Ein Sieg beim Jahresabschluss wäre Trumpf

Das Erzgebirge ist immer eine Reise wert. Und irgendwie schafft es die DFL immer wieder die Spiele gegen Aue in den Winter zu liegen. Wahrscheinlich wird die Anreise morgen beschwerlich, weil Schnee vorausgesagt wurde. Letzte Saison gab es gegen „die Macht aus dem Schacht“ zwei Remis (1:1 in Aue und ein 0:0). In der 3. Liga bekam einmal Aue richtig die Hütte voll. Noch im ESV-Stadion schickten die Schanzer bei zweistelligen Minusgraden Aue mit 1:5 nachhause. In Aue dagegen, verloren die Schanzer mit 1:0.

Also eine ausgeglichene Bilanz. Die Schanzer selbst, wollen nun zum Jahresabschluss nochmal zählbares mitnehmen. Nachdem Sieg gegen Aufstiegsfavoriten Pauli (1:0) keimt nun wieder Hoffnung auf. Die Ingolstädter machten einen kleinen Sprung von 18 auf 16 und haben nun die Möglichkeit den Relegationsplatz zu  verlassen. Letztes Jahr stand Aue noch ganz anders da. Als Herbstmeister, durften Aue von der ersten Liga träumen. Dieses Jahr ist man wieder zurück auf dem Boden der Tatsachen. Platz 13, sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Von einem Duell auf Augenhöhe darf keine Rede sein. Aber Aue ist durchaus eine machbare Aufgabe. Sollten die Schanzer an ihre bärenstarke Leistung vom Spiel gegen die Kiezkicker anknüpfen können, ist durchaus was drin. Denn noch schwebt das Damoklesschwert über den Schanzern, die schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga zu sein. Zwar holten die Ingolstädter gegen Cottbus einen Punkt, doch weiterhin zieren sie den letzten Platz in der Auswärtstabelle. Diese Bilanz soll besser werden, am besten mit einem Sieg. Ganz gelegen kommt da wohl Ingolstadt, das Aue längst nicht mehr so heimstark ist. Platz 15, zwei Siege, zwei Remis und vier Niederlagen, sind nicht die beste Bilanz.

Wirbelwinde die gegen Pauli ordentlich Betrieb machten: Andreas Buchner (Bild oben) und Karl-Heinz Lappe (unten)

Hoffnung macht der Aufritt gegen Pauli. Hier zeigten vor allem Jungspunt Karl-Heinz-Lappe sein Talent. Auch Andreas Buchner wirbelte ordentlich und war einer der besten auf dem Platz. Held des Spiels war der eingewechselte Akaichi, der mit aller Willenskraft ein kurioses aber hochverdientes Tor erzielte. Seine erste Rate hat der teuerste Ingolstadt-Transfer (500.000 Euro) damit zurückbezahlt. Nun sollen die Jungen Wilden wieder wirbeln und Akaichi vorne weiter seine Rate zurückzahlen, beim letzten Auftritt in diesem Jahr.
Das ausgerufene Motto für die 59. Auswärtsfahrt mit meinem FC lautet übrigens: „Für Aue gibt´s Aue.“

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