PROsports: „Jetzt kommt die Zeit, wo wir langsam einen Sieg brauchen“

Ingolstadt – Nachdem 1:1 beim direkten Konkurrenten FC Hansa Rostock, steht der FC Ingolstadt 04 weiter unter Druck. Hansa konnte bis auf vier Punkte auf Distanz halten werden. Nach einer schwachen ersten Halbzeit, folgte eine starke Schlussphase in Hälfte 2. In diesen letzten fünf Minuten hätte der FC04 den Sack zu machen müssen und die drei Punkte eintüten sollen. Doch das gelang dem Fink-Team nicht und so stand der FC Ingolstadt mit (fast) leeren Händen da. „Aber wenn man die Konterchancen in den letzten fünf Minuten anschaut, muss man auch so ein Spiel gewinnen. Aber man muss auch mit dem Punkt zufrieden sein, weil wir Rostock auf Distanz gehalten haben“, analsyierte Vorstandsvorsitzender Peter Jackwerth, trocken das Spiel des FC Ingolstadt. Doch nun steht schon der nächsten Brocken ins Haus. Der FC Ingolstadt muss gegen den aktuell schier und unaufhaltsamen MSV Duisburg ran. In der Hinrunde kamen die „Schanzer“ mit 1:6 unter die Räder. Die bis dato höchste Niederlage, der Vereinsgeschichte und die höchste Klatsche in der noch jungen Zweitligshistorie des Vereins. Eine ähnlich hohe Revanche wird dem FC Ingolstadt wohl nicht gelingen.

Eine Trainer-Dikussion oder von einem gar letzten Spiel für Thorsten Fink, will Jackwerth allerdings nicht sprechen:„Ich will den Trainer nicht schützen, aber auch nicht über den Trainer diskutieren. Aber nichts für ungut, wir stehen auf einem Relegationsplatz, dass ist unbefriedigend für uns. Da ist der Trainer und die Mannschaft genauso so im Fokus“. Trotzdem steht Thorsten Fink gehörig unter Druck. Denn der FC Hansa Rostock spielt am gleichen Spieltag gegen den Letzten SV Wehen-Wiesbaden. Im Falle einer FCI-Niederlage und bei einem Hansa-Sieg, wäre der FCH nur noch einen Punkt hinter Ingolstadt. Personalsorgen drücken Thorsten Fink auch noch. Abwehrsäule Michael Wenczel und Mittelfeldflitzer Valdet Rama sind aufgrund ihrer fünften gelbe Karte gegen Duisburg gesperrt. Aber auch für diese Personalausfälle hat Jackwerth die passende Antwort: „Nichts gegen Wenczel, mit dem ich ja seit einigen Jahren gut befreundet bin. Wir haben einen Neunaber und einen Metzelder die hinten dran stehen.“ Gar makellos kommt die Bilanz von Duisburgs Trainer Peter Neururer aus. Er ist in elf Spielen ungeschlagen und will mit dem MSV noch aufsteigen. Der MSV steht aktuell auf Platz vier, hat also Anschluss an die Aufstiegsplätze. Der FC Ingolstadt aktuell sieben Spiele ohne Sieg, muss gewinnen. Sonst wird die Luft nach unten, wo man ohnehin steht, noch dünner. Denn auch Wehen-Wiesbaden und Rostock, wollen raus aus dem Keller.
Bild 1: Peter Jackwerth, will keine Trainerdiskussion. Vor dem Rostock-Spiele, der Vorstandsvorsitzender beim Shake-Hand mit seinem Trainer
Bild 2: Beim Hinspiel bekam der FC Ingolstadt, eine herbe Klatsche. Die Oberbayern wurden mit 1:6 zerlegt. Hier Jaime Braganca.

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