Sports² – Dem Gegner keine Informationen geben – Wiesinger verrät nichts zu seiner Aufstellung am Samstag

Der MSV Duisburg war bisher kein gutes Pflaster für die Schanzer. Am kommenden Samstag treffen beide Teams wieder aufeinander. 1:6 und 0:0 lautet die Bilanz des FC04 gegen die Zebras. Der Rekord-Absteiger aus der Bundesliga (6 Abstiege – der letzte 2008) ist gut aus den Startlöchern gekommen. 3:1 siegte der MSV in Osnabrück. Kräftig umgebaut wurde beim MSV. Viele Spieler gingen, neue kamen. Die bekanntesten Personalien sind: David Yelldell (Tor, zuletzt bei Koblenz),  sowie Manuel Schäffler (1860) und Srdjan Baljak (zuletzt Mainz). Ebenfalls bekannt sind Filip Trojan (zueltzt Mainz und St. Pauli).
Doch der Start ist Trainer Milan Sasic. Sasic führte Kaiserslautern vor zwei Jahren zum Klassenerhalt in Liga zwei. Sieben Punkte war der FCK hinter einem Nichtabstiegsplatz, keiner glaubte mehr an das Wunder. Doch Sasic schaffte es mit den Roten Teufeln. Die Pfalz behielt seinen letzten Profi-Verein und seinen Stolz. Jetzt ist der FCK wieder erstklassig und Milan Sasic Trainer vom Fahrstuhlklub Duisburg.
Letztes Jahr belegte Duisburg den 6. Platz, mit 12 Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz, 14 Punkte fehlten auf den zweiten direkten Aufstiegsplatz. Allen voran die Heimschwäche (16. in der Heimtabelle) machten die Aufstiegsträume zu nichte. Von 17 Heimspielen gewann Duisburg nur 5. Daraus resultieren 21 Punkte. Nur die Absteiger Koblenz (21 Punkte) und Ahlen (9 Punkte) waren zuhause schlechter.
Allerdings werden beim MSV schöne Erinnerungen an den FC Ingolstadt 04 wach. In der Zweitliga-Premieren-Saison des FC Ingolstadt 04, bekam die Oberbayern gleich mal eine übergebraten. 1:6 das Ergebnis, das Fans und Funktionäre bis heute nicht vergessen haben. Von den Spielern die damals auf dem Platz standen, sind nicht mehr viele dabei. Lediglich Ralf Keidel, Michael Lutz, Markus Karl, Steffen Wohlfahrth übrig. Auch Stefan Leitl war damals dabei. Andreas Buchner war verletzt nicht im Kader.

Verdrängt aber unvergessen: das 1:6 in Duisburg. Nun hat das Team um Trainer Michael Wiesinger die Chance, das wieder gut zu machen. 

Nun sind zwei Jahre vergangen und der FC Ingolstadt 04 muss diesmal auf Personal verzichten. Andreas Buchner tastet sich langsam mit Trainingseinheiten an das Team ran. Patrick Mölzl und Fabian Gerber kehren höchstwahrscheinich ins Team zurück. Trainer Michael Wiesinger äußert sich allerdings nicht zu seiner Mannschaftsaufstellung am Samstag gegen Duisburg. Er möchte dem Gegner keine Informationen geben. Also ist weiterhin offen, wer spielt. Beim MSV hingehen ist nur noch Grlic und Tararache dabei, vom Schützenfest vor zwei Jahren. Auch über die mögliche taktische Ausrichtung verharrt Wiesinger im Stillschweigen. Fakt ist: der FC Ingolstadt 04 war letzte Saison die beste Auswärtsmannschaft in Liga 3. Das könnte ein gutes Omen sein. Das Team möchte an diese gute Bilanz anknüpfen und so den MSV Duisburg schlagen. Das Team hat während der Woche die Fehler beim Augsburg-Spiel analysiert. Vor allen die Schwäche bei Standards kam zur Sprache. Man möchte aus dem Spiel schnell lernen.
Michael Wiesinger selbst sagt, in dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Ingolstadt selbst sorgte in seiner letzten Zweitligasaison für gewaltige Überraschungen. Freiburg wurde zuhause mit 4:0 abgefertig und Mainz wurde ebenfalls geschlagen. Damals gestandene Aufstiegsfavoriten in der Spitzengruppe der 2. Liga.
Es ist alles offen in Hinblick auf Samstag. Das können gute Vorzeichen sein. Denn die Aufgaben werden nicht leichter.


STATISTIK

Die höchsten Pflichtspielniederlagen des FC Ingolstadt 04
0:6 gegen Saarbrücken (Regionalliga Süd), 1:6 gegen Greuther Fürth (2. Bundesliga), 1:6 gegen MSV Duisburg (2. Bundesliga), 0:5 gegen FSV Frankfurt (Regionalliga Süd), 1:4 gegen FC Augsburg (2. Bundesliga). 

MSV Duisburg – FC Ingolstadt 04
2. Bundesliga, 2. Spieltag
MSV-Arena, Samstag – Anpfiff 13:00 Uhr


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