Braunschweig kehrt nach über 28 Jahren zurück in die Bundesliga – Vrancic verpasst Schanzern den späten Knock-Out

Einmal gelang es bisher den Schanzern, bei einer Mannschaft den Aufstieg zu vertagen. Nachdem 1:1 gegen Hertha BSC „durften“ die Hauptstädter einen Spieltag später im Olympiastadion feiern. Auch dieses mal war die Zielsetzung klar: den Aufstieg der Braunschweiger Eintracht auf eine Woche später vertagen.
Die Schanzer traten heute mit Unicef als „Trikotsponsor“ auf anstatt Audi. In der Halbzeit wurde Unicef schließlich eine Spende übergeben.
Vor 9471 Zuschauern im Sportpark, davon über 2000 mitgereisten Fans aus Niedersachsen, gab zu erst Magerkost. Eine hart umgekämpfte Partie sahen die Zuschauer. Torchancen waren Mangelware. Viele Zweikämpfe prägten das Spiel zwischen den Derbyhelden von Regensburg und dem Tabellenzweiten der 2. Liga. Die Schanzer hatten zwar leichte offensive Vorteile im Spiel. Allerdings waren ihre Angriffe nicht zwingend genug und zu oft zu „verspielt.“ In der 45. Minute gab es dann mal einen Schreckmoment. Özcan ging mit ordentlich Körpereinsatz gegen Ademi zu Werke. Allerdings gab es keinen Elfmeter.

Unicef statt Audi. Die Schanzer verzichteten für einen guten Zweck auf die übliche Werbung auf dem Trikot

Nach der Halbzeit kam Braunschweig zu Chancen. Kumbelas Schuss machte Torwart Özcan keine Probleme. Drei Minuten später, zielte Kessel am Tor vorbei. Unsere Schanzern hielten munter dagegen, natürlich mit dem Ziel vor Augen, nicht bei sich im Stadion feiern zu lassen. Trainer Oral brachte im Zuge zwei neue Kräfte. Micanski kam für Heller (64.) und Eigler für Hartmann (64.). Stefan Leitl zog einmal aus 20 Metern ab. Sein Schuss verfehlte nur im Zentimeter den Winkel (70.). Ein Bock von Matip sorgte für Aufsehen. Nach einem Fehlpass rannte Kumbela in Richtung, Tor. Einige Braunschweiger Fans hatten wahrscheinlich die Bundesliga schon vor Augen. Doch die Entscheidung im Spiel wurde vertagt. Kumbela schoss kläglich am Tor vorbei.

Fast kein durchkommen, die Partie war von vielen Zweikämpfen geprägt. Hier  wird Danny da Costa abgegräscht

Vier Minuten sollten nachgespielt werden. Für viele eindeutig zu viel. In der 90+2 Minute bekam der Gast aus Niedersachsen einen Freistoß zugesprochen. Vrancic lief an und versenkte den Ball im Kreuzeck. Bein den Braunschweigern gab es kein Halten mehr. Bundesliga! Zwei Minuten später, mit dem Anpfiff stürmten die Spieler von der Bank den Platz. Der TSV feierte, die Schanzer blieben mit enttäuschten Blicken zurück. Mit späten Toren hat man ja Erfahrung in Ingolstadt, vor allem gegen Topgegner die man am Rande einer Niederlage schon hatte. Doch wenn 2000 Fans in unserem Sportpark feiern ist das unglaublich bitter.
Ein Remis wäre nachdem Spielverlauf absolut gerecht gewesen. Doch Braunschweig bewies in der Nachspielzeit nochmal Willensstärke und schoss sich durch Vrancic nach 28 Jahren in die Bundesliga. Die Schanzer haben nun beim SV Sandhausen nächste Woche die Chance auf drei Punkte. Beim letzten Heimspiel gegen den 1. FC Köln können wir dann abermals das Zünglein an der Waage im Aufstiegskampf spielen.

Der Schwarz-Rot-Blog gratuliert dem TSV Eintracht Braunschweig nach 28 Jahren zur Rückkehr in die Bundesliga! 

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