Leben² – Zwei Wege und mein Weg

In der Schule kann man verschiedene Wege gehen. Man hat die Qual der Wahl zwischen drei Schularten. Entweder man bleibt auf der Grundschule (ab 5. Hauptschule), oder übertritt aufs Gymnasium oder die Realschule. Egal welchen Weg man wählt, er bestimmt meistens auch die berufliche Zukunft. Auch hier gibt es jetzt mal zwei grundlegende Wege: Studium oder gleich Beruf. Natürlich kann man da wieder unterschieden, erst Ausbildung dann BOS und dann Studium. Aber bleiben wir erstmal beim Beispiel mit Studium oder Beruf.
Ich habe mich entschieden, nicht übertreten. Ich bin nach der 6. Klasse dann auf den M-Zweig meiner Schule gegangen. Dieses Jahr beschließe ich meine Schullaufbahn nach zehn Jahren mit der Mittleren Reife.
Ich hätte auch den Weg über das Gymnaisum gehen können. Dann würde ich in zwei Jahren Abitur machen und dann höchst wahrscheinlich studieren. Den Weg bin ich aber nicht gegangen. Trotzdem ist die Tür für ein Studium noch offen. Ich könnte Fachabi machen und dann an die FH gehen. Allerdings bin ich ehrlich möchte ich gar nicht studieren. Der Verdienstausfall schmeckt mir nicht. Und von einem Studenten an der TU Darmstadt (einer der besten Technischen Universitäten Deutschlands) weiß ich, dass man auf eine Uni-Prüfung mehr lernen muss, als für das ganze Abi. Er studiert Wirtschaftsingeneuirwesen.
Trotzdem gibt es durchaus Studiengänge die mich vielleicht interessiert hätten. So hab ich mich erst damit beschäftigt, was würde ich studieren wenn ich die Allgemeine Fachhochschulreife (Abitur) hätten würde. Am meisten liebsten würde ich Journalismus studieren wollen. Auch Psychologie würde mich interessieren, aber auf diesen Studiengang ist Numerus Clausus mit 1,1 oder 1,2 drauf. Auch Philosophie oder Germanistik würden mich sehr interessieren. Für mich würde auch Geschichte in Frage kommen. Alles interessante Dinge. Doch ich auch damit zufrieden, was ich jetzt bald machen werde. Ich geh im September in die Lehre bei der BayWa als Kaufmann im Groß- und Außenhandel. Und ich bin ganz froh darüber. Ich bin auch glücklich ohne Studium und Hochschulabschluss. Ich bin eben den anderen Weg gegangen . . .

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