PROlive – Die ungewisse Zukunft

Nächste Woche beginnt der nächste und letzte Teil, des Kapitales „Last change, to make a change.“ Es sind die wichtigsten Proben meines bisherigen Schülerlebens. AWT (2,6), GSE (2,6), Mathe (5,2), Englisch (?). Überall ist noch was möglich. In jedem dieser vier Fächer, will ich den Sprung auf die bessere Note schaffen. Damit das Bewerungszeugnis gute Weichen für die Zukunft stellt.
Und schnell kommen die ersten Gedanken auf. Was ist wenn, die Proben schief laufen? Was ist wenn, dies und jenes eintrifft. Es ist ungewisse Zukunft, es werden vor allem ungewisse Wochen. Sehr ungewisse. Denn ich kann nicht mal vorausblicken auf eine Großfahrt, die zweifelsohne mein persönliches Highlight in sechs Jahren Pfadfinden wird – weil die Schule mir aktuell die Sicht vernebelt. Das ist nicht schlimm. Doch diese vier Proben, doch vor allem Mathe, machen mir Angst, dass die jähe Zukunft, eher düster als hell und zuversichtlich aussieht. Der Gedanke nach aufgeben, flammt da nicht auf. Eher rückt immer wieder die Sehnsucht nachdem heißersehnten Wochenende in den Mittelpunkt. Endlich raus aus der Schule, rein ins Wochenende. Wenigenstens ein paar Stunden mal ohne Gedanken an Schule. Denn selbst im Schlaf, holt dich die Schule ein. Wenn irgendwelche komischen Visionen einholen und Gott sei Dank nur im Schlaf. Und dann droht auch noch der Verlust meines einzigen Hauptfach-2ers in Deutsch. Der Schnitt kippte schon auf makarbere 2,3 mit der Textarbeit eingerechnet. Mein Paradefach, dass ich ebenso liebe, wie es mich. Texte, mit dem ich mich fast stundenlang zuhause herumschlage, genau jener Bereich, soll mir aus den Händen gleiten? Aus gut, soll befriedigend werden. Und es waren zwei „Proben“ die meine Deutsch-Note meine versauen sollten. Ein Referat das bitterlicher Weise nur 70 Prozent des erforderlichen erfüllte. Damit fängt man bei 3 an. Und das was nicht gut war, überwog leider bei der Bewertung meines Lehrers vor der Klasse. „Und was war gut?“, fragte er. Da gab es nur einen Punkt: der Vortrag in Sachen Sprache. Die 2 sollte stehen, das Paradefach soll doch den einzigen 2er in den Hauptfächern doch noch markieren. Es sind nur noch 3 Wochen, Schule. 6. Juli – 31. Juli, ein breiter Zeitraum, die nicht entspannt werden. Hier ist Coolness der Oberklasse gefordert. Kühlen Kopf bewaren, gut vobereiten und ungekümmert in die Proben gehen. Den Kopf frei kriegen. Es ist alles möglich, der Markt der Möglichkeiten ist eröffnet. Oder wie ich schon den Juli bezeichnete: „Der Juli trägt gute Früchte, die nur noch geernet werden müssen!“

Kommentar verfassen