Im Donaukurier ordnete diese Woche Präsident Peter Jackwerth die aktuelle sportliche Situation bei der ersten Mannschaft ein. Zufrieden sei mit dem Kader nicht und nahm insbesondere Ivo Grilic in die Pflicht, im Winter nachzulegen und Spieler die keine Leistung zeigen zu verkaufen. Die angespannte Finanzlage diene nicht als Ausrede. „Die sei seit drei Jahren bekannt.“ Bis dato verstecken sich Dietmar Beiersdorfer, der gestern nicht bei der Mitgliederversammlung anwesend war und Ivo Grilic sich hinter dieser Aussage immer. Dass der FCI strukturelle Anpassungen dringend nötig hat, ist seit Jahren bekannt. Die Umsetzung verlief bis dato aber sehr schleppend. Jetzt zieht sich halt die Schlinge allmählich zu, vor allem, weil der FCI die Saisonziele in den vergangenen Jahren mit Aufstieg und DFB-Pokal-Teilnahme deutlich verfehlte. Das Wort Regionalliga nimmt noch keiner in den Mund. Fußball ist ein Ergebnissport. Und aktuell kratzt der FCI an der Todeslinie nach unten. Das ist kein Grund zur akuten Panik, aber zur erhöhten Vorsicht.
Richtig angezählt hat Jackwerth die Verantwortlichen nicht, macht jedoch deutlich, dass man halt Gespräche führen muss, wenn es nicht läuft.
Dietmar Beiersdorfer währenddessen tourt durch Indien, um eine Kooperation zu schmieden. Entdeckt wurde das beim Nachrichtendienst X (vormals Twitter). Ob solche Prioritäten das Standing des Geschäftsführers steigern, ist fraglich.
