Ein Sieg gegen die Bayern? Warum denn nicht!

Am Samstag gastiert der Verein aus Deutschland in Ingolstadt, den man nur in Superlativen beschreiben kann. Deutscher Rekordmeister, Rekordpokalsieger, Klub mit dem größten Umsatz in der Bundesliga… Diese Liste kann man noch sehr weit fortführen. Gibt es doch nur noch wenige Bundesliga-Rekorde bei denen die Bayern aus München nicht beteiligt waren.

„…Gegen Bayern ist ein ums andere Mal etwas drin…“

Am Samstag ist wieder Derby-Time und es ist eines der Spiele des Jahres. Oberbayern-Derby: Ingolstadt gegen Bayern. David gegen Goliath. Die Weltstars kommen an die Donau. Nur die Bayern sind gewarnter denn je. Und das spricht für unser Team. Gegen Bayern ist ein ums andere Mal etwas drin. Und zwar dieses Mal nicht, Lob für eine Leistung. Sondern Punkte. Trainer Walpurgis sagte es schon, das Team könne frei aufspielen. Was auch daran liegt, dass die Liga einen Sieg der Bayern erwartet. Dem Volk bleiben gute Leistungen nicht in Erinnerung. Sondern wenn dann Siege gegen die Bayern. Nur FCI-Fans merken sich so etwas. Bereits im vergangenen Jahr begegneten die Schanzer, noch unter Ralph Hasenhüttl, den Bayern auf Augenhöhe. Am Ende setzten sich die individuelle Klasse und auch das taktische Geschick eines Pep Guardiola durch.

„..Die Bayern spielten Reißbrett-Fußball, aber einen unfassbar erfolgreichen…“

Im Hinspiel, dieses Mal das Gleiche. Ingolstadt drückt und führt sogar. Am Ende stehen aber null Punkte. Gegen Bayern braucht man nicht nur einen 110-Prozent-Tag, sondern auch Glück. Denn die Münchner sind in der Lage ihre Gegner zu schlagen, selbst wenn sie nicht zaubern und in aller Konsequenz das Spiel dominieren. Und genau jene aktuell fehlende Dominanz ist die Chance. Ancelotti gab den Spielern mehr Freiraum. Guardiola wollte und hat das Spiel mit unfassbar vielen Ballbesitz kontrollieren lassen. Ballbesitz und sonst erstmal nichts. Der Rest kommt dann von selbst. Die Bayern spielten Reißbrett-Fußball, aber einen unfassbar erfolgreichen. Kantersieg folgte auf Kantersieg. Weil der Gegner ja gar nicht in Ball-Nähe kam. Dieses Jahr ist das merklich anders. Die Bayern spielen offener, sie haben nicht so eine strikte Positionszuteilung. Und sie sind Konteranfällig. Die Bayern sind nicht mehr unschlagbar.

1. BL - Saison 2016/2017 - FC Ingolstadt 04 -
Es gibt Gegner gegen die sah der FCI schon deutlich schlechter aus. Die Bayern zählen da nicht dazu. Bilder: Roland Geier

Es sind einige Sachen die am Wochenende dafür sorgten könnten, das zum ersten Mal gegen den FCB Punkte herausspringen. Die Bayern sind ein bisschen angeknackst. Im Umfeld herrscht Unruhe, nachdem 1:1 gegen Schalke und den glanzlosen 1:0-Sieg im Pokal gegen Wolfsburg. Lahm hat mit seinem Rücktrittsgesuch am gestrigen Abend, für Schlagzeilen gesorgt. Und im Verein herrscht spätestens jetzt auch Unruhe. Dazu kommt noch die spielerische Verletzlichkeit der Münchner auf dem Platz. Die Schanzer hatten bisher nie Angst vor den Bayern und haben auch oft das Spiel selbst gemacht. Beruft man sich auf die Geschichte der Schanzer, ist das nichts Ungewöhnliches. Offensiv agierende Mannschaften lagen den Schanzern schon immer besser. Das war schon in Zweitliga-Zeiten so. Gegen Bayern ist es aber sehr wohl etwas Außergewöhnliches, wenn ein potenzieller Abstiegskandidat befreit aufspielt und den Rekordmeister in große Nöte bringt.

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Angst vor den Bayern? Gewiss nicht.

 

Die Bayern wären dann der zweite Tabellenführer in diesem Jahr den man geschlagen hätte. Leipzig war der Erste. Nur wenige hatten das damals für möglich gehalten. Also Schanzer, macht es nochmal! Der Liga-Albtraum für die Konkurrenz soll weitergehen.

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