Auswärtsfahrt#91 Trotz Pleite, ein cooler Trip. Die schöne Seite der Köln-Reise

Meine 91. Auswärtsfahrt, die mich am Samstag mit meiner Freundin nach Köln führte, was aus sportlicher Sicht, nicht schön. 1:2-Niederlage, eine schwache Leistung unserer Schanzer und zusätzlich noch Fehlentscheidungen des Schiedsrichters. Sportlich war dieser Trip also wenig lohnenswert. Als Fan muss man leidensfähig sein. Als Schanzer ist das man das sowieso. In der zweiten Liga führten viermal Abstiegskampf. Einmal mit einem schlechten Ende. Das war in der Premieren-Saison 2008/2009.

Nachdem wir die Niederlage nachdem Spiel verdaut hatten und uns überlegt hatten, wen denn der FCI in der aktuellen Lage schlagen könnte, machten wir uns auf in die Stadt. Denn bereits vor Wochen entschlossen wir uns, eine Nacht in Köln zu verbringen um noch etwas von der Millionen-Stadt im Rheinland mitzunehmen. Über Air2nb haben wir uns im Stadtteil Sülz einquartiert. Angekommen in der Wohnung unserer Gastgeber und nach der Besichtigung unseres Zimmers fiel uns sofort auf: hier wohnen eingefleischte BVB-Fans. Nachdem wir beim Essen waren (in einem Lokal das nicht empfehlenswert ist) – aber solche Erfahrungen muss man auch machen, verbrachten wir zu viert den Abend auf der Couch. Leidenschaftlich wurde sich über den BVB, den FCI, Fußball generell, Ticketpreise &&& bei ordentlichen Getränken unterhalten.

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Die weltweitbekannte Hohenzollernbrücke und die Rheinpromenade bei herrlichen Wetter in Köln.

 

Nach einem großzügigen Frühstück am Sonntag packten wir unsere Sachen und brachen, Richtung Innenstadt auf. Die Gastgeber schenkten uns als Gastgeschenke noch zwei Kölsch-Gläser und zwei Flaschen Kölsch. Für das Dortmund-Auswärtsspiel im März haben wir uns vorgenommen im Kontakt zu bleiben und das Spiel zusammen zu besuchen bzw. etwas zu unternehmen. Angekommen an der Haltstelle Hauptbahnhof / Dom, ging es erstmal Richtung Erdoberfläche und dann schoss uns der Dom entgegen. Ein riesiges Gebäude, kaum zu beschreiben. Es erschlägt einen einfach. Wir gingen noch kurz in Dom und schauten uns ihn auch von Innen an. Dann spazierten wir noch Richtung Hohenzollernbrücke an die Rhein-Promenade. Für mehr, war leider nicht mehr Zeit. Aber Köln hat uns sehr gut gefallen. Die Rückreise mit der Bahn hingegen nicht. Der Zug kam bereits mit 15 Minuten Verspätung am Bahnhof an. In Frankfurt/Main wurden dann aufgrund Überfüllung alle Fahrgäste die keine Sitzplatzreservierung haben, gebeten auszusteigen. Wir hatten Gott sei Dank eine. Leider fiel aber in unserem Waggon die Klima-Anlage aus. Dementsprechend hatten wir ein Klima wie in einer Sauna und kamen dann eine Stunde zu spät an.

Trotz dieser verrückten Rückfahrt, einem schwachen Spiel unserer Schanzer, war es trotzdem ein toller Trip in die Domstadt. Wir bereisen die Stadt mit Sicherheit nochmal. Und im März geht es auf jeden Fall nach Westfalen zu Borussia Dortmund. Und wir freuen uns dann auf einen gemeinsamen Stadionbesuch mit unseren Gastgebern in Köln.

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