PROsports – Finks letzter Abgang – der Tag danach

Es war ein eigentlich stiller Abgang des Thorsten Fink. Mit wenigen Worten kommentierte er seine Beurlaubung. Da war von Enttäuschung zu hören, ganz professionell nahm er die Entscheidung entgegen, sagte Sportdirektor Harald Gärtner.
Die Spieler erfuhren erst spät gegen 21:00 Uhr von der Entscheidung des Aufsichtsrates. Weil das Handy-Netz von T-Mobile zusammenklappte. Thorsten Fink ist nicht mehr Trainer beim FC Ingolstadt. Was kommt jetzt? Und wie begann eigentlich die Erfolgsstory des Champions League Siegers von 2001?
Anfang 2008, in der Winterpause der Regionalliga Saison 2007/2008 schlug die Nachricht ein wie eine Bombe. Jürgen Press wird beurlaubt und Thorsten Fink übernimmt das Ruder. Gleich setzte Fink, Prioritäten und gab das Ziel „Aufstieg“ aus. Die Mission wurde angegangen und gelang. Zwischenzeitlich stand der FC04 auf Tabellenplatz Eins und maschierte in Richtung Liga 2. Die lange Ungeschlagenserie des FC04 von über sieben Spielen, nahm in Burghausen mit einer 0:2-Niederlage ein jähes Ende. Erst am letzten Spieltag tüteten dann die Schanzer den Aufstieg mit einem 2:0-Sieg gegen Unterhaching ein. Zuvor verlor man gegen den späteren Meister FSV 1899 Frankfurt, darum wurde die Aufstiegsfeier vertagt.
Die erste Zweitligasaison der noch jungen Vereinsgeschichte begann im August 2008 mit einem Heimspiel gegen Greuther Fürth. Thorsten Fink gab das Saisonziel: Klassenerhalt aus und wenn möglich einen einstelligen Tabellenplatz.“ Mit einem 3:2-Sieg gegen Fürth vor rund 6000 Zuschauern, stürmte man gleich an die Tabellenspitze der Liga. Zwar weilte diese Tabellenführung nur kurz, weil auch die Tabelle in den ersten fünf Wochen nicht viel zu sagen hat. Doch der FC04 behielt seine Marschroute und stand in der Hinrunde nie auf einem Abstiegsplatz. Zwar war eine heftigte 1:6-Klatsche in Duisburg dabei, aber sonst war die Hinrunde des FC Ingolstadt rundum ein Erfolg. Mit sieben Punkten Vorsprung auf die heikle Abstiegszone ging man in die Winterpause. Als einziger Verein, verstärkte sich der Aufsteiger nicht. Nur Ivan Santini kam kurz vor Transfer-Deadline zum FC Ingolstadt.
Doch die Rückrunde der „Schanzer“ startete schon mit einem 1:6 in Fürth. Und schleichend ging es abwärts für den Aufsteiger. Insgesamt wartet der FC04 seit nunmehr zwölf Spielen auf einen Sieg. Die jüngsten Ergebnisse und Spiele zeigten, das die Mannschaft sich im Abstiegskampf noch nicht aufgegeben hat. Zuletzt wurde dem Trainer eine Jobgarantie versprochen, die allerdings wie wir ja nun wissen, nicht lange Bestand hatte.
Michael Wiesinger, Trainer der 2. Mannschaft (Bayernliga) übernimmt vorest mit Heiko Vogel (Co-Trainer) das Ruder bzw. leitet das Training des FC Ingolstadt 04. Was danach kommt ,steht aktuell noch in den Ingolstädtern Sternen.

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