PROscouts – Der letzte Post vor dem Urlaub


Ich bin fünf Tage auf Winterfreizeit. Hier gibt´s nicht mal grundlegendes zu diesem Fünf-Tage-Abenteuer in den Ferien.
Vom 26. Februar 2009 – 01. März 2009 bin ich auf Winterfreizeit in Grafrath bei Inning am Ammersee. Fünf Tage, entspannen. Auf alle Fälle wird es dort viel Schnee geben, davon kann man ausgehen. Da Fasching dieses Jahr eine Woche früher aus ist, heißt die Freizeit, Winterfreizeit. Denn sonst gab es immer einen Bunten Abend, am letzten Faschingstag. Einen Ball mehr oder weniger, wo sich jeder verkleidete. Das fällt dieses Jahr aus. Aber trotzdem wird’s toll. Wie immer versorge ich euch mit tollen Informationen von der Winterfreizeit versorgen. Und vielleicht auf mit Fotos.

Das hier ist mein Abschieds-Post für die kommenden fünf Tage. Viel Spaß beim Durchkämpfen.
Spannende Wochen – Die darauffolgenden Wochen werden spannend. Am Montag (02. März 2009), geht die Schule wieder los. Am Dienstag, habe ich Geburstag plus Berufsschule. Und die Woche darauf (08. März – 13. März 2009) ist Betriebspraktikum. Das werden heiße und teilweise auch stressige Wochen. Aber ich bleibe meinen Motto treu: „Ein Maxi gibt nicht auf“. Und mein Ziel war ja: „jeden Tag ein Blog-Beitrag.“

