PRO2008 – Der Jahresrückblick 2008

Aus persönlicher Sicht – der Jahresrückblick 2008
Text: Maximilian Randelshofer, verantwortlicher Chefredakteur

Januar – Juli – Rock me 2. Liga – Aufstieg FC Ingolstadt
Das Jahr 2008 begann wie immer sonst jedes Jahr anfängt. Ein kalter Winter brach über das Land herein, gemächlich kommt man schulisch wieder in Fahrt. Das Zwischenzeugnis wird überreicht, für manche nicht gerade das Wahnsinns Erlebnis. Und dann kam der März. Am 03. März feierte ich meinen 14. Geburtstag. Irgendwie ganz normal, aber ich habe mit dem 14. Geburtstag so eine kleine „Schallmauer“ durchbrochen. Und der März wurde immer besser. Zypern näherte sich mit großen lauten Schritten. Und schon ging es los.

Sieben Tage, das beste und tollste Land der Welt live erleben.

Unglaublich nette, aufgeschlossene und freundliche Leute leben dort. Unfassbar, gute Fußballspieler gibt es dort. Tolles Wetter, fast 30 Grad Temperatur im März! Bei uns hatte es beim Rückflug 9 Grad und es regnete! Ein tolles Land mit tollen Leuten. Die beste Woche meines Lebens. Dann der Rückflug, Ankunft München. Das ganze „Reise-Kontingent“ (sieben Leute) war am Flughafen angekommen. Nur mein Koffer nicht! Er kam und kam, nicht. Ich war leicht baff aber nicht aufgelöst oder hysterisch. Wenige Tage später hatte ich meinen Koffer auch wieder und herrschte wieder heile Welt.
Der April verging und der Mai kam und sprach. 31. Mai 2008 ein historisches Datum zu mindestens für mich. Für mich ist der 31. Mai ab sofort ein Feiertag. So gegen 16:45 Uhr jubelte ganz Ingolstadt – über den Aufstieg des FC Ingolstadt 04 in die 2. Bundesliga. Im letzten Spiel gegen die SpVgg Unterhaching setzte man sich 2:0 durch. Nach Abpfiff herrschte pure Freude und ich mittendrin. Ein toller Moment, nach über drei Jahren warten, endlich der Aufstieg. Fortgesetzt wurde die Riesen-Sause mit einem Autokorso der (verspätetet) gegen 18 Uhr am Ingolstädter Rathausplatz ankam. Es herrschte Party pur. Doch die Party ging weiter.

Der Juni kam und die UEFA EURO in Österreich und der Schweiz begann. Ich blicke pessimistisch dem Turnier entgegen, was Deutschland betraf. Ich rechnete mit einem Vorrundenausscheiden. Die EM begann gut, mit einem 2:0-Sieg gegen Polen. Dann die Klatsche gegen Kroatien (1:2), mit einer desolaten Leistung der „DFB-Elf“. Die Scharte wurde mit einem schmeichelhaften 1:0 gegen Österreich ausgewetzt. Wobei ich persönlich für Österreich war und auf ein Weiterkommen der „Ösis“ hoffe. Doch die schlechte Chancenauswertung und das Dusel der Deutschen machten meine Hoffnungen zu Nichte. Überrascht haben mich die Türken. Zwei Spiele haben sie umgedreht. Ein 0:2 haben sie gegen Tschechien aufgeholt (3:2 Endstand) und zuvor musste die Schweiz (1:2) dran glauben. Die Türkei kam weiter und schoss auch Kroatien aus dem Rennen um den EM-Titel.

Das Spiel war in den ersten 90 Minuten grottenschlecht, bis die Verlängerung
kam.

