Sports² – So steigst du einfach ab – die schonungslose Analyse

Man muss es einfach nüchtern sehen und jetzt nicht mehr schön malen. So steigt man einfach sang- und klanglos ab. Souverän als 17.  der zweiten Bundesliga. Der Auftritt in Düsseldorf, war in der zweiten Halbzeit bodenlos. Torschüsse, Verzweiflungstaten und Zufallsprodukte. Kampf fehlte, Ideen fehlten. Und gegen Fürth? Einige  gute Minuten, allerdings keine Tore und ein erstes Gegentor, dass einer Vorstellung eines Kreisligisten glich. Alle Defensiv-Spieler ausgespielt, die auch noch freundlich den Weg zum Tor ebneten. Ingolstadt bewies wieder seine Zweitliga-Untauglichkeit. Auch wenn Karlsruhe noch in Reichweite ist, könnte sich das morgen ändern. Wenn der KSC gegen Frankfurt gewinnt. Dann steht am kommenden Sonntag noch das Endspiel der Endspiele ausgerechnet gegen jenen Karlsruher SC an. Sollte dieses Spiel ebenfalls verloren werden, besteht nur noch wenig Hoffnung für den Klassenerhalt. In Anbetracht dieses Auftritts heute, sind die Aufgaben Aachen, Berlin, Frankfurt ebenso wenig machbar. Aachen ist eine Mannschaft, die einfach die Tore macht. Berlin dürfte die schwierigste Aufgabe sein, als Tabellenführer und zuletzt mit einem 6:2 in Karlsruhe. Frankfurt ist aus Prinzip gefährlich. 1:3, 0:5 um nur einige Ergebnisse gegen die Hessen zu nennen. Dann kommt auch noch irgendwann Bochum, die aktuell wahnsinnig gut drauf sind. Am Ende blühen 1860 München und Osnabrück. Zwischendrin auch noch Cottbus, als Heim-Macht bekannt.

Fehlt bis zum Saisonende: Andreas Buchner

Im Vergleich zum letzten Zweitliga-Abstieg, ist das aktuell eine schlechte Leistung. Denn beim letzten Abstieg, hatte man bei jedem Spiel unzählige Chancen und war immer der Sieger nach Torchancen. Gegen Düsseldorf und Fürth zeigte man eine bodenlose Leistung, die mit Zweitliga-Fußball größtenteils gar nichts zu tun hatte. Mit Andreas Buchner fehlt auch noch der entsprechende Klasse-Spieler auf der Außenbahn und dass auch noch bis zum Saisonende. Wenn man kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu. Einzig Stefan Leitl hält den Laden in Ingolstad zusammen. Er zeigte heute gegen Fürth eine Klasse Leistung! Buchner fehlt währenddessen an allen Ecken. Buddle hatte heute eine gute Chance, hat diese allerdings nicht genutzt. Auch mit den Neuzugängen ebbt die Uneffektivität im Sturm nicht ab.
Ingolstadt muss nun endlich richtig Gas geben, kämpfen, beißen und da sein. Wichtig ist das Spiel gegen Karlsruhe, dann muss mindestens ein Punkt gegen Aachen her, wenn nicht sogar ein Sieg und dann irgendwie ein Remis gegen Hertha. Sonst schaut es verdammt schlecht aus für den FC Ingolstadt 04. Denn dann geht der Wiederaufsteiger nicht auf Aufholjagd zu den Nichtabstiegsplätzen sondern auf eine Abschiedstournee. Das ist dann die einzige Gemeinsamkeit mit dem ersten Abstieg vor zwei Jahren. Doch noch ist  die letzte Schlacht nicht geschlagen. Es besteht immer noch Hoffnung für den Klassenerhalt. Mit viel Unterstützung und Kampf sowie der nötigen Konzentration dürfte dieses Ziel erreichbar sein. Aber nur wenn die Spieler diese Tugenden an den Tag legen, ja dann spielt der FC Ingolstadt 04 auch nächste Saison zweitklassig.

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