Rekordjagd – Ohnehin bin ich aktuell auf Rekordkurs. Ich nähere mich meinem 200. Blog-Post. Und insgesamt habe ich dieses Jahr schon mehr Posts als letztes Jahr veröffentlicht. Wenn es so weiter geht, stehe ich am Ende des Jahres bei 1000 Posts.
Internet, Handy, Fernsehen?! – vermisst das nicht auf einer Winterfreizeit? Nicht, wirklich. Ich gebe es offen zu. Man möchte schon mal kurz nachschauen, wer einem geschrieben hat (Mails, Chats). Oder man möchte auch was neues wissen von der Welt. Und Zeitung? Die gibt´s in diesen PROvinz-Orten sowieso nicht. Von daher, lebt fünf Tage hinterm Mond. Einzig, erlaubt ist Handy. Allerdings auch nur eingeschränkt. Das heißt, hier mal eine SMS, da mal ein kurzes Handyspiel. Und meistens schreibt man diese SMSen heimlich, weil die Sipplinge sonst sofort schreien: „das darf man nicht“. Verständlich, denn wir Sippenführer erlauben Handy ja auch nur eingeschränkt.
MP3-Player? – Der gute alte MP3-Player ein dauerhafter Weggefährte von mir. Ganze Auswärtsfahrten habe ich mir mit Musik um die Ohren geschlagen. Auf der Winterfreizeit, keine Chance für Musik. Nur im Zug ist Musik erlaubt, sonst nicht. Denn die Musik wird selbst gemacht. Durch Gesang mit Gitarre.
Essen und Trinken? – Das Essen auf Freizeiten, war bisher immer gut. Doch trotzdem vermisst man irgendwie die „Wunschküche Mama oder Oma“. Zuhause bekommt man das, was man will. Und zu Hause schmeckt halt der Braten anders als auf Freizeit. Trotzdem übers Essen konnte man sich bisher nicht beschweren. Und wenn es nicht gut war. Man hat immer süßen PROviant dabei. Denn auch M&Ms können zumindenstes für kurze Zeit, den Hunger lindern. Auf Freizeit, gibt es generell Tee. Der fördert zwar den Harndrang, allerdings gewöhnt sich der Köper schnell an dieses dünne wasserhaltige Getränk. Der Tee schmeckte bisher immer gut.
Langeweile? – Langeweile, kommt selten auf. Denn meistens verbringt man die Tage mit Wanderungen oder Schneeballschlachten. Oder man macht was im Haus. Um der hoffentlich nicht aufkommenden Langeweile entgegenzuwirken, nehme ich mir die aktuelle Tageszeitung mit. Früher als ich noch kleiner war, habe ich nie verstanden, warum die Sippenführer mittags schlafen. Ich konnte das nie verstehen oder ich hatte nicht die Fähigkeit mittags zu schlafen. Da ich bei der Winterfreizeit und grundsätzlich auf Kaffee verzichte, werde ich wohl auch mal schlafen. Auch wenn es nur 15 Minuten sind. Da ich nun Sippenführer bin und manchmal an meine Grenzen stoße, werde ich die Möglichkeit nicht ausschlagen zu entspannen.
Wanderung und Schnee? – Die Ü12 hassen Schnee mittlerweile im Stamm. Besonders die Kälte, macht einen zu schaffen. Darum warm anziehen, sehr warm anziehen. Doch der aktuelle Klimawandel zeigt, so kalt ist es auch nicht mehr.
PROviant – Der PROviant, ein ganz wichtiger Teil auf einer Freizeit. Er stillt den „Hunger zwischendurch“. Außerdem sind diese süßen Mitbringsel ganz wichtig, beim wichteln. ->
Wichteln – Wichteln ein alt bekanntes Spiel bei Freizeiten unseres Stammes. Am ersten Abend wird ein Name gelost. Diese Person muss man Briefe schreiben. Die jenige Person muss dann erraten werden. Natürlich werden die Briefe von Boten übergeben. Für uns „ältere“ (U14) eigentlich nur noch Zusatzprogrammfüller, für die kleinen ein Spaß. Mein Sippenführer schrieb mir immer Wichtelbriefe. Bis zur Auflösung der Gaudi, checkte ich nicht, dass mein Sifü mein Wichtel ist. Das ist allerdings schon zwei Jahre her -> Saldenburg 2007.
Saldenburg 2007 – Die Saldenburg im Ort Saldenburg, im Bayerischen Wald – war schon Ausflugsziel der VS Karlshuld. Meine Mama war dort schon mal. Ich war 2007 zum zweiten Mal dort auf einer Freizeit. Unser Stamm war bis 2007 dort Stammgast. Aufgrund der bis dato hohen Kosten, wurde das Freizeitenziel Saldenburg aus dem Kalender gestrichen. Stierhofstetten in der Fränkischen Schweiz beehrten wir 2008.
Beste Sippe der Welt? – Die Beste Sippe der Welt, dieser Gag viel dem Maxi ein für seine Sippe die Streifenhörnchen. Doch diesen Titel trägt die bereits aufgelöste Sippe Huskies schon. Jetzt will Maxi mit seinen Sipplingen beweisen dass die erst im September 2008 gegründeten Streifenhörnchen die beste Sippe der Welt sind. Denn die Beste Sippe der Welt, ist nicht nur die beste Sippe der Welt, sondern hat auch die besten Sipplinge der Welt und die besten Sippenführer der Welt. We will see, ob das so bleibt.
Was darf nicht fehlen? – Wie man schon im Blog lesen konnte, ist eine Taschenlampe, eine Petro-Funzel und das Liederbuch unersetzbar wichtig auf einer Fahrt. Auch bei einer Freizeit bewären sich einige Sachen. Ganz wichtig: warme Schuhe. Denn mit Turnschuhen, wie ich schon am eigenen Leibe spüren durfte, erfriert man. Und die Schuhe bekommt kaum ohne Heizung wieder „trocken“. Außerdem auch auf einer Freizeit wichtig, eine Taschenlampe. Denn so keiner hat Bock, wenn man in der Nacht die sogenannte „Festbeleuchtung“ anmacht und dann alle in ihrem Schlaf stört. Auch das stammesinterne Liederbuch sollte nicht fehlen.
