FC Ingolstadt: Schwacher Auftritt gegen Mitaufsteiger Oberhausen

Es war nicht das beste Spiel, was der FC Ingolstadt zeigte. Aber auf alle Fälle stand die Null.
Nach der 1:6-Klatsche in Fürth, wollte der FC04 pünktlich zum 5-jährigen Vereinsjubeläum sich ein Geburtstagsgeschenk machen. Gegen RWO wollte man Wiedergutmachung betreiben. Das Spiel in der Hinrunde, verlor der FC Ingolstadt knapp mit 1:2. Trainer Thorsten Fink: „Wollte etwas sehen“. Vor allem wollte der FC-Coach: „das wir hinten gut arbeiten und wieder
Stabilität gewinnen“. Der FC04 begann ebenso verhalten wie Rot-Weiß Oberhausen. Beim FC Ingolstadt, fehlte nach einer Gelb-Sperre der defensive Mittelfeldspieler Markus Karl. Er
wurde durch den „Ersatz-Sechser“ Marcel Hagmann ersetzt. Zu Beginn des Spiels, versuchte Ingolstadt den Gegner zu verunsichern. Mittelfeld-Tank Stefan Leitl rannte auf und davon, flankte in die Mitte doch sowohl Ersin Demir und Vratislav Lokvenc verpassten, das 1:0 per Kopf zu machen (14.). Auffällig beim FC Ingolstadt, die häufigen Abseitsstellungen. Neunmal rannte der FC04 ins Abseits, insgesamt im Spiel. In der ersten Halbzeit wurden durch das
Abseits gute Angriffe abermals zu nichte gemacht. So erstickte nicht Oberhausen die Angriffe im Keim, sondern das Schiedsrichtergespann. Ingolstadt wurde nach und nach passiver. Nur die Fans waren mit ihren Gesängen immer aktiv. Die Schanzer-Fans die ein Riesen-Trikot überreicht bekamen, feuerten ihr Team bedingungslos 45 Minuten lang an. Das Spiel nahm weiter an Qualität ab. Erst nach einer halben Stunde wurde RWO gefährlich. Kim Falkenberg bediente, Markus Kaya der knapp am Kasten vorbeischoss. Nachdem Seitenwechsel, wurde die Partie noch schwächer, als sie ohnehin schon war. Ingolstadt recht passiv und Oberhausen bemüht mit Zug, aber mit der fehlenden Präzision und Konsequenz. Nach 66 Minuten dann ein Lebenszeichen vom Ingolstädter Offensivspiel. Heiko Gerber spielte auf seinen Abwehr-Kollegen Necat Aygün, der im Ballgestochere allerdings keinen wirklichen Schuss zu Stande brachte. Sodass Oberhausens Schlussmann Pirson problemlos hielt. Ingolstadt lies weiter die Spielanlage verlassen. Immer wurden im Mittelfeld Fehlpässe gespielt und die nötige Verständigung auf dem Platz fehlte. Sowohl der starke Matthias Schwarz und Andreas Buchner bekamen keine Hilfe von den Mitspielern. Als sie gegen drei Spieler kämpften. Beim FC04 tat sich Matthias Schwarz hervor, der, der beste Spieler auf dem Platz war. Er lief viel und schaltete sich auch in die Offensive ein. Jaime Braganca verhungerte machmal auf dem Flügel, weil er keine Pässe bekam. Auch vorne tat sich weiter nichts. Sowohl der bereits eingewechselte Wohlfahrt und Lokvenc brachten keine nennenswerten Chancen zusammen. Bis zum Spiel-Ende tat sich nichts mehr auf dem Platz.
Beide Mannschaften wirkten passiv. Ingolstadt fehlte die Durchsschlagskraft. Allerdings spielte Oberhausen mit zwei Dreier-Ketten recht defensiv, sodass ein Durchkommen ein schweres unterfangen war. Allerdings verlor Ingolstadt in Duisburg auch 1:6 und spielte eher defensiv in Wehen-Wiesbaden (0:0). Dieses „Schauspiel“ der Stabilitäts-Zurückgewinnung wiederholte sich. Auf dem Spiel gegen Oberhausen lässt sich aufbauen. Denn am Freitag wartet der Aufstiegsfavorit 1. FC Kaiserslautern am Betzenberg. Aber wie die Saison zeigte, tut sich der FC04 gegen „Große“ leichter. Siehe die Spiele gegen Mainz und Freiburg.

FC Ingolstadt 04: M. Lutz (2,5) – M. Schwarz (2,5), Aygün (3), Neunaber, H. (3)
Gerber (3,5) – Hagmann (3), Rama (3) (75. Zecke Neuendorf) , Braganca (3)
(64. Buchner), Leitl (3) – Lokvenc (4,5), Demir (4,5) (57. Wohlfahrt)

SC Rot-Weiß Oberhausen: Pirson – Pappas, B. Reichert,
Schlieter, Embers – T. Kruse – Falkenberg, Kaya, Heppke
(66. Celik) – Schüßler (88. Gay), Lüttmann (75. Nöthe)Trainer: Luginger
Zuschauer: 3700, Tuja-Stadion

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