April? Die Punkte müssen JETZT her.

Die aktuelle Schreckenszahl der Schanzer ist eine Fünf. Fünf Punkte so viel beträgt der Rückstand des FCI auf den Relegationsplatz und auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Vor der Winterpause konnte das Team Anschluss finden an Platz 16 und 15. Zwischenzeitlich waren die Schanzer nachdem 3:1-Sieg gegen den HSV sogar 16. Also man war in Schlagdistanz zum rettenden Ufer. Alles schien auf einmal gut zu werden. Doch nachdem Auswärtssieg gegen Eintracht Frankfurt, blieben weitere Punkte aus. Es folgte ein schwacher Auftritt gegen Gladbach (wobei das Team auch benachteiligt wurde mit einem Handtor von Stindl) und die 5:2-Klatsche ins Sinsheim gegen die TSG Hoffenheim. Zwei Niederlagen reichten nun um eine prekäre Lage zu schaffen. Bremen und der HSV punkten konstant. Beide haben den Abstiegskampf nun angenommen und verfügen zweifelsohne um große Qualität im Kader.

„…Denn hier entscheidet sich bereits vorläufig das Schicksal der Schanzer…“

Als entscheidender Monat wurde nun der April ausgemacht. In diesem Monat stehen Spiele gegen Augsburg, Darmstadt, Wolfsburg und Bremen an. Allesamt Kellerkinder. Auf diesen Monat verweist insbesondere Tausendsassa Almog Cohen. Dem Sechser muss man Recht geben. Im April stehen die Spiele gegen Gegner an, die unten drin stehen. Doch entscheidender werden die kommenden zwei Spiele zuhause gegen Köln und in Dortmund. Denn hier entscheidet sich bereits vorläufig das Schicksal der Schanzer. Es muss wieder eine Nähe zu Platz 16 geschaffen werden. Thomas Linke betonte auch bereits, dass das Ziel jetzt Platz 16 sei.

Die Schanzer haben aktuell einige Probleme. Und auch welche die seit länger Zeit bekannt sind. die Schanzer konnten in dieser Saison bisher noch kein Spiel nach einem Rückstand gewinnen. In Hoffenheim war man kurz dran, danach ging das Team allerdings sang- und klanglos unter. Die Schanzer kassieren in der Schlussviertelstunde zu viele Gegentore. Man denke nur an die Partien gegen Bayern und Gladbach. Gegen Hoffenheim das gleiche Bild.

„…Eine Kampfansage muss erfolgen…“

Trainer Walpurgis muss wieder mehr die Balance zwischen Offensive und Defensive finden. Verstärkung im Offensivbereich kommt durch Leckie wieder ins Spiel. Der Australier hat seine Zwei-Spiele-Sperre verbüßt und steht gegen Köln am Samstag wieder zu Verfügung.

Die gesamten Schwächen werden sich im laufenden Spielbetrieb kaum beheben lassen. Aber jetzt muss nochmal ein ordentlicher Ruck durchs Team gehen. Eine Kampfansage muss erfolgen am kommenden Samstag und auch im Westfalenstadion. Fünf Punkte sind aufholbar. Doch bei acht oder mehr gehen langsam die Lichter aus der Donau. Doch soweit sollte man vorerst noch nicht denken. Gegen Köln muss sich der Sportpark in einen Hexenkessel verwandeln. Und die Schanzer müssen der aktuellen Faktenanlage entsprechend spielen: um alles!

Im April zu punkten könnte unter Umständen schon zu spät sein. Die entscheidenden Spiele, die als Weichen dienen, finden in den kommenden zwei Wochen statt. Nach diesen beiden Spielen wissen wir welche Abzweigung der FCI-Zug nehmen wird.

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