Schlafen?! – Schlafen, so eine Sache auf Freizeiten. Erfahrungsgemäß habe ich auf Lagern in Zeltern immer gut geschlafen. Bin früh eingeschlafen und auch an der Ausgiebigkeit des Schlafes fehlte es nicht. Auf Freizeiten, konnte ich eigentlich auch immer gut schlafen. Geweckt wird ich glaube um 7:00 Uhr oder so. Also früh, viel zu früh. Dann heißt es aufstehen, anziehen, halb wach zum Waschen taumeln und Frühstück. Meistens steht Mittags dann immer eine Aktion an (draußen Wandern, Umgebungserkundgung). Bettruhe ist meistens um 21:30 Uhr. Leiterkreis um 22:00 Uhr ->
Leiterkreis(e) – Auch auf Freizeiten sind die Leiterkreise, „Standardprogramm“ am Abend. Gemütlich sitzen die Leiter zusammen, sprechen über den morgigen Tag oder unterhalten sich. Die kleinen sind dann schon im Bett, oder auch nicht. ->
Bettruhe und die andere Interpretation – Die Bettruhe ist meistens um 21:30 Uhr. Für mich mit 14 elf/zwölftel eigentlich zu früh. Die „Kinder“ bekommen von mir die Erlaubnis, noch eine halbe Stunde, leise zu reden. Aber keine Spielchen oder etc. zu machen. Bei uns galt das gleiche, als wir klein waren.
Ordnung – Die Ordnung so ein Thema, sowohl auf Freizeiten so auch auf Lagern. Bei Lagern finden manche ihre Socken am anderen Ende des Zeltes wieder, beim Abbau. Andere erkennen ihre vermissten Sachen gar nicht mehr, wenn sie gefunden werden. Andere wiederrum wie ich, legen ihre Anziehsachen für den nächsten Tag immer auf den Rucksack. Damit habe ich alles griffbereit. Auch das Waschzeug und Esszeug liegt immer draußen, griffbereit. Auf Freizeiten, habe ich eigentlich nie in den Schrank eingeräumt (Weil ich das Zeug dann meistens vergessen habe). Das ist mein Grundzeug, was immer bereit liegt: Schreibzeug+Stift, Hose, Pullover oder Kluft und Waschzeug. Den Rest kann man suchen. Das schlimmste auf Freizeiten ist, Unordnung. Dann diese Unordnung zieht sich wie ein roter Faden durch den Aufenthalt. Darum „erziehe“ ich meine Sipplinge gleich zur Ordnung.
Weckdienst – Der Weckdienst, auf dem Landeslager wurden wir mit einem Blechteller aus den Schlafsäcken gehauen. Kein Wunder, unserer Stamm hatte leider nicht Teillager-Leitung. Auf den Freizeiten übernimmt standesgemäß unser Stamm selbst den Weckdienst. Mit weicher Stimme, wird dann geweckt. Das stimmt milde beim Aufstehen. Aber wenn der Weckdienst, den die Stammesführung durchführt – schon relativ spät weckt (10 Minuten vor Frühstück), dann ist man ein wenig angefressen.
Bunte Abend – Der Bunte Abend fällt dieses Jahr aus. Der Fasching endet eine Woche zu früh bzw. die Ferien wurden zu spät gelegt. Mal wieder ist das böse, böse KM Schuld *g* Der Bunte Abend fand immer am Rosenmontag statt. Diese Abend war der Höhepunkt der Faschingsfreizeit und zugleich der letzte Abend auf/ in der Jugendherberge. Es werden Sketche vorgespielt, gesungen und es herrscht Gaudi. Das wohl genialste Kostüm bot der Flo, 2007. Er verkleidete sich als Schokolatie (sprich: Schokolatiä), von Lindt. Mit einem Kochlöffel und einem weißen Lindt-Kittel kam er an. (Hauptberuflich ist er Jurist). Ich mochte das Verkleiden eigentlich nie besonders. Die Sketche waren nie schlecht, allerdings bin ich ein Faschingsmuffel und gab mir nie richtig Mühe bei den Verkleidungen. Dieses Jahr, hätte ich mich als Fußballer verkleidet oder als James Bond (das Sako hätte mir mein Opa geliehen). Doch dieses Jahr gibt´s ja nur eine Winterfreizeit. Tja, Pech gehabt. Aber ich glaube kaum, dass der Bunte Aben dieses Jahr ausfällt. Der klassische Faschings-Bunte Abend wird durch einen normalen Sketche-Bunte-Abend ersetzt. Denn wir Totilaner sind kreativ.
VCP ST BSD – VCP Stamm Totila Bester Stamm Deutschlands, ein kleiner Gag, der am Rande des Stammeslagers 2008 entstanden ist.
Chillen & Sport – Das neue Jugendwort „Chillen“ steht für entspannen und ersetzt das eingesdeutschte „relaxen“. Chillen steht für die U12 größtenteils im Vordergrund. Ich werde nicht mehr so viel rumtoben. Sondern die Zeit zu nutzen, vielleicht zu schlafen oder rumzuliegen. Bisher immer alt bewährt auf Freizeiten, das Tischtennis spielen. In Lam und auf der Saldenburg hatte man die Möglichkeit Tischtennis zu spielen oder Billard zu spielen. Besonders beliebt, war auch immer der Süßigkeitenautomat. Ganz getreu dem Motto: wir kurblen die Wirtschaft an.
Freizeiten-Abzeichen – Die Abzeichen von Winterfreizeiten, werden nicht vom Stamm erstellt oder sind vorgegeben. Nein, jeder macht sein eigenes Abzeichen, ganz individuell. Meine Abzeichen glichen eher Putzlumpen-Kunst als ansehnlicher Aufnäher für die Kluft. Ob ich das Abzeichen aufnähe ist fraglich. Denn auf meiner neuen Kurzarmkluft ist der Platz so und so knapp. Wenn nicht vergammelt es irgendwo zwischen Pfadi-Shirts und anderen Utensilien.
Hinfahrt – Zum ersten Mal, seit dem ich wieder auf einer Freizeit dabei bin, fahren wir mit dem Zug. Von Weichering aus, geht´s nach Grafrath. Wo dieses PROvinz-Dorf liegt, keine Ahnung. Meine Großeltern waren dort einmal. Hoffentlich gibt´s da ein Handynetz. Die Bahn macht mobil, hoffentlich. Denn beim Landeslager mussten wir beim zweiten umsteigen in Buchloe, eine Stunde auf den nächsten Zug warten, aufgrund von Überfüllung. Dann fahre ich lieber mit dem Sonderzug nach Pankow.
Frühstück – Frühstück ist meistens um halb acht oder acht. Da gibt´s alles, was man sich vorstellen kann. Ganz gesittet wird sich angestellt und gegessen.