Die Kroaten gingen in Führung, während die Türken in der Nachspielzeit der Verlängerung wiederum ausglichen. Im Elfmeterschießen triumphierte die Türkei (1:1/ 3:1 i. E.). Deutschland musste gegen die bisher übermächtigen spielenden Portugiesen ran. Alle prophezeiten das Ausscheiden der Deutschen. Was passierte? Die Deutschen spielten überragen und gewannen mit 3:2 gegen Portugal. Die Deutschen liefen und kämpften. Die Schlagzeile in der Kick and Rush lautete: Die Deutschen haben das Laufen für sich entdeckt. Im Halbfinale kamen es zum Showdown: Deutschland – Türkei. Am Ende siegten die Deutschen mit 3:2. Der grottenschlecht spielende Phillip Lahm (Schuld an zwei Gegentoren) erzielte in der Nachspielzeit das 3:2. Und er wurde gefeiert, wie ein Star, obwohl er keiner war. Hier titelte Kick and Rush: Der schlechteste Halbfinalsieger aller Zeiten. Zurecht, den Deutschland spielte schlecht. Spanien musste gegen die Überraschungsmannschaft Russland ran.

Mit 0:3 siegten die „Jungen Wilden“ aus Spanien und setzten damit das „russische
Rollet“ matt.

Damit hieß das Finale: Deutschland gegen Spanien. Turniermannschaft gegen hohe spanische Offensivspielkunst. Die deutschen Hoffnungen verpufften früh im Finale, als Fernando Torres (aktuell der wohl beste Stürmer der Welt) zum 1:0 einschob. Es blieb beim 0:1, Deutschland verlor hochverdient. Und das beste Team der EM siegte verdient. Nicht immer war das so, dass das beste Team gewann. Zu mindestens bei Europameisterschaften. Die Deutschen ließen sich auf der Fan-Meile in Berlin von über 200 000 Fans feiern. Nur, für was? Für den Vize-Europameister-Titel? Hmh, na, ja was soll es. Wir sind es halt nicht geworden.

Das Schuljahr neigte sich dem Ende zu und der Hochsommer begann. Unter dem Motto „Sunshine Like 2008“ machten die Jungen Wilden lustige und verrückte Dinge.

Juli – September: Kein Sonderzug, ein Krieg und eine BamS die beliebt wird

Mein persönlicher Sommer begann am 1. August. Am gleichen Tag bekam ich mein Jahreszeugnis der M8. Am Nachmittag ging es zum ersten Abenteuer der Sommerferien. Zum VCP Landeslager 2008 das unter dem Motto „Spuren“ stand. Mit dem Zug von Ingolstadt startete die Tour. In München mussten wir zum ersten Mal umsteigen, in Buchloe zum zweiten Mal. Allerdings verweilten wir dort eine weile. Weil der Zug, den wir eigentlich nehmen mussten oder wollten total überfüllt war. Die Türen gingen kaum noch zu. Dann hieß es warten auf den nächsten Zug nach Füssen. Über eine Stunde verging bis wir in einen fast vollen Zug unsere Plätze einnahmen.

Hier muss ich mal wieder Kritik an die Deutsche Bahn AG nehmen.

