PROsports: „Wir müssen drei Punkt holen, alles andere ist egal“ – Sejna bis zum Saisonende neue Nummer 1 im Tor

Fotos (3): Roland Geier
Nachdem 1:1 gegen Hansa Rostock, steht dem FC Ingolstadt nun der Aufstiegsfavorit und schier unaufhaltsame MSV Duisburg ins Haus. Die Schanzer wollen endlich mal wieder gewinnen. Zu lange dauert mittlerweile die Durststrecke auf einen Sieg an. Zuletzt gewann man am 17. Spieltag vor der Hinrunde gegen TuS Koblenz (1:0). Danach verspielte man die sieben Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Jetzt steckt man eher den je unter Zugzwang, auch weil Osnabrück enteilen könnte. Bei einem Sieg gegen den MSV Duisburg, könnte man lediglich mit dem VfL Osnabrück gleichziehen, aber nicht den Relegationsplatz verlassen. Thorsten Fink selbst, sind Mannschaft lieber die mitspielen. Gegen solche mitspielende Spitzenmannschaften sah der FC04 zu Hause bisher immer gut aus. Den SC Freiburg überrollte man mit 4:0 und Aachen trotze man ein 0:0 ab.
Doch die Schanzer haben auch noch eine andere Rechnung offen mit Duisburg. In der Hinrunde gab es eine 1:6-Klatsche. Die bis dato höchste Niederlage der Vereinsgeschichte und die höchste Klatsche in der noch jungen Zweitligavereinshistorie. Fink geht positiv gestimmt ins Spiel: „Auch, wenn Duisburg eine Mannschaft ist, die in die erste Liga will, aber wir wollen unsere Negativserie brechen. Jetzt ist auch das Ziel, drei Punkte im Heimspiel“. Die Zahlen sprechen aber für Duisburg. Denn mit dem MSV kommt eine Mannschaft, die seit über zehn Spielen ungeschlagen ist und die zweite beste Rückrundenmannschaft stellt. Doch so einige Spieler werden fehlen. Michael Wenczel (Abwehr) und Valdet Rama (Außenbahn Mittelfeld) sind aufgrund einer Gelbsperre nicht dabei. Und Andreas Buchner und Ralf Keidel sind weiterhin verletzt. Im Tor, bleibt alles unverändert, Marco Sejna wird bis zum Saisonende die Position von Michael Lutz übernehmen.

„Der Abstiegskampf hat ihm vielleicht ein bisschen zugesetzt. Vielleicht tut das ihm ein bisschen gut, dann kann er nächste Saison wieder eingreifen“, meinte Trainer Fink auf der letzten Pressekonferenz vor dem Spiel. Die Schanzer können die Wende herbeiführen, wenn sie gegen den MSV Duisburg gewinnen. Danach hat der FC Ingolstadt zehn Tage Zeit, aufgrund einer Länderspielpause sich auf das Derby in Augsburg vorzubereiten. Es ist allerhöchste Zeit, eine Wende herbeizurufen, denn die Zeit wird knapp.

Foto 1: Frustierte Blicke nach einem weiteren Gegentor. Am Ende hieß es 1:6 beim Hinspiel in Duisburg. Die höchste Saisonniederlage für den FC Ingolstadt 04 bisher
Foto 2: Die Zeiten des Favoritenschrecks sind vorbei. Dieses Foto vom Sieg in Mainz, zeugt noch von Siegzeiten in Ingolstadt.

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