Grenzgänger

In der Deutsch-Textarbeit hieß die Hausaufgabe: schreibe darüber wann Menschen an ihre Grenzen gehen. Schnell dachte ich mir zu Hause den Text aus und schrieb in nieder. Nach 20 Minuten, war das einseitige Produkt fertig.
In der Stellungnahme selbst, ging ich auf, meine Erfahrungen mit der Leistungsgrenze ein. Ich persönlich ging einmal so richtig an meine Leistungsgrenze. Bei der 10. Großfahrt des Stamm Totila nach Polen 2007, fand wie immer bei Großfahrten ein 3-Tages-Hajk statt. Drei Tage auf sich und die Gruppe gestellt. Gepäck und Essen dabei und schlafen unter freien Himmel. Ein großartiges Abenteuer, unvergesslich, aber man muss an seine Grenze gehen, ich habe sie wohl überschritten. Der 3-Tages-Hajk war unvergesslich, aber grenzwertig. Uns wurde die falsche Entfernung zum Zielort Leba gesagt. Anstatt der veranschlagten 15km waren es am Ende 24km. Nicht schaffbar. Abends um 19:00 Uhr, standen vor einem Schild LEBA 9KM. Super. Der erste Hajk im Leben eines Pfadis, ist der grausamste. Man jammert nach drei Stunden, weil der Rucksack die Schultern erdrückt und die Füße schmerzten. Jeder Meter ist eine Qual. Bei diesem Hajk, ging ich über meine Grenzen hinaus. Bei der sogeannten Hajk-Verabschiedung, der letzte Abend am Lagerplatz vor dem Hajk, sagte der Stammesführer Philipp: „Ihr werdet an eure Grenzen gehen müssen“. Er hatte Recht. Dieses Jahr teste ich wieder meine Grenzen aus, beim 3-Tages-Hajk im August auf der England Großfahrt.

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