Das Bild und seine Geschichte: Keidels Geschoss in Wiesbaden

Steven Ruprecht, Stefan Keidel, Stefan Leitl und zweimal Fabian Gerber. So hießen die Spieler die sich am 30.04.2010 in Wiesbaden in die Torschützenliste eintrugen. Es war der 37. Spieltag in der dritten Liga, als die Schanzer einen Sieg in Hessen brauchten um überhaupt noch die Chance zu wahren als Zweiter oder über die Relegation aufzusteigen.

Es sollte ein verrücktes Spiel werden. Ziemer schob zur Führung für Wehen-Wiesbaden ein, ehe Ruprecht drei Minuten später den Ausgleich erzielte. Wiesbaden verpasste dann durch einen Elfmeter auf 2:1 zu erhöhen. Und dann begann die große Offensiv-Feuerwerk der Schanzer. In der 32. Minute wuchtete ein Spieler der Schanzer einen Ball ins Tor, der sonst nicht unbedingt fürs Tore schießen bekannt war. Allerdings fürs knallharte verteidigen, alter Schule: Ralf Keidel. Der gebürtige Franke wuchtete aus schätzungsweise 25 – 30 Metern einen Freistoß in die Maschen.

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Ralf Keidel feiert seinen Wahnsinnsfreistoß zusammen mit Tobias Fink

 

Danach begann der Torreigen. Leitl und zweimal Gerber sorgten am Ende für einen souveränen 5:1-Endstand. Am Ende hat es trotzdem nicht gereicht für den direkten Wiederaufstieg. Aber die Schanzerz zündeten mal wieder ein Feuerwerk ab. Und Ralf Keidel? Ja der schoss wohl eines seiner schönsten und vielleicht wichtigsten Tore seiner Karriere.

Wenn man ihn heute darauf anspricht, meinte er: „Ich wollte den Freistoß einfach Richtung Tor bringen und dann fliegt er in den Kasten.“ Ein schöner Pflock, der die Schanzer letztlich im Aufstiegsrennen hielt.

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