent Haderjonaj: Der Schweizer gehört seit dem Amtsantritt von Maik Walpurgis zum Stammpersonal bei den Schanzern. Der Neuzugang kam auch unter Kauzinski zum Zug. Nach einem schwachen Spiel in Mainz, schmorte er allerdings erstmal wieder auf der Bank. Der Schweizer ist schnell und ein moderner Außenverteidiger. Er schaltet sich immer wieder in der Offensive mit ein, zweikampfstark und mit guter Übersicht. Der Schweizer gab der Defensive auch mehr Stabilität. Der Verteidiger ist definitiv eine gute Neuverpflichtung.

Tobias Levels: In der letzten Saison war Levels noch ein Garant auf der Außenverteidiger-Position. In dieser Saison sucht Levels allerdings noch seine Form. In vielen Spielen zeigte der Verteidiger, schwache Leistungen. Er wirkte langsam und zeigte kein gutes Stellungsspiel. Außerdem neigte er zu vielen unnötigen Fouls. Gegen Augsburg sah er einen Platzverweis. Unter Walpurgis wurde Levels bisher gar nicht eingesetzt. Den Stammplatz hat ihm Haderjonaj strittig  gemacht.

1. BL - Saison 2016/2017 - FC Ingolstadt 04 -
Markus Suttner. Der EM-Teilnehmer ist der neue Standard-Experte der Schanzer. Bilder: alle Roland Geier.

 

Markus Suttner: Der Außenverteidiger spielt sich aktuell immer stärker in den Fokus. Besonders seine Standards sind richtige Waffen. Bereits zweimal traf Suttner direkt per Freistoß. Einmal gegen Bremen, einmal gegen den Sport-Club Freiburg. Pikanterweise haben die Schanzer trotz seines Treffers trotzdem verloren (beides Mal 1:2). Suttner glänzt des Weiteren mit bedingungslosen Willen und guten Offensivaktionen. Bereits im vergangenen Jahren war Suttner war eine der Säulen in der Defensive. In der Rückrunde könnte Suttner noch zu einem sehr wichtigen Spieler werden.

Marcel Tisserand: Er war der Königstransfer in dieser Saison. Der Innenverteidiger Tisserand aus der Demokratischen Republik Kongo, fand sich von Anfang zu Recht in der Bundesliga. Auch wenn ihm ab und zu noch Fehler unterlaufen. Seine Leistungen sind konstant, sein Stellungsspiel gut und seine Spieleröffnung ebenfalls stark. Gegen Freiburg verursachte Tisserand allerdings einen unnötigen Foul-Elfmeter. Der Kongolese ist bisher eine Verstärkung für den Defensivverbund. Er wird in der Rückrunde dem Team aber einige Zeit fehlen. Gegen Freiburg fing er sich die fünfte Gelbe Karte ein. Außerdem ist Tissersand für den Africa Cup of Nations in Gabun für sein Heimatland im Einsatz. Die Demokratische Republik Kongo trifft in der Gruppenphase auf Titelverteidiger Elfenbeinküste, Marokko und auf Togo. Der Afrika-Cup findet von 14. Januar – 05. Februar 2017 statt. Das erste Liga-Spiel im neuen Kalenderjahr bestreiten unsere Schanzer bei Schalke 04 am 21. Januar.

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Stark, ab und zu allerdings auch mit Nachlässigkeiten: Spielführer Marvin Matip

Marvin Matip: Der Spielführer geriet zum Saisonstart auch ins unruhige Fahrwasser. Die Verunsicherung des Defensivverbunds machte auch vor Matip keinen Halt. Trotzdem versuchte Matip seinen Mitspielern, Ruhe und Vertrauen zu geben. Unter Walpurgis fand Matip wieder  zu alter Stärke zurück. Er ist der Ruhepol der Abwehr und unumstrittener Kapitän des Teams.

Romain Bregerie: Der Franzose der einst in Dresden und Darmstadt brillierte ist und bleibt Ergänzungsspieler in Ingolstadt. Weder unter Kauzinski, noch unter Walpurgis kam er an Matip oder Tisserand vorbei. Das wird wohl auch so bleiben. Gut möglich, dass der Innenverteidiger in der Zeit, in der Tisserand fehlt, mehr Spielzeit bekommt. Ein dauerhafter Stammplatz scheint aber nicht möglich zu sein.

Anthony Jung: Ob als linker Außenverteidiger oder Außenbahnspieler im Mittelfeldspieler ist Jung überall einsetzbar. Gegen Hoffenheim hatte er seine Startelf-Premiere, die misslang. Dann saß Jung fünf Spiele auf der Bank. Unter Walpurgis häufiger Stammspieler. Gegen Wolfsburg zeigte er auch seine Offensivkünste als er den Führungstreffer erzielte. Für Walpurgis könnte Jung in der Rückrunde noch ein wichtiger Spieler werden, denn seine Flexibilität ermöglicht Walpurgis verschiedene Spiel-Varianten, in denen Jung einen Platz finden kann. Der Neuzugang ist auf dem aufsteigenden Ast und könnte uns noch viel Freude machen.

 

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