Warum richtet ihr Idioten keine Sonderzüge ein? Hört sich doch ganz cool an „Sonderzug nach Schwangau“. Beim Bundeslager 2006 „100 PRO – die Welt gestalten“ – stellt die DB auch einige Sonderzüge. Gegen Abend kamen wir dann in Füssen bzw. am Zeltplatz in Schwangau an. Nur dumm, dass es im Strömen regnete. Im Regen bauten wir unsere Zelte auf und wir waren heil froh, dass wir uns Bett kamen. Das Landeslager an sich, ein tolles Erlebnis. Allerdings war das Programm nicht so der Renner. Gut, kein Vorwurf an die Lagerleitung. Nur wie soll man für 1 000 Leute ein ordentliches Programm gestalten. Es war gut, aber auch nicht der Super-Renner. Das Landeslager bleibt mir aufgrund von kuriosen Erinnerungen im Hinterkopf hängen. Und auch weil ich wieder tolle Leute kennengelernt haben. Zum Beispiel aus Himmelkron, Neudettelsau, Bayreuth oder Pegnitz. Mit einem halte immer noch Kontakt über die Community ICQ. Andere treffe ich auf einem anderem Lager, vielleicht auf dem Bundeslager 2010 in Wolfsburg wieder. Mit einem Mädchen auf Fürstenfeldbruck, dass ich auf dem Pfingstlager 2007 kennengelernt habe, halte bis heute noch Kontakt auch telefonisch. Allerdings sah ich sie zuletzt 2007. Durchaus möglich, dass ich sie auf dem Pfingstlager 2009 in Mühlhof wiedersehe. Am Abreisetag wollte ich mich wieder „bilden“. BILDen im wahrsten Sinne des Wortes. Ich kaufte mir von meinem Rest-Reise-Budget die „Bild am Sonntag“ am urigen Füssener Bahnhof. Dort las ich leider vom Kaukasus-Krieg und dem Einmarsch der Russen in Georgien bzw. in den Provinzen Apassien und Südostsestien. Eine traurige Nachricht im Rahmen einer tollen Reise. Aber ich las auch vom DFB-Pokal-Highlight FC Ingolstadt 04 vs. Hamburger (1:3), dass ich verpasst habe. War nicht schlecht, mal wieder was zu Lesen. Und schnell wollte der ganze Stamm die BamS lesen bzw. durchblättern. So wird man beliebt, durch eine Zeitung.

September – Dezember: Start vom PROjekt 010: Let´s start

Anfang September begann das „PROjekt 010“, das Projekt wurde bereits auf unserem Blog vorgestellt. Ein tolles Projekt. Ein ungewisser erster Schultag. Neuer Lehrer, den man bisher nur schreiend und eigentlich „böse“ kannte. Neue Mitschüler.

Der erste Schultag war das große Unbekannte.

Drei neue kamen in die Klasse. Der neue Lehrer, eigentlich ein bekannter. Doch es war trotzdem ungewiss. Der Lehrer stellte sich am Ende als gut und nett heraus. Das Schuljahr begann und für mich ist das bisher „schönste“ Schuljahr bisher. Immer ein morz Spaß in der Schule. Im September übernahm ich bei den Pfadfindern auch eine eigene Sippe. Ich bin zusammen mit Jojo (14) und Martin (20) mitverantwortlicher Sippenführer. Eine tolle Herausforderung es macht sehr Spaß. Danach passierte nichts mehr spektakuläres. Nur noch kleine-große Ereignisse kamen: das Stammesthing (Jahreshauptsammlung) und Regionsversammlung (mehr gibt es im Blog-Archiv). Am Sonntag, holt ein Kontingent unseres Stammes, das Friedenslicht aus München (mehr demnächst). Und was passiert 2009?

2009?! – Das Jahr der unbegrenzten Möglichkeiten
2009 wird groß zu mindestens für einige. 2009 das wird ein tolles Jahr, mit tollen Ereignissen. Wie 2007 und 2008 hat auch 2009 ein eigenes persönliches Motto. 2007 stand unter dem Motto „Das wird mein Jahr“. 2008 hieß „Adventure Jahr“. 2009 wird das „Jahr der Unbegrenzten Möglichkeiten“. Das erwartet mich und die Blog-Leser 2009:

PROscouts
Winter/Faschingsfreizeit bei München von 26. Februar – 01. März
Pfingstlager Region Isar in Mühlhof von 29. Mai – 02. Juni
England Großfahrt im Gilwell Park, Brownsea Island von 01. August bis 15. August

PROsports
Bundesliga 2009: Wer wird Meister
2. Bundesliga: FC Ingolstadt ROCK ME 2. Liga
Konföderationen-Cup in Südafrika, die Generalprobe für die WM 2010

PROstuff
Festival-Summer 2009: Rock am Ring, Rock im Park, Hurriciane Festival….
Billabong Air&Style in Innsbruck, Bergisel

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s