PROstuff: Die Wahl zum Wort des Jahres

PROstuff: DAS WORT DES JAHRES

Top 5 Wörter des Jahres
1. Hoffenheim
Die TSG 1899 Hoffenheim ist seit dem Aufstieg in die Deutsche Fußball Eliteklasse in aller Munde. Und in jeder Zeitung. Seit dem jehen Vollgas-Bundesliga-Start vergeht keine Woche ohne eine neue Schlagzeile. Hoffenheim ein Dorf, dass plötzlich berühmt ist. Ach wie sehr würden sich Gemeinden wie Hinterdupfing, Mainburg im Auer Maiberg-Gebiet oder Gau im Berg über solche Berühmtheit freuen. Nur blöd, dass diese Vereine in der Kreisklasse oder tiefer kicken.

2. Barrack Obama
Obama bzw. Barrack Obama. Er polarisierte die Maßen in den USA und wurde schließlich zum US-Präsidenten gewählt. Er hielt sogar eine Rede vor 200 000 Menschen in Berlin. Ein Wahnsinns Mensch. Er zierte nach seinem Wahlsieg Millionen Zeitungen und Magazine auf aller Welt. Auf ihn beruht die Hoffnung der Zukunft. Yes we can.

3. CSU

Die CSU erlang im Oktober 2008 traurige Berühmtheit. Die Volkspartei büßte 13 Prozent Stimmen ein und ist nun auf einen Koalitionspartner an gewiesen. Aus 50+X wurde = 30+5²+X. Also weniger als 50% aber mehr als 30%. Beckstein und Huber traten in Folge darauf zurück. Neuer Staatsvati wurde Ingolstadts Horst Seehofer.

4. Lukas Podolski

Lukas Podolski die blindeste Gurke Deutschlands. Von Köln einst nach München gereist für 10 Millionen. Doch jetzt ist er nur Bankwärmer, Deckenhalter, Bankfüller was auch immer. Allerdings spielt er nicht, keine mag ihn, keiner hat Mitleid. Aber ein Verein will ihn: der 1. FC Köln. Die boten bereits ein paar Eurorochen. Doch Hoeneß verspottete das Angebot als „unsäglich“. Man schauen was aus ihm wird. Wenn den Zeitung nix einfällt, dann schreiben sie über Poldi. Also schreibt was, bevor er wechselt und der Stoff ausgeht.


5. Tibet

Tibet wurde zum Bespiel von Unterdrückung und kommunistischer Herrschaft. Tibet steht immer noch unter den Fittichen von China. Die Chinesen jetzt allerseits bekannt sind Kommunisten. In Tibet wurden die Aufstände von „Revolutionären und Freiheitkämpfern der Neuzeit“ (wie man sie nennen kann) teilweise gewaltsam beendet. In Tibet zeigte sich, die Gewalt und die Unterdrückung die China ausübt. Trotzdem fanden die Olympischen Spiele statt.

Top 5 Unwörter des Jahres
1. Finanzkrise
Zocken kann Spaß machen, solange man gewinnt. Den Bankiers machte es lange Spaß, doch irgendwann war das Glücksschwein geschlachtet. Die Kurse gingen in den Keller, die Banken gingen Pleite. Als dümmste Bank der Welt wurde die staatliche Aufbaubank „KfW“ verspottet. Die Bank überwies 600 Milliarden Euro zur bereits Pleite gegangenen Bank „Lehman Brothers“ in den USA. Kurios im Aufsichtsrat sitzen hochrangige Bundeskabinettsmitglieder. Die Minister äußerten sich nicht, warum auch? Sind ja nur Steuergelder die verzockt wurden. Mehr Banken gingen Pleite, aber hierzu ist kein Platz. Und außerdem ist dieses Thema unglaublich ärgerlich.

2. Bild-Zeitung

Sie kostet 50 Cent und ist dumm. Richtig die Bild-Zeitung. Aktuell die meist-zitierteste Zeitung Deutschlands. Kaum meldet die Bild was, steht auf hunderten Internetseiten und Zeitung der gleiche Schund. Oder er baut zumindest darauf auf. Ein klares Nein zur Bild. Mehr gibt es demnächst zu Lesen bei der Wahl der Besten Zeitung, des Besten TV-Senders sowie der schlechtesten Zeitung und Magazinen. In der Rubrik PROstuff: Medien oft the year 2008.

3. Die Linke
Die Linke, ehemalige PDS oder besser bekannt unter SED. Richtig die SED, die gibt es noch, mehr oder weniger. Heute ist die Linkspartie ähnlich orientiert wie früher die Partei SED „feindwärts“. Das Konzept der Linken ist gut, nur wie soll man das finanzieren. Staatsbankrott das wäre die Folge, falls die Linken mal an die Macht kommen sollten. In Hessen wären sie fast hingekommen. Ypsilianti brach ihr Wort „wir gehen nicht mit der Linken zusammen“. Und wurde von vier parteieigenen gestürzt. Was heißt gestürzt, sie wurde gestürzt bevor die, die fast sicher geglaubte Macht errang. Das Ende von der Geschichte, vier Politiker setzten ein Zeichen und die Ypsilianti fiel aufs Maul.

4. Klimaschutz
Wieder einmal ein prägendes Wort, der Klimaschutz. Alle wollen ihn und dieses Wort nervt.

5. Boykott

Tibet wurde zum Diskussionsthema. Mit Boykott drohten einige Politiker bei den Olympischen Sommerspielen in Peking im August 2008. Boykottiert hat keiner, denn in Moskau (irgendwann in den 80ern). Boykottierte fast der ganze Westen, am Ende blieb die BRD als einziges „West-Land“ daheim. Und die DDR sahnte alles ab.

Lesen sie am 12. Dezember: Medien of the year 2008

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