Auf nach St. Pauli – gegen den Kiezklub sollen drei Punkte her

Reise, Reise. Nach der 0:3-Niederlage muss nun der FC Ingolstadt zum zweiten Mal in Folge auswärts antreten..
Der FC Ingolstadt zuletzt mit zwei 0:3-Niederlagen gegen Nürnberg und Ahlen will wieder punkten, am besten dreifach. Doch die Fink-Truppe fährt nicht zu irgendeinen Klub. Der Aufsteiger muss gegen den FC St. Pauli ran. Der Kiez-Kult-Klub ist zuhause bisher noch ungeschlagen.Die Stimmung im Millerntor ist immer überragend. 2002 holte sich der FC St. Pauli den Titel „Weltpokalsiegerbesieger“, als man gegen den FC Bayern München zuhause 2:1 gewann. Von der damaligen Heldenmannschaft ist nur noch einer aktiv: Thomas Meggle (32, Mittefeld). Auch noch dabei aber als Trainer Holger Stanislavski. Der Trainer selbst nennt seine Mannschaft „einen verschworenen Sauhaufen“. Und darum ist er sich auch sicher, dass St. Pauli wieder die Klasse halten wird. Pauli ist nicht nur in Sachen Heimbilanz (bisher zuhause ungeschlagen) Spitze. Auch in Sachen Fanartikelverkauf rangiert Pauli auf Platz 1 der 2. Liga. Im Gesamtvergleich der Profiligen ist Pauli unter den Top 10, in Sachen Fanartikel. Allerdings bekommt der Hamburger Klub nur ein zehntel des Umsatzes, weil der Klub in schweren Zeiten die Rechte verkaufte. Noch weitere zehn Jahre verdient damit St. Pauli nur 1/10. Der FC Ingolstadt hat ein schweres Spiel vor sich. Nachden zwei 0:3-Niederlagen ist das Selbstvertrauen angekratzt. Wieder einmal war es die Chancenauswertung, die in Ahlen punkte kostete. Allerdings testete der FC04 auch diese Woche. Gegen den Kreisligisten SV Manching siegte man 14:0. Gegen den Bayernligisten Ismaning siegte man 1:0. Also der FC Ingolstadt ruhte sich nicht aus. Die Spieler sind heiß auf dieses Spiel. Klar, es geht gegen St. Pauli. Was für die Nationalspieler Wembly ist. Ist für die 2. Liga das Millerntor. Doch Stimmung hin oder her, der FC Ingolstadt will punkten. Am besten dreifach, gegen den Heimprimus FC St. Pauli. Wie Ingolstadt spielen wird, lässt Trainer Thorsten weiter offen. Die Fernsehzuschauer und die „Auswärtsfahrer“ können sich auf eine harte und attraktive Zweitligapartie freuen. Denn die Gegner werden nicht leichter. Denn in zwei Wochen kommt der „Angstgegner“ und Mitaufsteiger FSV Frankfurt ins Tuja-Stadion (bisherige Bilanz 0:5, 1:3). Vor allem diese Schmach aus dem vorherigen Jahr will man auswetzen, doch jetzt kommt erstmal St. Pauli. Die Leistung von Ingolstadt war zuletzt nicht überzeugend, auch weil der letzte Biss fehlte. In Ahlen wollte man die Wende, doch wieder fuhr man mit leeren Händen zurück. Diesmal sollen endlich punkte her, Ingolstadts Punktepolster nach unten wird dünner. Aktuell befindet man sich im Niemandsland der Tabelle, dass soll sich ändern. Die Hoffnungen beruhen auf Andreas Buchner, der vielleicht gegen St. Pauli zum ersten Mal von Anfang spielt. Alle in der Mannschaft sind heiß, auf das Spiel in der Kultstätte Millerntor.
Das Spiel beginnt am Sonntag um 14:00 Uhr.

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