PROlive – Zwei Gaudiburschen durch & durch

Karlshuld – Heute Mittag herrschte purster Spaß. Eine Omage voll Spaß, Blödsinn und Genialität. Ich war gestern bei meinem aller besten Freund (abf) Florian. Übrigens der Chef vom Dienst im Blog. Unseren Spaß-Nachmittag eröffneten wir mit Tischtennis. Ja, das war eine Sache. Er war Roger Federer, ich Rafael Nadal. Das erste Spiel beendete ich vorzeitig. Denn ich gab auf, zu hoch wäre diese Schmach gewesen. Beim zweiten Match verlor ich ebenfalls. Mit unglaublichen 6 Punkten, war ich zwischenzeitlich vorne. Immer mehr schmolz meine Führung, durch Fehler. Aber ich spielte auch gute Bälle, die mein Freund nie erreichte. Nadal-like halt ;-)) Wobei wir dann im dritten Match mit Sätzen spielten. Wer 6 Punkte hat, ist der Sieger im Satz. Auch in diesen Spielen verlor ich haushoch. Aber es hat Spaß gemacht. Und was wäre ein Maxl ohne emotionalen sportlichen Wutauspruch like Oliver Kahn. Ne, so heftig war´s auch nicht. Aber es flogen Tischtennisschläger, es wurde geschrien. Es wurde sich auf den Boden geworfen. Es war alles dabei, Spannung pur. Als wir nach einer kurzen Pause im Esszimmer und einem intensiven Männergespräch feststellten: draußen ist es ja, garnicht so kalt. Entschlossen wir uns, rauszugehen. Auf ein Holztor (fast so groß wie ein Handballtor) spielten wir Handball. Von einer bestimmten Distanz aus, warfen wir. Wobei ich immer verlor. Die beste Ausbeute: 4 Treffer aus 10 Würfen. Mein Freund Flo, toppte es mit 6 Treffern aus 10 Würfen. Mal wieder tollpatschig zeigte ich mich. Mein ABF wehrte einen Wurf ab. Ich wollte diesen Wurf, elegant im Tor unterbringen mit einem Gewaltschuss. Aber ich verlor den Boden unter meinen Füßen. Ich rutschte aus, schlitterte mit meiner neuen Hose über den Boden. Dreckig, ein wenig und nass. Mein schwarzer Flecce-Pulli unangenehm nass. Ich entschloss mich, meinen Pulli auszuziehen. So stand ich mit einem schwarzen T-Shirt im Garten. Krank werden? Nein, ich bin immun. Ist ja nicht das erste Mal, dass ich mit einem T-Shirt rumlaufe in der Kälte. Oktober 2005, bolzen mit Ludwig, Michi und Konsorten hinter der Schule. Der Boden bereits tiefst gefroren. Jeder Schuss, schmerzt. Ich renne im schwarzen Bayern-Champions League Trikot herum. Ich war danach allerdings nicht krank. Im Oktober 2007 spielte ich ebenfalls mit Trikot in der Kälte. Ich erkältete mich, ging aber in die Schule. Ohnehin, hatte ich seit fast 2,5 Schuljahren keinen Fehltag aufgrund von Krankheit. *Stolz sein* Nur einmal fehlte ich aufgrund eines Todesfalls in der Familie. Und das andere Mal wurde ich für die Bayern 3 Aktion „3 Tage Zeit für Helden“ befreit. Wobei alle anderen auf mich den Pfadi im Dienst neidisch waren. Aber was solls.
Nun zurück zum Gaudi-Nachmittag. Wir setzten unseren Afternoon mit Fußball fort. Nein nicht im Rasen, sondern auf Pflaster. Zwei Eishockey-Tore selfmade aus Holz und Strick, waren die Tore. Kleine Spielfläche, die ums Eck ging. Also musste man erst um die Ecke laufen um dann, das andere Tor zu sehen. Das erste Match, gewann mein Freund. Das zweite gewann ich. Wobei ich mal wieder der Chancen-Tod schlechthin war. Pfosten! Dann aus 20cm weit am Tor vorbei. Bitter, das wäre der Siegtreffer gewesen. Dann wurde geklammert und dagegengehalten mit allen Körperkräften die man hat. Aber ich stand frei vorm Tor und netzte zum 5:4-Sieg-Treffer ein. Dann stand es insgesamt Remis. Bevor wir mit dem Entscheidungs-XX-Meter-Schießen begannen. Spielte ich mal wieder Spaßvogel. Ich lag mich ins Tor. Ja richtig, quer wie ein Playboy-Bunny. So ungefähr, nur angezogen ;)Ja und dann, spielte ich Keeper. Die ersten Bälle holte ich aus der Kiste, währenddessen dann jeder drin war. Beim XX-Meter-Schießen. Ach falsch. x²-Schießen, traf keiner nach 10 Versuchen das Tor. Ja Remis, halt. Dann Bundesliga! Wir schauten die Zwischergebnisse nach. Ich der alte Süchtlich, ja, ja. Ging kurz Pafnet, paralell Bundesliga-Live-Ticker. Hoffenheim ist hinten, ich freute mich wie ein Schnitzel. Nach einiger Zeit, Elfmeter für Hoffenheim. Dann: kein Elfer für die TSG, der Linienschiri sagt nein. Ich hab mir dieses „Foul“ in der Sportschau angeschaut. War für mich kein Foul, Schwalbe. Am Ende fluchte und schreite ich, die TSG spielt 1:1 gegen Gladbach. Der HSV verliert: Freude. Wobei ich den HSV eigentlich schon mag. Zum Ende unsers Nachmittags, gings nochmal ab. Wir liesen die Sau raus. Wir ringten. Ja, richtig gelesen – wir ringten. Wir warfen uns gegenseitig um. Wer 10 Sekunden auf dem Rücken am Boden liegt, ist der Verlierer. Ich hab am Ende mit 4:1 gewonnen. Ich habe immer auf den Flo draufgelegt. So dass er nicht mehr „auskam“. Dann noch Hände weggedrückt und fertig war der Sieg. Ja gut, bei 63 Kilo Kampfgewicht und rund 6 Kilo mehr als mein Freund. Ist das schon drin. Aber mein ABF war ein stakrer Gegner, in allen Disziplinen. In diesem Dreikampf: Tischtennis, Mini-Fußball, Ringen. Es war ein echt toller Tag. Pure Energie wurde erzeugt. Sport wurde betrieben oder getrieben und Gaudi erzeugt. Schön war´s auf ein neues

Die Jungen Wilden Chefs Maxl & Flo

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