Leben² – Die Beatsteaks rocken München



Ein wundervoller Gastbeitrag von Lea 

Beatsteaks – Boombox Tour 2011 – 24. März 2011 – München Olympiahalle 
„Wie kannst du bei den Beateaks ruhig sitzen bleiben, wenn dir doch Schlagersänger Tränen in die Augen treiben?“ trällerten 2003 schon die Ärzte. Seit Farin Urlaub die fünf Berliner in dieser Songzeile verewigte, ging es steil bergauf mit den Beatsteaks. Seit Jahren sorgen sie nun schon für glänzende Augen, wenn sie bei Rock am Ring aufspielen. War also nur eine Frage der Zeit bis sie im Rahmen ihrer laufenden Tour in der Münchner Olympiahalle stoppten.
Zugegeben, die Halle war nicht ganz ausverkauft, dass sollte den Musikern allerdings nicht stören.
Als das Licht ausging und ein riesiger schwarzer Vorhang mit Beatsteaks Schriftzug empor gezogen wurde, hielt die Menge ihren Atem an. Gleich sollte es los gehen. Und wie es los ging!
„This is Atomic Love!“, begann Armin Teutoburg-Weiß den Abend und das Publikum hing von Anfang an begeistert an seinen Lippen.

„Wir feiern diesen Abend so ab als wäre es Samstag!“, wies Teutoburg-Weiß seine Fans an. Mit dem Publikum kann der Sänger umgehen, wie es sonst nur wenigen gelingt. Vielleicht hat er das von den   Fun-Punk Urgesteinen Die Ärzte abgeschaut?
Selbst eingefleischte Hasser der aktuellen LP „Boombox“ juchzten vor Entzücken als die Beatbulleten „Automatic“ anspielten. Live überzeugten die neuen Songs wirklich. Allen voran die aktuelle Single „Cheap comments“ und „Automatic“.
Natürlich durften Klassiker wie „Hello Joe“, „Let me in“ oder „Hand in Hand“ nicht fehlen.
Im Publikum wurde gepogt und getanzt – so wie es sich für ein anständiges Konzert gehört.
Arnim Teutoburg-Weiß verpasste es nicht, dem Publikum seiner Band Komplimente zu machen. Aussagen wie „München, ihr seht alle so gut aus. Wenn ich jetzt Single wäre…“, „Ausziehen? Icke?! Nö! Dit wollt ihr nich sehen.“ oder „Wer heute Abend alleine nach Hause geht, ist selbst Schuld!“ zauberten den Fans ein Lächeln aufs Gesicht.
Keine Beatsteaks Show ohne anständige Cover: Arnim versuchte sich mit Begleitung am Klavier an dem Paul Anka-Oldie „Put your hands on my shoulder“. Später legte er als Zugabe mit dem Beatsteaks-Gehirn Peter Baumann „Hallelujah“ hin – mit Gänsehautfaktor und Garantie, das dieser Song nur an ganz besonderen Abenden gespielt werde.
Als letzte Zugabe gab es dann noch „I don´t care as long as you sing“ mit auf den Nachhauseweg. Ja, und den meisten Zuschauern war auch wirklich alles scheißegal solange Arnim nur sang und seine Jungs den bekannten Sound lieferten.
Die Beatsteaks sind eine unglaublich sympathische Band, der man anmerkt wie viel Spaß ihnen die Musik macht. Und der Dank, den sie immer wieder ihren Fans aussprachen, kam wirklich von Herzen. Was leider nicht bei vielen Bands so richtig rüber kommt
Hut ab, Beatsteaks! Ihr habt mich begeistert! Ich will mehr von euch live sehen! Am besten jeden Tag!!!

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