PROlive – Das Doppelpack-Interview: Rückblick & Ausblick

Rückblick
Maximilian Randelshofer war 2007 und 2008 am Europaprojekt Comenius unter dem Motto „The place who we live the makes who we are“ stand. Im Oktober 2007 besuchte ihn Marios (15, Zypern). Im März 2008 flog Maxi mit zwei Lehrern und drei Mitschülern für sieben Tage auf die Insel. Hier über ein Jahr nach diesen Erlebnis blickt er zurück auf die „Woche seines Lebens“ wie er selbst sagt.

Jetzt, etwa ein Jahr nachdem du auf Zypern warst, wie blickst du zurück?
Es war die beste Woche meines Lebens. Diese Insel, diese Leute, es war unglaublich. Dieses Land hat mich diese Woche in meinen Bann gezogen.

Was hat dich in dieser einen Woche so fasziniert?
Vor allem die offenen Menschen, sind mir persönlich aufgefallen. Jeder, hat sich angesprochen und gefragt. Wo kommst du her, wie gefällt es dir her. Die Menschen sind sehr offen und freundlich. Besonders habe ich das auf meiner „Gast-Schule“ erlebt. Das war in Deutschland nicht so.

Was unterscheidet die Mentalität der Zyprioten mit der Deutschen?
Die Deutschen sind eher verhalten und haben Angst einen Fehler zu machen, bei einem englischen Gespräch. Die Zyprioten sind sofort auf dich zugegangen und haben mit dir gesprochen.

An was liegt das?
Es liegt nicht, daran, dass die zypriotischen Schüler besser englisch können. Sondern an der Schüchternheit. Die Deutschen haben einfach Angst einen Fehler zu machen und sagen dann gar nichts.

Flogst du wehmütig nach Hause?
Ich hätte noch eine Woche mehr in Zypern bleiben können. Ich habe mich in diesem Land wohlgefühlt. Das Wetter war schon der pure Wahnsinn, im März fast 30 Grad. Wo gibt es denn das?

Wirst du irgendwann nach Zypern zurückkehren?
Ich habe schon mal vor. Ich weiß nur nicht wann. Vielleicht irgendwann mal einen Urlaub. Wenn ich genügend Geld habe 😉

Was hast du aus Zypern mitgenommen, erlebnismäßig.
Viele, tolle Erlebnisse. Es war einfach der Wahsinn. Man kann es nicht in einem Satz zusammenfassen. Auf alle Fälle, wache ich mit Zypern auf und ich gehe mit Zypern ins Bett. Weil über meinen Bett eine Zypern-Fahne hängt.

Ausblick
In der Rückrunde ist der FC Ingolstadt 04 weiter ohne Sieg. Nachdem 0:0 gegen den MSV Duisburg, spricht Maxi darüber, wie es weiter geht und was schief gelaufen ist bisher beim FC04.

Maxi, du hast die ganze Saison bisher verfolgt. Warum hat der FC Ingolstadt in der Rückrunde noch kein Spiel gewonnen?
Das ist eine gute Frage. Das 1:6 in Fürth, war schon nicht gerade gut für die Mannschaft. Das 0:0 gegen Oberhausen war ein Teilerfolg. Man muss sagen, der FC04 hatte verhältnismäßige leichte Gegner, die man hätte schlagen müssen. Oberhausen, 1860, Aachen. Das wären neun Punkte mehr. Und dann würde man wo ganz anders stehen.

Wir der FC Ingolstadt noch die Wende schaffen?
Ich denke, Augsburg ist ein Schlüsselspiel. Dieses Spiel entscheidet viel. Danach kommt Wehen-Wiesbaden, Freiburg und Mainz. Das sind prügelharte Gegner.

Wie viel Anteil hat der Trainer an der aktuellen Situation
Natürlich, wird jetzt immer über den Trainer diskutiert. Aber Thorsten Fink kann nix dafür, dass aktuell der FC04 auf Platz 16 steht. Die Spieler müssen einfach ihre Buden machen.

Tut es dir als Fan und Journalist nicht weh, so wie es aktuell beim FC04 sportlich läuft?
Ja, natürlich. Ich würde mal gerne über bessere Zeiten schreiben. Das wäre mal wieder eine nette Schlagzeile. Aber als Fan, tut es noch mehr weh. Es muss wieder ein Sieg her.

Dein Tipp für das Spiel gegen Augsburg?
2:1 für Ingolstadt.

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