Oh Stefan Lex!

Dieser Mann ist irgendwie ein Phänomen. Ein Mann der das wichtigste Tor der Schanzer Vereinsgeschichte geschossen hat und maßgeblich am Aufstieg in die Bundesliga beteiligt war. Ein Spieler der einen eigenen Song im Fanblock hat. Und ein Spieler der vielleicht diese Saison seinen „zweiten Frühling“ hat.

Stefan Lex, ein relativ kleiner, pfeilschneller Außenbahnspieler. Der „Lexi“ gehörte in einem der letzten Spiele der „FIFA-Reihe“ zu den schnellsten Spielern überhaupt. Im Januar 2014 wechselte er von Greuther Fürth zu den Schanzern. Schon in dieser Saison deutete sich sein Talent ein. Pfeilschnell, technisch stark. Allerdings nicht robust genug. Schnell brachte ihn ein Körperkontakt zu Fall.

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Doch in der darauffolgenden Saison legte der Eittinger richtig zu. Stefan Lex wurde zu einem der wichtigsten Spieler beim FCI. Lukas Hinterseer, Pascal Groß, Stefan Lex, Mathew Leckie und Moritz Hartmann – das wurde die Offensivachse der Schanzer. Am zweiten Spieltag gegen Darmstadt traf Lex einmal (2:2). Am vierten Spieltag in Sandhausen schnürte Lex einen Doppelpack. Eine Woche später gegen Aalen traf er abermals. es lief beim FCI wie am Schnürchen. Die mit Sieg um Sieg ihre Tabellenführung untermauerten. Und immer torgefährlich und vor allem schnell war: Stefan Lex. Ein Syndesmosebandanriss setzte ihn für einige Zeit außer Gefecht. Er fehlte vier Spiele und war bei einem Spiel nicht im Kader. Am 17. Spieltag durfte Lex wieder ran und traf beim 2:0-Sieg gegen Kaiserslautern.

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Beim für mich besten Zweitliga-Spiel der damaligen Saison gegen Darmstadt, traf er sehenswert mit einem Heber. Das Spiel endete 2:2. Insgesamt neun Treffer erzielte er. Aber für eins wird er immer in Erinnerung bleiben. Gegen RB Leipzig am 34. Spieltag wunderten sich alle, insbesondere der Torwart Leipzigs, dass er so frei war. Das Tor, reine Formsache. Und der Jubel riesengroß. Es war das „Championship-Winning-Goal.“ Der Aufstieg war eingetütet. Und damit auch die Zweitligameisterschaft. Stefan Lex der maßgeblich für diese große Saison mitverantwortlich war, krönte sie höchstpersönlich mit diesem Tor. Der Jubel von ihm und seinen Kollegen Alfredo Morales, zeigt wie wichtig dieses Tor war.

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In der Bundesliga-Premierensaison hatte es Stefan Lex schwerer. Er stand immer wieder nicht im Kader. Zwei Treffer jedenfalls stehen in der Bundesliga bei ihm in der Bilanz. Einmal traf er gegen Frankfurt und in der Rückrunde in Hoffenheim. In der vergangenen Saison war Lex kaum noch gefragt. Kam öfters von der Bank und bekam selten die Chance von Anfang an zu spielen.

Doch Stefan Lex ist keiner der seine Unzufriedenheit hinausposaunt. Er sieht es eher als Chance. Als Ansporn noch härter zu arbeiten. Bei der Saisonabschlussfeier vergangene Saison fragte ich ihn, wie seine Zukunft aussieht. Er antwortete recht abgeklärt und ruhig: „Wenn der Verein mit mir plant, bleibe ich hier.“ Sein Fleiß und seine Geduld wurden nun belohnt.

Gegen Fürth lief er von Anfang auf und machte eine gute Partie. Und auch gegen Aue stand er in der Startelf. Beim Aue-Spiel bekam er viel Kritik. Allerdings sei auch erwähnt, dass gegen Aue die Außen ja kaum bedient wurden mit Bällen. Der Flügelflitzer braucht Bälle und auch Raum um seine Stärken auszuspielen.

Grundsätzlich bringt er vieles mit. Kampfgeist, Schnelligkeit, eine gewisse Torgefährlichkeit und Technik. Er muss es jetzt nur noch auf den Platz bringen. Und auch dürfen. 

Durchaus möglich dass Stefan Lex in dieser Saison seinen zweiten Frühling hat. Er hat die Fähigkeiten für die Stammmannschaft und ist auch ein Kämpfer. Genau solche Spieler brauchen wir im Team. Oh Stefan Lex…..walk alone…sing a song….walking in a lexie wonderland!

 

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