Lunchpacket – Ein Fremdbegriff für Nicht-Pfadis. Lunch sollte aus dem Englisch-Unterricht bekannt sein. Da wir meistens auf Hajk (Wanderschaft) sind, gibt´s logischerweise kein warmes Essen. Sondern nur Lunchpackete. Diese „Packete“ kann sich jeder so zusammenstellen wie er will. Semmeln, Wurst, Obst usw.

Abendessen – Abendessen wie immer warm.

Brüllen – Das Brüllen, ein klassisches Ritual vor dem Essen. Keiner darf essen bevor gebrüllt wurde. Der Brüllspruch heißt Alle man RAN – haut rein ABER feste – das es KRACHT – guten HUNGER – hoffentlich SCHMECKT´S (das großgeschriebene brüllen die anderen). Wichtig sind hier laute Stimme und deutliche Ausdruckweise. Für die „kleinen“ ist das immer eine Attraktion.

Letzte Nacht zuhause? – Meine letzte Nacht zuhause, ist auch nicht anders, als alle anderen. Heute kommt Champions League mit Bayern. Dann so gegen Mitternachts ins Bett. Die Reise beginnt um 15:30h in Weichering. Wie sagte ich scherzhaft: „Weichering ist das Tor zur Welt“.

Nun habe ich sie ein bisschen auf die Winterfreizeit eingestimmt. Nur was bringt das eigentlich? Ich fahr doch weg, nicht Sie. Aber egal. Wie gesagt, ich bin nicht aus der Welt. Und am 01. März 2009 bin ich eh wieder zurück. Bis dann, Serwus.

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